Geocaching in Bibliotheken. IK-Schulungen auf neuen Wegen – Vortrag auf dem 100. Bibliothekartag in Berlin

Da ich neben dem Geocaching ja auch noch einen Bürojob habe ;-)) und auf dem diesjährigen Kongreß der Bibliothekare (= 100. Bibliothekartag in Berlin) auch noch die Verquickung von Beruf und Hobby möglich war, konnte ich nicht umhin, den Vortrag von Timo Glaser aufzunehmen, um zu zeigen, dass Geocaching inzwischen nicht nur im Geographieunterricht oder in Tourismuskreisen angekommen ist, sondern sogar wir “Bücherwürmer” das Geocachen für Lehrzwecke entdeckt haben.

Timo Glaser ist Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Marburg und hat dort 5 Caches ausgelegt, Multis und Mysteries, die immer ein bestimmtes Thema abhandeln. So lernt man bei einem Multi die verschiedenen, in der Stadt verteilt liegenden Zweigstellen der Universitätsbibliothek kennen, bei einem anderen Cache muss man im Online-Katalog ein bestimmtes Buch suchen, um aus den dann angezeigten Buchdaten die Informationen für die Finalkoords. zu errechnen.
Alles Dinge, die ein “Normalmensch” nicht braucht bis er die Dienste der Unibibliothek in Anspruch nehmen will.
Grundgedanke des Owners ist, einfach einen zusätzlichen Informationskanal anzubieten, da so die Dienste einfach auf eine spielerische Weise erlernt werden.

Natürlich hat diese Art der IK-Schulung ihre Grenzen: Am banalsten die Öffnungszeiten und eventuelle Zugangsbeschränkungen der einzelnen Bibliotheken, will man den Geocacher auch zum Betreten der Bibliothek bringen.
Genauso verhält es sich mit der Benutzung der verschiedensten Online-Dienste der Bibliothek, inzwischen werden meist noch Zugangsdaten in Form von Benutzernummer u. Password benötigt, was ein nicht an der Universitätsbibliothek eingeschriebener Nutzer natürlich nicht hat. Da muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die zu benutzenden Dienste frei zugänglich sind.
Auch sollte man beim Auslegen daran denken, dass nicht jeder Mitarbeiter der “becachten” Bibliothek unbedingt etwas mit unserem Hobby anfangen kann und dementsprechend fragend in den Raum hereinspazierende Cacher dann plötzlich auf einen “Bibliotheksdrachen” stoßen.
Obwohl, diese Spezies ist doch schon lange ausgestorben, oder nicht ???

Also, hört es Euch an; ich habe versucht, die Qualität so gut wie möglich anzuheben, allerdings war der Vortragsraum nicht abgeschlossen, im Hintergrund lief eine Posterausstellung, die natürlich mit entsprechender Geräuschkulisse vewrbunden war.

Die Daten für den Vortrag:

100. Deutscher Bibliothekartag
Mittwoch, 8.06.2011
TK1 Innovative Lösungen und neue Technologien in der Bibliothekspraxis
Timo Glaser: Geocaching in Bibliotheken – Ik-Schulungen auf neuen Wegen

Vortragsfolien

Audioaufnahme

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