Corvus Corax heidelbergensis

Beiträge vom Juli 2009

E-Learning Workshop UB Heidelberg

Juli 10, 2009 · Kommentar schreiben

Gestern und heute hat ein Workshop zum Einsatz von E-Learning in der Lehre an unserer Universitätsbibliothek stattgefunden. Als zentrales E-Learning-Programm kommt bei uns moodle zum Einsatz, dessen neueste Version im Herbst 2009 (Version 2.0) erscheinen soll.

Ich habe, da ich moodle in meiner jetzigen beruflichen Situation nicht einsetzen muss, nur den Vortrag über „Podcast, Blogosphäre und Wikimania – Web 2.0 in der Hochschullehre“ besucht.

Die Folien finden sich (hoffentlich bald) hier.

Im Grunde nichts Neues, was die Funktion von Podcast, Wikis und Weblogs angeht, da müssen die „alten Herrschaften“ halt einfach noch ein bisschen aufholen.
Interessant war eher die Glieerung und Entscheidungshilfen, wann man was effizient und effktiv einsetzt. Sobald die Folien online sind, werde ich dazu noch einiges hier schreiben.

Als Fazit zu dieser Veranstaltung: sehr schön, dass sich jetzt etwas bewegt in der Lehre, mal sehen wielange es dauert, bis auch wir an der Bibliothek unsere Schulungen in dieser Form abhalten werden / dürfen.

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Vodafone plant E-Book-Reader für Deutschland

Juli 6, 2009 · 1 Kommentar

Gerade eine Meldung bei Internet World Business gelesen; da die Verhandlungen zwischen Amazon und den deutschen Mobilfunkbetreibern zur Einführung des Kindle gescheitert sind, plant Vodafone nun ein eigenes Gerät.

Alles weitere hier im Originalartikel bei Internet World Business

Kategorien: Bibliothek in der Zukunft · Papiernes · Web 2.0
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Nur der BIX zählt…

Juli 2, 2009 · Kommentar schreiben

anscheinend noch in der Bibliothekswelt.
Wenn ich mich so Bibliothekswelt umschaue und höre, dann bekomme ich doch etwas den Eindruck, dass solche Projekte, die in zählbare Statistikzahlen münden, eher umgesetzt und in der Planung bevorzugt werden, als solche, die „nur“ der Kundenzufriedenheit dienen.
Ein kleines Beispiel zur Illustration: Im Moment wird retrokatalogisiert, was nicht bei 3 auf den Regalbrettern steht, um das Zitat mal etwas anzupassen; jeder noch so spezielle Altbestand wird mit großem Aufwand in den Opac gebracht – das gibt einen satten Zuwachs in der Statistik; egal, ob dieser Bestand genutzt wird oder nicht.
Dass aber die Aufstellung der Literatur im Lesesaal von einer veralteten Systematik auf eine neuere – zum Beispiel die RVK, die schon in verschiedensten dezentralen Bibliotheken eingeführt worden ist – benutzerfreundliche Systematik umgestellt werden müsste, das wird als nicht so wichtig erachtet; klar, es bringt ja auch keinerlei Niederschlag in der Statistik!
Dass sich aber auf längere Sicht der „Wohlfühlfaktor“ des Lesesaals erhöht, die Nutzungs- und Verweildauer in der Bibliothek ansteigt und dadurch auch das Image der Bibliothek steigt; auch wenn das nicht mit einer Statistik messbar ist, das sind keine ausreichenden Argumente für ein Angehen solch eines Projektes.
Die Rechnerausstattung ist teilweise von PC zu PC verschieden, bei über 30 PCs kann man auch als technikfreundlicher Bibliothekar leicht den Überblick verlieren, wo was wie läuft und wann die neuesten Updates von Standard-Web-Anwendungen zu erwarten sind.
Aber die Arbeitszeit der IT-Abteilung ist zu wertvoll, um diese nur dem Benutzer dienenden Arbeiten auszuführen, da müssen Statistik relevante Arbeiten vorher erledigt werden.
Natürlich können nicht alle anstehenden Projekte gleichzeitig angegangen werden, aber das Übergewicht der Statistik relevanten Projekte fällt doch langsam auf. Vorallem wenn Manpower und Engagement vorhanden wäre, dann aber wegen Formalien gebremst und blockiert wird, dann ist das für einen Bibliotheksraben nur unverständlich!
Wenn am Schluss nur die Platzierung im BIX das alleinige Kriterium für die anzupackenden Projekte wird, dann kann sich der Benutzer bald warm anziehen!
Benutzerfreundlichkeit lässt sich nämlich immer noch in keiner Statistik nachweisen.

Krahkrah, nun schüttel ich geschwind die Feder
und warte auf Protestgezeter!

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