Beiträge vom September 2009
Gerade mal in der heutigen Frankfurter Rundschau geblättert und in dem „Rhein-Main“-Teil dieses gefunden:
Sonntags in die Bücherei
Pläne der Landesregierung stossen auf Widerstand / Zusätzliches Personla wäre nötig
„Unsere Woche hat sechs Tage“, steht auf einem Schild im Fenster der Stadtteilbibliothek Sachsenhausen. Es könnte sein, dass die Zahl sechs demnächst durch eine Sieben ersetzt werden muss. Denn FDP und CDU wollen in der kommenden Woche einen Entwurf zur Änderung des Hessischen Feiertagsgesetzes in den Landtag einbringen – und der sieht vor, dass öffentliche Büchereien sowie Videotheken an Sonn- und Feiertagen von 13 Uhr an öffnen dürfen.“
Hier geht es zum Artikel in der FR-online
Das verwundert mich doch schon etwas; da möchte die Landesregierung auch für öffentliche Bibliotheken die Möglichkeit für eine Sonntagsöffnung schaffen, in dem das hessische Feiertagsgesetz entsprechend geändert werden soll… und dann wollen die Bibliotheken nicht.
Was bei wissenschaftlichen Bibliotheken schon Gang und Gäbe ist, ja es als Manko gilt, wenn man sonntags nicht öffnet, das scheint bei den öffentlichen Bibliotheken ganz normal zu sein.
Wo bleibt da der Servicegedanke? Hat ein Berufstätiger denn nicht auch das Recht, sontags seinem Informationsbedürfnis nachzugehen? Und warum denn nicht neues Personal einstellen?
In den heutigen Zeiten doch ein positives Signal!
Es wundert sich der Vogel Rabe,
ob solchen wunderlich Gehabe!
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Mit Tag(s) versehen: Öffnungszeiten, öffentliche Bibliothek, Hessen, Sonntag
Weltbild-Verlag vertrieben.
Technische Daten:
Bookeen CyBook Gen3 + Schutzhülle
- E-Ink Display, 122 x 91 mm groß, ermöglicht ein Lesen wie bei gedruckten Büchern – auch bei Sonnenschein.
- 512 MB Speicher, über SD-Card-Slot erweiterbar
- Leistungsstarker Li-Polymer-Akku (1.000mAh)
- 12 Schriftgrößen und 4 Graustufen einstellbar
- Integrierter MP3-Player, z.B. für Hörbücher
- Liest pdf-, epub- und jpg-Formate
- Mit Schutzhülle + USB-Kabel
Bisher habe ich noch keinen Cybook in der Realität gesehen, aber bei der TV-Sendung der Zeitschrift c’t gibt es einen kleinen Bericht, der hier auch über das Internet abrufbar ist.
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Mit Tag(s) versehen: Bookeen Cyborg Gen 3, Buch 2.0, ebook, Weltbild
nur Kopfschütteln rief dieser Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung bei mir hervor.
Da will die Stadt Eppelheim bei Heidelberg Druckkosten einsparen, indem sie jedem Stadtrat ein Laptop zur Verfügung stellen will, auf den dann die aktuellen Unterlagen, Sitzungsberichte etc. aufgespielt werden können und die Mehrheit des Statrats lehnt das ab.
„Nicht jeder könne damit umgehen“, war eines der Argumente, „wenn der Provider ausfällt, wären keine Unterlagen verfügbar“ ein anderes.
Entnervt gab der Antragsteller auf, die Kostenersparnis ist futscht und in Eppelheim werden munter weiter Papierberge produziert.
Wenn also ein Stadtrat noch Angst vor dem Einsatz in den eigenen Reihen von Laptops hat, dann frage ich mich, wie er dann über die Anschaffung von neune Geräten und Bereitstellung von neuen Medien in der Gemeindebücherei entscheiden will; ganz zu schweigen von den Bedürfnissen der örtlichen Schulen….
Kategorien: Politisches Gekrächze
Mit Tag(s) versehen: Eppelheim, neue Medien