Technikärgernis Rückentext

TECHNIKÄRGERNIS RÜCKENTEXT

Darum torkelt der Text auf DVD- und Buchrücken

unter diesem Titel schreibt der Autor Konrad Lischka über das Phänomen der wechselnden Schreibrichtungen auf Buchrücken.
Ein Phänomen, dass doch eigentlich in Bibliotheken auch schon zu Diskussionen geführt haben müsste, oder nicht?
Bei dünnen Büchern haben wir zum Beispiel auch die Frage klären müssen, in welche Richtung wir die Signaturschildchen laufen lassen; von unten nach oben; dann steht zwar das Bibliothekskürzel richtigherum, aber in den meisten Fällen muss man den Titel von oben nach unten lesen; oder von oben nach unten; dann liest man die Signatur in derselben Richtung wie den Titel, aber dann steht das Bibliothekskürzel auf dem Kopf.

Was mir auffiel ist, dass bei Beschriftungen von unten nach oben, wie bei den englischsprachigen Büchern meist üblich, das Buch mit der Rückseite zu liegen kommt, wenn man es nicht stellt, sondern legt. Bei der Schreibweise von oben nach unten ist der Titel auf dem Buch auch zu lesen, wenn es mit der Vorderseite nach oben liegt. Das sieht dann natürlich ästhetisch ansprechender aus, wenn ich sowohl den Rückentitel als auch das Frontcover sehen kann. Mag das eine Erklärung für unsere Vorliebe für die Schreibweise von oben nach unten sein?

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