Beiträge vom August 2008
Ich wusste doch, dass es für unsere kleinen Wehwehchen irgendwann ein Mittel geben wird.
Jetzt ist es endlich auf dem – wenigstens amerikanischen – Markt; da werden wir Europäer mal wieder die internationale Fernleihe bemühen müssen, um am Puls der Zeit zu bleiben; denn bis es dieses Mittel in Deutschland gibt… Erst müssen sich die Kultusminister einig werden, dann muss entschieden werden, wer innerhalb des Bundeslandes als Pilotprojekt dieses Mittel als Zusatzstoff in den Bürokaffee einbringen darf…..
Ja ist denn schon der erste April???
nette Idee aus Amerika, gibt es solche Kreative auch in Deutschland?
Kategorien: zum Giggeln und Gackern
TECHNIKÄRGERNIS RÜCKENTEXT
unter diesem Titel schreibt der Autor Konrad Lischka über das Phänomen der wechselnden Schreibrichtungen auf Buchrücken.
Ein Phänomen, dass doch eigentlich in Bibliotheken auch schon zu Diskussionen geführt haben müsste, oder nicht?
Bei dünnen Büchern haben wir zum Beispiel auch die Frage klären müssen, in welche Richtung wir die Signaturschildchen laufen lassen; von unten nach oben; dann steht zwar das Bibliothekskürzel richtigherum, aber in den meisten Fällen muss man den Titel von oben nach unten lesen; oder von oben nach unten; dann liest man die Signatur in derselben Richtung wie den Titel, aber dann steht das Bibliothekskürzel auf dem Kopf.
Was mir auffiel ist, dass bei Beschriftungen von unten nach oben, wie bei den englischsprachigen Büchern meist üblich, das Buch mit der Rückseite zu liegen kommt, wenn man es nicht stellt, sondern legt. Bei der Schreibweise von oben nach unten ist der Titel auf dem Buch auch zu lesen, wenn es mit der Vorderseite nach oben liegt. Das sieht dann natürlich ästhetisch ansprechender aus, wenn ich sowohl den Rückentitel als auch das Frontcover sehen kann. Mag das eine Erklärung für unsere Vorliebe für die Schreibweise von oben nach unten sein?
Kategorien: K(rah)ulturelles · Papiernes
Mit Tag(s) versehen: buch, Buchrücken, Einheitlichkeit, Lesbarkeit, Rückentitel
2 Artikel beschäftigen sich also im heutigen Spiegel mit dem Thema: Macht Internet doof?:
- Die Daten-Sucht
in dem die Frage gestellt wird, ob die Email-Fluten und die grenzenlosen Online-Informationen, sprich also der Kommunikationswahn im Netz verhaltensauffällige und nervöse Menschen hervorbringt, die zwar von immer mehr erfahren, dabei aber immer weniger wissen.
- Abschreiben 2.0
Neue Schummelmethoden für Schüler durch das Internet; eigentlich nichts Neues, darüber wurde auch schon früher (mindestens vor 1 Jahr) berichtet; nun wird der Fokus noch etwas auf Universitäre Arbeiten ausgeweitet und als Höhepunkt der Hypochonder, der sich seine eingebildetet Krankheiten nun nicht mehr aus den medizinischen Lexika zusammensucht, sonder via Google blitzschnell sämtliche Symptome samt ausführlicher Diagnose im Internet findet.
Wieso werde ich das Gefühl nicht los, das alles schon mal gelesen zu haben? Den Bericht über den Hypochonder habe ich auf jeden Fall vor Monaten schon einmal gelesen, auch das mit den Hausaufgaben.de-Seiten und Plagiariate durch Abschreiben aus dem Internet ist absolut nichts Neues. Das wurde doch schon oft im Zusammenhang mit Internet und Jugend durchgekaut.
Sololte da ein Sommerloch gestopft werden?
Kategorien: Politisches Gekrächze · Zerzaustes
Mit Tag(s) versehen: "Macht INternet Doof?", Informationsflut, internet, Plagiat, Spiegel
so fragt der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe. Bemerkenswert?, dass das Titelbild in seiner Farbgebung des Wortes „doof“ so unheimlich an Google erinnert.
Vernetzt, verquatscht, verloren und als Voreinstellungen: Freunde (wohl ein Seitenhieb auf Facebook u.ä.) Sex und Irgendwas. Die üblichen Klischees eben; mit denen man die breite unkritische Masse über das Internet „aufklärt“
Vielleicht wird es bei den Artikeln besser…
PS: Die nächste Doppelseite zeigt bezeichnenderweise ein auf Idylle getrimmte Werbung von McDonalds. Zufall oder soll da ein Zusammenhang zwischen Informations-Junkie und Junk-Food sich freud’scherweise eingeschlichen haben?
Kategorien: Politisches Gekrächze · Zerzaustes