Bibliothekshomepages unter der Palm(e)

Nachdem vor zwei Tagen eine Pre Palm(e) den Weg in den heimischen Garten der technischen sinnvollen und weniger sinnvollen Geräte gefunden hat; wurde nach einer kleinen Eingewöhnungsphase die Palme an die WLAN-Leine genommen und zum allerersten Mal auf die universitären Gefilde geführt.

Im Klartext: ich hab das Palm Pre mal mit in die Universität genommen und versucht, die diversen Homepages, Opacs und sonstigen elektronischen Dienste auf dem Mobilphone anzuzeigen und auszuprobieren.

Zuerst die Frage nach dem Zugang. Es ist zwar immer ein Verbindung über den Mobilbetreiber vorhanden, aber in unserem 70er Jahre Betonbunker ist die Verbindung meist immer nur 2 von 5 möglichen Balken stark. Ausserdem treibt die mögliche Recherche etc. eventuell die Flatrate in ruinöse Höhen. Deshalb wollte ich das WLAN anzapfen, was beim Pre Palm parallel möglich ist. Leider musste ich feststellen, dass zwar eine Verbindung hergestellt werden kann; will heissen, das Netzwerk wird erkannt, für die Nutzung aber wird ein VPN-Client benötigt; für Laptops kein Problem, für Mobilphones jedoch schon, gibt es doch leider (noch) keine kostenfreie Version eines VPN-Clients.
Also dann doch eben über den Mobilbetreiber, sind die Ladezeiten eben etwas höher.

Startseite UB Heidelberg im Palm Pre

Startseite UB Heidelberg im Pal Pre

Als erstes die Homepage der Universitätsbibliothek.

Erstaunlicherweise – denn mit meinem Window Pocket PC hatte ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht – erscheint die Originalseite, die zugegebenermassen etwa klein geschrieben erscheint, aber durch Kippen des Plams kann man vom Hochformat ins Querformat wechseln, was schon einmal eine bessere Lesbarkeit bringt.
Durch das einfache Vergrößern der Ansicht beim Palm kann man die relevanten Bereiche leicht in lesbares Format bringen.
Die Menues funktionieren einwandfrei, das ursprüngliche Corporate Design bleibt erhalten.

Nächster Schritt: eine Recherche im Opac HEIDI!

Hier die Ansichten einer Recherche im Opac HEIDI; da man beim Palm die Homepageanzeige problemlos durch eine Spreizgeste vergrößern kann, ist die Eingabe in die Suchmaske kein Problem, an die etwas klein geratene Tastatur gewöhnt man sich recht schnell.

HEIDI Recherche mit Palm Eingangsdialog …  Popup zur ZweigstellenauswahlSuchmaske HEIDIbrowser_2009-05-11_215605Ansicht im Querformat

Ich war also wirklich erstaunt, dass die Bildschirmanzeige so gut lesbar war, die Menues werden original wiedergegeben, auch die Navigation auf der Seite funktionierte problemlos, der Bestellvorgang, das Einloggen etc. funktioniert wie auf dem PC.

Pubmed unter der Palme
Nun mal ein Test bei einer Datenbank, hier nehme ich mir mal Pubmed vor; es gibt nämlich einen mobilen Sucheinstieg für Pocket PCs; ob die Datenbank erkennt, dass ich 1. mit einem Mobilphone komme und 2. wie mache ich de Datenbank klar, dass ich vom Campus auf sie zugreife, wenn ich das WLAN nicht nutzen kann.

browser_2009-05-11_230004So, das Aufrufen über die Homepage der Datenbanken der UB ging problemlos, die Startseite von Pubmed ist die, die ich auch am PC bekomme; immerhin wird mir am oberen Bildschirmrand mitgeteilt, dass meine Browserversion eventuell nicht gut mit  „NCBI’s Web Applications“ arbeiten wird können. Lassen wir es auf einen Versuch ankommen.

browser_2009-05-11_230425

Die advanced search bietet alle Funktionalitäten, durch die Komplexität der Seite sollte man isch jedoch schon mit den Möglichkeiten der Suche vertraut gemacht haben, auf dem kleinen Bildschirm ist das Erlernen dann doch etwas mühsam.

Die Anzeige von einem frei im Netz verfügbaren Artikel funktioniert sehr gut, die html-Ansicht klappte gut, die PDF-Ansicht hat bei meinen Versuch nicht funktioniert, weil der Palm kein Programm erkannte, das die PDF-Datei hätte öffVolltext frei im Netznen können, obwohl ein PDF-Reader von Hause an Board ist. Aber das mag vielleicht auch an meiner Unwissenheit liegen, so lange habe ich das Gerät ja noch nicht. ;-))

Linkresolver UB

Dann probierte ich den Linkresolver zur Universitätsbibliothek, durch den man auf den lizensierten Volltext kommen kann.

Nach Abfrage der Benutzernummer und Passwort klappte auch die Anzeige des Artikels ohne Probleme. Hier war die Authentifizierung allein durch meine Benutzernummer gegeben, mal lizensierter Volltextsehen, ob ich auch noch eine Zeitschrift finde, die den Zugriff auf den Campus beschränkt.

Aber das kommt in einem späteren Bericht.

Vorläufiges Fazit: Es funktioniert erstaunlich gut, an das Vergrössern, ohne das man die Seiten nicht lesen kann und die etwas unbequeme Eingabe durch die kleine Tastatur gewöhnt man sich schnell.

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