Corvus Corax heidelbergensis

kostenfreie Scans in der Bibliothek – das Ende für den Kopierer?

Juni 10, 2008 · Kommentar schreiben


Hasso-Plattner-Bibliothek

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In Mannheim im Zuge des Bibliothekartages in Realita gesehen, was bei uns gerade in der Diskussion ist: der Scanner für den Benutzer.
Die Handhabung ist einfach, der Service verspricht dem Benutzer eine weitere Möglichkeit, das Gedruckte schwarz auf weiss nach Hause tragen zu können, ohne dafür teure Digitalisierungsdienste in Anspruch nehmen zu müssen. Soweit so gut!
Doch wie ist mit der Kombination Scanner und angeschlossener Drucker umzugehen? Ohne Anschluss an den CampusCard-Bezahl- und Abrechnungsservice versteht sich? Müssen wir dann nicht befürchten, dass die Benutzer die Bücher auf diesem Wege kostenfrei über den von Studiengebühren finanzierten Scanner kostenfrei kopieren? Und wie ist es mit den Abgabegebühren für die VG-Wort? Sind die Abgaben für Scanner und Drucker dann fällig oder nur für 1 Gerät? Ein freier Scanner spricht sich rum; wie verhindere ich die Nutzung durch nicht der Universität zugehöriges Personal, oder, wenn diese Einschränkung nicht gemacht werden soll; wie regele ich dann die Nutzung oder will ich vor der Situation stehen, dass wildfremde Menschen auf Kosten der Studenten ihre Bücher digitalisieren?
Krächz krächz, man wird sehen…

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97.Bibliothekartag 2008 – Der Bibliothekar an sich

Juni 10, 2008 · Kommentar schreiben


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Endlich mal wieder ein Bibliothekartag in der Nähe, mag sich mancher gedacht haben und so ist die Teilnehmerzahl von über 3000 sichernicht verwunderlich. Gerade Grund genug, den neueröffneten Rosengarten für dieses Großereignis zu mieten. Warum auch nicht? Wieso sollen wir Bibliothekare, die wir doch oft genug im Hintergrund arbeiten, nicht auch einmal mitten im Zentrum bei sehr guten Bedingungen unseren jährlichen Kongress abhalten? Wir müssen langsam aufhören – nein eigentlich sofort – immer nur zu jammern, dass wir verkannt würden und niemand unsere Arbeit würdigen würde und so weiter die ewige Leier.
Natürlich, wenn wir unsere Kongresse auch immer weitab von der Öffentlichkeit im Unigelände oder – Leipzig möge es mir verzeihen – unter Bedingungen abhalten, die noch nicht einmal genügend Internet-Plätze geschweige denn WLAN haben; dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass man uns nicht ernst nimmt. Nur wenn wir auch selbstbewusst auftreten und auch technisch auf der Höhe der Zeit !!!, dann werden wir wahrgenommen als kompetente Partner in der Medienwelt.

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