Archiv der Kategorie: Bibliotheksnest

Der kleine Bruder aus der Medizin…..

Da mir nun doch der Fokus auf die medizinischen Themen immer wichtiger wird, habe ich mich entschlossen, dem großen Raben einen (noch kleinen) Bruder ins Netz zu stellen, den

Corvus Corax Medicinalis

Also werden die Seiten über medizinische Podcasts, videos in der Medizin, Berichte über medizinische Apps und und und … in Zukunft nicht mehr hier, sondern dort erscheinen.

Und zu Beginn gleich mal der monatliche Blogbeitrag über die Aushänge von zu vergebenden medizinischen Dissertationen an der Uni Heidelberg.

Medizinische Dissertationen Uni Heidelberg Aushänge Januar 2013

Als aktuelle Ergänzung zur Seite der zu vergebenden Medizinischen Dissertationen

Innere Medizin II – Allg. Innere u. Psychosomatik Aushang

Innere Medizin III – Kardiologie Aushang

Orthopädie und Unfallchirurgie Aushang 12345

DKFZ Aushang

Externe Klinik Agaplesion Bethanien Aushang

Versuch einer Übersicht der zu vegebenden medizinischen Doktorarbeiten an der Uni Heidelberg

Was immer mal bei uns nachgefragt wird:
gibt es eine Seite, wo alle zu vergebenden Doktorarbeiten aufgelistet sind?

und da wir immer wieder diese Frage verneinen müssen – und es mich auch persönlich einfach mal gezupfert hat, sowas auzulisten – habe ich mal versucht, alle Seiten, die Informationen für Doktoranden zur Verfügung stellen, aufzulisten.

Zu vergebende Doktorarbeiten

 

Ein Stück Menschlichkeit bleibt auf der Strecke…

wenn man alle Kundendienste automatisiert.
Ich bin ja eigentlich für technische Innovationen und war heute nun doch sehr erstaunt über mein eigenes Befinden nach dem Besuch bei unserer Stadtbücherei.
Da ich längere Zeit nicht mehr dort war – im Ganzen ein halbes Jahr – war ich heute abend doch etwas überrascht, was sich mir dort bot:

Ok, den Rückgabeautomaten ausserhalb der Bibliothek kannte ich noch als Option für den eiligen Benutzter; er hat inzwischen noch ein paar Kollegen bekommen; dafür gibt es keine Möglichkeit mehr, die Bücher am Schalter abzugeben; alles läuft nur noch dort am Automaten.

Gut, mag man da sagen, zur Rückgabe ist auch kein Schalter mit Ansprechpartner nötig; manchmal möchte man vielleicht auch nicht bei der allzu verspäteten Rückgabe “ertappt” werden.

Aber nachdem ich in der Bibliothek herumgestöbert hatte und eine Auswahl an Büchern und CDs zusammengetragen hatte, ignorierte ich die 4 im Raum stehenden RFID-Selbstverbuchungsautomaten und stellte mich – wie seit Jahrzehnten gewohnt – am Schalter an; erstens war ich mir nicht sicher, ob meine Karte noch gültig war und zweitens wollte ich ein paar Worte mit der mir durch jahrelangen Kontakt bekannten Kollegin wechseln. Über die neuesten Trends in der Bib und im Allgemeinen. Ich war die einzige in der Schlange, die Bibliothek war gerade nicht groß frequentiert.
Gut, ich wunderte mich schon etwas, dass von den ehemals 4 (oder 5?) Schaltern nur noch 2 übrig waren, über denen ein Schild “Anmeldung” hing, aber was soll’s!

Denkste: Ausleihen sind nur noch über die Selbstverbuchungsautomaten möglich; so die Antwort der Bibliothekarin, die mir dankenswerterweise aber auch gleich Hilfe bei der Bedienung anbot.

Nach der Verbuchung meiner Bücher verließ ich mit einem merkwürdigen Gefühl die Bibliothek; war das hier nicht mal mein Wohlfühlort gewesen? Wo man sich kannte, wo die Bibliothekarin Tipps über bevorzugte Literatur hatte; wo man mal einen Small Talk über die Unterschiede zwische UB und Stadtbib. halten konnte; oder Gemeinsamkeiten ?

Und nun?
Bibliothek betreten,Bücher ohne Kontakt abgeben am Automaten, Bücher am PC recherchieren und Bücher am Automaten selbst verbuchen, Bibliothek wieder verlassen.
Da habe ich im Supermarkt, den ich wöchentlich besuche, ja noch mehr Kontakt mit den KassiererInnen, die kennen mich wenigstens und es gibt immer ein paar nette Worte!

So hatte ich mir meine moderne Stadtbibliothek irgendwie nicht vorgestellt; wird das unsere Zukunft als Benutzer sein? Der Besuch in der Bib genauso organisiert und unpersönlich wie ein Einkauf im Supermarkt?

 

Wenn ganz altes ganz neu präsentiert wird…

dann handelt es sich meist um Digitalisate von alten Handschriften, die im Internet der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Und da schaut dann auch gerne mal das Regionalfernsehen vorbei und macht einen netten Beitrag daraus.

Den Raben freuts weil stolz geschwellt
ihm dieser Film so gut gefällt.

UniverCity – Universität Heidelberg. The Future. Since 1386.

Ein neuer Videoclip meiner heimischen Universität. Natürlich in englisch, wir sind ja international;-)
Hier der Link zum Video.
Zum 625jährigen Bestehen der Universität bemüht sich die Stadt um mehr Kontakt und “Zusammenleben” mit der Universität. Durch den Auszug der Naturwissenschaften und jetzt bald vollständig der Universitätskliniken ins Neuenheimer Feld auf der Nordseite des Neckars verlor die Stadt – nicht unverschuldet – den Kontakt zu diesem Teil der Universität. Wenn ich mir allein das morgendliche und abendliche Verkehrschaos auf den Zufahrtsstrassen zum Campus betrachte… Seit Jahren bettelt die Universität um eine zusätzliche Neckarquerung, um den Verkehr nicht über die Stadt, sondern zu einem großen Teil direkt von den Umgehungsstrassen und der A5 auf den Campus zu leiten… aber nix da. Die Stadt sperrt sich.
Eine Erweiterung der Stadthalle zum Kongresszentrum, oder gar die Errichtung eines bahnhofsnahen Kongresszentrums, immens wichtig bei der Nähe des Campus zum Bahnhof, um gegen so starke Kongresszentren wie Mannheim und Karlsruhe bestehen zu können… nix da. Allerding ssperrten sich hier nicht nur die Stadt, sondern auch die Heidelberger Bürger selbst.

Nun will ein Sponsor der Universität ein Teil eines Gebäudekomplexes spenden; aber bis der Plan des sog. Mathematikons beim Gemeinderat durch war….. ein schweres Stück Arbeit.
Was die Stadt Heidelberg aber der Universität schenken will, ist eine Strassenbahn durch den Campus. Dabei haben wir eine gute Busverbindung, schnell getaktet und gut angebunden an den Bahnhof. Eine direkte Verbindung zur Altstadt besteht ebenfalss durch eine Buslinie. Wozu dann bitte noch eine Strassenbahn? Quer durch den Campus, mit künstlicher Durchschneidung durch die nicht zu betretende Gleisanlage.
Aber das ist hier ja nur eine persönliche Meinung eines kleinen unbedeutenden Biblioraben…

Bibliotheks-Leitlinien, gibt es so etwas überhaupt?

Nachdem ich ja nun die letzten Monate in gesundheitlich orientierten Institutionen meine Zeit verbracht habe; fiel mir beim Besuch meines Bibliotheksnestes auf, dass keinerlei Zertifikate, keine Leitlinien, keine "unsere Ziele/unser Anspruch" im Eingangsbereich aushängen. Einzig und allein Auszüge aus der Benutzungsordnung waren am schwarzen Brett zu finden.
Abgesehen davon, dass der Eingangsbereich eigentlich keiner ist, da man entweder im Treppenhaus oder inmitten von Garderobenschränken steht,
hat jede Klinik, jede Rehaeinrichtung im Eingangsbereich und auch auf seiner Homepage Leitbilder, Leitlinien, Standards und Zertifizierungen.

Ich meine jetzt nicht die einzuhaltenden Normen bei der Katalogisierung, da ist ja durch das Anwenden des einen oder anderen Formats ein einheitlicher Standard gewährleistet, sondern ich frage mich, wie verstehen wir als Bibliothekare unseren Auftrag gegenüber den Benutzern. Was kann der Benutzer, wenn er unser Haus betritt, erwarten? Wie behandele ich den Benutzer, welche Serviceleistungen sind selbstverständlich, welche nur gegen Gebühr; sehe ich ihn – ungeachtet seiner (Aus-)bildung als immer gleich an, will sagen, behandele ich einen Studenten genauso zuvorkommend wie einen Professor oder den alten Rentner, der jeden Tag kommt und nicht immer so frisch riecht? Welche Werte lege ich meinem Handeln dem Benutzer gegenüber zu Grunde und gibt es da eine Einigkeit im gesamten Bibliothekssystem?

Bin ich bereit, aufgrund meiner Werte auch einmal nicht hauskonform einen Benutzer sofort mit Informationen zu versorgen, die laut Benutzungsordnung nicht oder nur gegen Gebühr und Wartezeiten zu bekommen wären? Und mit welchen Konsequenzen hätte ich zu rechnen?

Gibt es Qualitätsstandards, die zum Beispiel gewährleisten, dass in kleinen Institutsbibliotheken (jaja, so etwas soll es in unserer Bibliothekslandschaft durchaus noch geben) ein Mindestmaß an Service gewährleistet ist; unabhängig von der Größe und Personaldecke? Oder steht und fällt das mit der verantwortlichen bibliothekarischen Fachkraft; worauf sie ihren Fokus legt?

Also sozusagen eine Zertifizierung, die man dann an seine Eingangstür hängen kann und somit dokumentiert, dass die Bibliothek die und die Standards erfüllt. Mögen es meinetwegen ersteinmal nur technische sein, wie Bereitstellung von WLAN, Drucker, Scanner, ausreichend PC-Arbeitsplätze.
Oder vielleicht als “Schulungsbibliothek” mit einem zertifizierten Schulungsangebot für Studenten und Wissenschaftler.

Je länger ich hier in dieser erzwungenen Auszeit sitze, desto öfter hinterfrage ich meine Existenz als Bibliorabe, es wird Zeit, dass ich wieder offziell in mein Biblioheksnest flattern darf; denn sonst……. wer weiß!

Universum für Alle!

Das ist nun mal eine Vortragsreihe, deren Umsetzung endlich die technischen Möglichkeiten -annähernd- ausschöpft.
Zum 625-jährigen Bstehen der Universität gibt es jeden Mittag eine qr codehalbstündigen Vortrag mit astronomischem Inhalt. Das Programm gibt es hier zum Nachlesen (oder rechts als QR-Code)

Doch wie das halt mit uns Biblioraben so ist; wir sitzen nun mal nicht immer nur im Hauptnest herum, sondern flattern munter in den Nebennestern umher, zupfen mal da ein Hälmchen zurecht, nisten uns vorübergehend dort ein…..

Kurz und gut, wir haben nie die Möglichkeit, diese Vorträge zu besuchen (wir sitzen Luftlinie 5 km entfernt); oder kennen Sie einen Oberraben, der Ihnen die Mittagspause zwecks Hin- und Rückfahrt und Besuchs eines – wohlgemerkt nicht für die Ausübung des Berufes relevanten – Vortrages verlängert?

Doch dieses Mal hat endlich mal jemand die technischen Möglichkeiten angeschaut und sich gedacht: “Ha, da stellen wir doch einfach mal das Video von der Veranstaltung ins Netz!!!”

Gesagt, getan, seit heute tehen die ersten 3 Vorträge frei verfügbar im Netz! Und die nächsten circa 25 sollen noch folgen! So kann also Uni auch aussehen! Und ich wüsste da noch viele andere interessante Vorträge ähnlicher Couleur, die sich wunderbar dafür eignen würden, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden zu können.
Denke man doch nur einmal an die vielen universitären Gesellschaften, die regelmäßig zu öffentlichen Vorträgen einladen.

Und was braucht es heute dazu? Zwei normale Videokameras auf Stativen (eine ist auf den Vortragende gerichtet, die andere auf die Leinwand für die Folien etc.), ein Laptop und etwas Platz auf einem Server.

Programme für die Erstellung eines Films gibt es inzwischen kostenlos im Netz; dann muss man etwas Zeit investieren, um die zwei Filme ineinander zu schneiden, Vorspann rein und dann ab ins Netz.

Mehr verlangt ein Mensch, der einen Vortrag nachsehen will, in der Regel nicht. Er kann ja auch nicht gleichzeitig den Redner und die Leinwand im Auge behalten.
Und wenn das zu aufwendig sein sollte; es reicht bei manchen Fächern auch durchaus eine Audioaufnahme als mp3; heutzutage können schon Telefone passable Aufnahmen liefern; aber auch ein semi-professionelles Aufnahmegerät ist für knapp 100,00 €uro auch keine sooo große Ausgabe mehr.
Das ganze mit dem kostenfrei im Netz erhältlichen Bearbeitungsprogramm Audacity geschnitten und bearbeitet und schon ist die mp3-Datei fertig für den Weg ins Netz.

In diesem Sinne, das abendliche Programm wird sich heute zwischen Planeten und fremden Galaxien abspielen!

Der Jubiläumskalender 17.01.2011

16:15
Car Sharing
Kirsten Kremer, Marketing, Stadtmobil Rhein-Neckar AG mehr…
Seminar für Übersetzen und Dolmetschen, Raum: Konferenzsaal II (EG)
Plöck 57a
69117 Heidelberg

Der Jubiläumskalender 12.12.2010

15:00
Physikalische Weihnachtsshow mit Stella und Nova
Prof. Dr. Christian Enss/Angela Halfar, Lehrstuhl für Experimentelle Physik
Hörsaalgebäude Physik, Raum: Großer Hörsaal
Im Neuenheimer Feld 308
69120 Heidelberg