Archiv der Kategorie: Papiernes

LieblingsbücherChallenge Monat 1: Oktober 2013

Wow, geschafft! Und es ist noch Monat übrig! Nur zum rechtzeitigen Bloggen hat es nicht mehr gereicht;-) Die Bücherphilosophin möge es mir verzeihen.
Nein, es ist nicht einen der neuen Bücher von der Buchmesse, nein, es ist auch nichts intellektuell hoch anspruchsvolles und nein, eigentlich war es auch kein echtes Lieblingsbuch, denn ich hatte zuvor nur den Film gesehen, aber der hatte dazu geführt, dass ich mir das Buch herunter geladen und in sehr kurzer Zeit durchgelesen habe:

Illuminati von Dan Brown

Mich faszinierte die Kombination aus Rätselei, Kunsthistorik, die Rolle der Bibliothek und Bücher. Naja, und spannend darf es ruhig auch mal sein.

Beim Lesen hat mich die Verknüpfung zur Kunst und Architektur immer wieder dazu verleitet, in Wikipedia oder anderen Quellen nachzuschlagen; wieder etwas Neues über Kunst zu lernen; mal den Stadtplan von Rom anzuschauen, sich wieder an einen Vortrag aus dem Rechtshistorischen Institut über die Illuminati – im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaft 2006 oder 2007 – zu erinnern.

Ja, ich glaube dieses Buch werde ich nicht das letzte Mal gelesen haben.

Da ich es als E-Book gelesen hatte, hätte ich mir ja am liebsten eine interaktiver Version gewünscht; also mit jederzeit verfügbarer Verlinkung auf den Stadtplan, auf den Katalog der Vatikanischen Bibliothek, auf ein Digitalisat des Werks von Galileo, auf das Werkverzeichnis von Bellini…….
Aber bis solche Bücher produziert werden……

So, nun auf zum Novemberbuch „Far from the madding crowd“ von Thomas Hardy. Das ist aber nun wirklich ein Lieblingsbuch; dementsprechend sieht die Taschenbuchausgabe auch schon aus.

Vodafone plant E-Book-Reader für Deutschland

Gerade eine Meldung bei Internet World Business gelesen; da die Verhandlungen zwischen Amazon und den deutschen Mobilfunkbetreibern zur Einführung des Kindle gescheitert sind, plant Vodafone nun ein eigenes Gerät.

Alles weitere hier im Originalartikel bei Internet World Business

Wie aus dem iPhone ein kindle wird…

Besitzer eines iPhones können sich freuen, hat doch  eine kindle Applikation für das iPhone und den iPodTouch herausgebracht. So ist es auch ohne kindle möglich, ebooks von Amazon zu erwerben.

Besitzer eines kindle 2.0 können ihr iPhone / iPod Touch nun mit ihrem kindle synchronisieren.

Die Applikation ist kostenlos, die Bücher, die man lesen will,  natürlich nicht.

„Ende 2009 wird es weniger Zeitungen geben“

so lautet eine Aussage von Marissa Mayer von Google.

Einen Bericht über das aktuelle Zeitungssterben im Zuge der Finanzkrise schreibt Christian Stöcker in seinem Artikel
„Nur Qualität kann Google schlagen“ bei http://www.spiegel.de

Revival der Zeitung: tabbloid

tabbloidMan kennt das ja: Im Laufe der Zeit häufen sich die verschiedenen RSS-Feeds interessanter Blogs und man verbringt immer mehr Zeit damit, sich durch die neuen Postings zu klicken.
Dabei starrt man gebannt auf den Bildschirm und wünscht sich im insgeheimen doch wieder die Zeit zurück, wo man entspannt die Zeitung lesen konnte, hier und da etwas anstreichen und manchesmal nach dem Überfliegen der Titelzeile sich sagte „Ach, das lese ich später mal.“

Dieses Gefühl kann man sich jetzt wiederholen mit dem kostenlosen Dienst von tabbloid.com.
tabbloid StartsiteHier kann man sich die neuesten Postings der abonnierten Feeds täglich oder wöchentlich – wobei man den Liefertag auswählen kann – in einem einheitlichen Zeitungslook als PDF-Dokument zuschicken lassen.

Die Artikel sind aus dem Dokument heraus aufrufbar; oder man druckt sich die Datei ganz altmodisch aus und liest die „Neuesten Nachrichten“ ganz nach Wunsch in der Bahn, am Frühstückstisch etc.

Als Beispiel habe ich die Musterausgabe der durch die oben eingegebenen Feeds als PDF eingefügt.Musterausgabe

Das Ende des Buches?

In der heutigen Ausgabe der Zeit ist der Wirtschaftsteil dem Ende des papiernen Buches gewidmet; im Mittelpunkt steht Amazons „Kindle“ hier der Link auf die Online-Ausgabe

Während dieses E-Book in Deutschland über amazon.de noch garnicht erhältlich ist, kann man in Amerika schon die Diskussionen über das Aussehen und die Funktionalität des Nachfolgegerätes Kindle 2 mitverfolgen.

Hier ein Link zu Fotos und hier ein Link zu den Diskussionen

Technikärgernis Rückentext

TECHNIKÄRGERNIS RÜCKENTEXT

Darum torkelt der Text auf DVD- und Buchrücken

unter diesem Titel schreibt der Autor Konrad Lischka über das Phänomen der wechselnden Schreibrichtungen auf Buchrücken.
Ein Phänomen, dass doch eigentlich in Bibliotheken auch schon zu Diskussionen geführt haben müsste, oder nicht?
Bei dünnen Büchern haben wir zum Beispiel auch die Frage klären müssen, in welche Richtung wir die Signaturschildchen laufen lassen; von unten nach oben; dann steht zwar das Bibliothekskürzel richtigherum, aber in den meisten Fällen muss man den Titel von oben nach unten lesen; oder von oben nach unten; dann liest man die Signatur in derselben Richtung wie den Titel, aber dann steht das Bibliothekskürzel auf dem Kopf.

Was mir auffiel ist, dass bei Beschriftungen von unten nach oben, wie bei den englischsprachigen Büchern meist üblich, das Buch mit der Rückseite zu liegen kommt, wenn man es nicht stellt, sondern legt. Bei der Schreibweise von oben nach unten ist der Titel auf dem Buch auch zu lesen, wenn es mit der Vorderseite nach oben liegt. Das sieht dann natürlich ästhetisch ansprechender aus, wenn ich sowohl den Rückentitel als auch das Frontcover sehen kann. Mag das eine Erklärung für unsere Vorliebe für die Schreibweise von oben nach unten sein?

GoPortis – Subito; ein kleiner Vergleich

Vergleich GoPortis mit Subito

Eingangsseite


GoPortis http://www.goportis.de Subito http://www.subito-doc.de

Nutzergruppen:

GoPortis Subito
Nichtkommerzielle Nutzer werden auf Subito verwiesen Staffelung in Nichtkommerzielle Nutzer
-> Schwerpunkt auf kommerzielle Nutzer Kommerzielle Nutzer
Privatpersonen
Eine Nutzergruppe Verschiedene Nutzergruppen

Zugang allgemein / Login:

GoPortis Subito
Suche, Infos, Hilfeseiten ohne Registrierung frei zugänglich Infos, Hilfeseiten ohne Registrierung zugänglich, für die Suche ist Login notwendig
Registrierung / Login erst bei Bestellung nötig Login schon für Suche nötig

Bestand/ Nachweis:

GoPortis Subito
TIB, ZBMed, ZBW Über 30 Bibliotheken, Univ., Stats, SpezialBibl.
Monos, Aufsätze, Inhaltsverzeichnisse, Kongresschriften, graue Literatur Monographien, Zeitschriften, aber keine Aufsätze suchbar
Suche in den verschiedenen Datenbanken der 3 Bibliotheken

  • GetInfo-Konferenzberichte
    GetInfo-Konferenzberichte enthält Aufsatzdaten sowie Inhaltsverzeichnisse aus Konferenzberichten aller Fachgebiete seit 1993. Dabei umfassen die Fachgebiete neben Technik und Naturwissenschaften auch Medizin und Sozialwissenschaften. Die Nachweise stammen aus den Inside Conference Proceedings (ICP).
  • GetInfo-Zeitschriftenaufsätze
    Die Datenbank enthält Aufsatzdaten aus über 6.000 Zeitschriften der TIB sowie Inhaltsverzeichnisse der kompletten Zeitschriftenjahrgänge retrospektiv bis 1993 auf der Grundlage der ETOC-Datenbank.
  • GetInfo-Katalog der TIB
    Die Datenbank enthält Titelnachweis aus den Fachgebieten Technik und Naturwissenschaften. Dabei handelt es sich um Nachweise von Büchern, Zeitschriften, Kongressliteratur und Forschungsberichten.
  • GetInfo-Elektronische Dokumente (TIBscholar)
    Die Datenbank bietet den Direktzugriff auf elektronische Volltexte im TIB-Bestand bzw. in TIB-Lizenz, überwiegend aus dem Bereich Technik und Naturwissenschaften. Neben Verlagsliteratur im Pay-per-View-Verfahren sind z. B. auch Forschungsberichte des BMBF oder Hochschulschriften über TIBscholar zugänglich. Für Abonnenten elektronischer Angebote ist der Direktzugriff über IP-Erkennung möglich.
  • Katalog ZB MED Medizin
    Die Datenbank enthält Titelnachweise von Büchern, Zeitschriften und grauer Literatur aus allen Bereichen der Medizin.
  • Katalog ZB MED Ernährung / Umwelt / Agrar
    Die Datenbank enthält Titelnachweise von Büchern, Zeitschriften und grauer Literatur aus den Bereichen Agrarwissenschaften, Umwelt und Ernährung.
  • CCMED
    Die Datenbank CCMED weist Artikel aus über 1.200 deutschsprachigen bzw. in Deutschland verlegten Zeitschriften aus medizinischen und gesundheitsrelevanten Themenbereichen nach.
  • ECONIS (Katalog der ZBW)
    Die Datenbank enthält Titelnachweise von Büchern und Zeitschriften aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspraxis. Etwa die Hälfte aller Titel sind Zeitschriftenaufsätze und Aufsätze aus Sammelwerken. Darüber hinaus enthält die Datenbank graue Literatur, wie z. B. Arbeits- und Diskussionspapiere, Dissertationen und Statistiken.
  • Südwestdeutscher Verbundkatalog
  • Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV)
  • Lokalkatalog der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln (ZBMed)
  • Lokalkatalog der Universitätsbibliothek Frankfurt
  • Lokalkatalog der Bayerischen Staatsbibliothek München
  • Lokalkatalog der Universitätsbibliothek Augsburg
  • sowie der Verbundkatalog des ehemaligen Deutschen Bibliothekinstituts mit Stand von 1995

Recherche:

GoPortis Subito
Suche Einschlitz-Suche, sucht über alle Datenbanken und Felder hinweg
Eingabe von verschiedenen Stichworten möglich, werden automatisch mit AND verknüpft. Trunkierung mit * möglich
Keine Suchmöglichkeit über ZSS und Monos gleichzeitig möglich.Trunkierung mit * möglich
Erweiterte Suche bietet nur eine Aufteilung in: Autor; Titel, ISSN/ISBN und freie Suche Voreingestellte Suchfelder:
Stichwort, Autor, ISBN, Jahr, Verleger, Ort + zusätzl. Wählbare Parameter
Suche nach Stichworten ergibt auch Aufsatztitel in ZS, Festschriften, Kongressschriften… Suche nach Stichworten ergibt nur Monos oder Zeitschriftentitel.

Bestellung:

GoPortis Subito
Vom Titelangabenfenster kann man direkt bestellen, erst jetzt ist ein Login erforderlich.
Werden mehrere Treffer in den verschiedenen Datenbanken gefunden, so erscheinen diese jeweils nach den DBs sortiert und können entweder gesondert oder als Ganzes betrachtet werden. Werden mehrere Treffer in den verschiedenen Datenbanken gefunden, so müssen die einzelnen DBs angeklickt werden, damit die Trefferlisten erscheinen.
Es kann keine Verfügbarkeitsüberprüfung gemacht werden Es kann eine Verfügbarkeitsüberprüfung gemacht werden vor der Bestellung

Preise:

GoPortis Subito
Verschiedene Preise, gestaffelt nach Lieferart und Geschwindigkeit und Lieferort Verschiedene Preise, gestaffelt innerhalb der Nutzergruppen nach Geschwindigkeit und Lieferbibliothek.
Einfaches Preissystem Kompliziertes Preissystem, da jede Lieferbibliothek eigene Preise hat.
Insgesamt teuerer, daher bei nicht-kommerzielle Kunden Verweis auf Subito Insgesamt preisgünstiger für nicht-kommerzielle Kunden, ansonsten variieren die Preise stark.

Lieferarten:

GoPortis Subito
Kopien per Post oder Fax; in besonderen Fällen auch per Mail oder Datenabruf von Server (bezieht sich wohl auf Fälle von elektronischen Publikatioen aus der Datenbank TIBscholar); Monos per Ausleihe Kopien per Post oder Fax; Monos per Ausleihe

Fazit:

In GoPortis kann man recherchieren, ohne genauere Vorstellung von speziellen Titeln zu haben; man bekommt neben Monographien auch die Aufsatzliteratur und graue Literatur angezeigt. Im universitären Bereich ist Subito aber preislich unschlagbar, weswegen GoPortis gleich am Anfang auch für diese Nutzergruppe auf Subito verweist.

GoPortis ist meiner Meinung nach speziell für die kommerzielle Klientel ausgerichtet, die sich eine einfache Suche über alle Datenbanken der 3 Bibliotheken hinweg wünscht; und dafür auch gerne etwas mehr zahlt.

Also am besten die Recherche in GoPortis durchführen und den Service der einfachen, auch die speziellen Datenbanken abgreifenden Suche nutzen und die gewünschten Titel dann in Subito bestellen; da ja alle 3 Bibliotheken von GoPortis auch bei Subito dabei sind.

Wer braucht schon Bücher? Oder doch??

Mit dieser provokativen Frage hat heute ein Leser eine Diskussion im Forum „wer-weiss-was“ angestossen.

Hier der direkte Link.

Allerdings geht es nicht um die Abschaffung des Buches an sich, sondern um den Wechsel von Papier auf PDAs. mal sehen, was die Diskussion ergibt…

Hier die ersten Reaktionen:

  • Hallo, meine Antwort liegt irgendwo dazwischen.

    Ja, ich lese eBooks, und zwar auf meinem Palm, derzeit der T|X. Aufgrund seiner guten Akkuleistung ist das ein rechtes Vergnügen, und ich kann abends im Bett noch lesen, ohne Mitschläfer durch die Nachttischlampe zu stören. Auf Reisen nimmt der Palm+Ladegerät viel weniger Platz weg als die 5 oder 6 Bücher, die ich mitnehmen wollen würde.

    Ich lese allerdings praktisch nur solche Bücher auf dem Palm, die es als gedruckte Bücher gar nicht gibt, und die im Internet frei verfügbar sind. Wenn es eine „richtige“ Buchausgabe gibt, bevorzuge ich diese. Vor allem, da kommerzielle eBooks sehr teuer sind – ich sehe nicht ein, für ein eBook fast das gleiche zu bezahlen wie für ein gedrucktes Taschenbuch.

  • Hallo, ich hab auch erst seit kurzem einen PDA und gleich zu anfang mir ein paar Kostenlos-Ebooks zum rumprobieren geladen und auch ein paar von meinen Lieblings-pdfs.
    Und eigene Texte,die ich mich Documents to go lese und gleich überarbeite.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich gerne am Palm lese, sofern die Texte der Reihe nach zu lesen sind (Romane zB. oder eigene Texte sind, wo ich dann durch Farbmarkierungen mir selbst Hinweise hinterlasse und diese auch leicht wiederfinden kann)
    Aber wenn es Fachtexte sind, die auch mal ein vor und Zurückblättern über ganze KApitel benötigen wirds schwierig den Überblick zu behalten, zumal bei PDFs oft ganz neue Formatierungen nach derKompilierung bei rumkommen, die zusätzlich schwer zu überblicken sind. Dabei wärs eigentlich praktisch, da man bei meinem reader auch so Postitartige Notizen anfertigen könnte.
    Aber dazu nehm ich dann doch lieber die Papierform, mit vielen Notizzetteln, die raushängen und mir die wichtigen Teile anzeigen.

    Selbst zum Exirpieren aus Büchern (wozu ich mir den Palm eigentlich kaufte) nehm ich gerne noch Papier und Bleistift, da man damit irgendwie viel freier ist. Aber das mag auch nur eine Übergangseerscheinung sein, dass mir das schneller vorkommt.

Office 2.0?

Gibt es das, das dezentralisierte Büro? Oder besser gesagt das Büro ohne eigenen „festen“ Computer in eigenem Büro mit den verschiedensten Programmen?

Nun, jeder kennt die Variante in grösseren Bibliothekssystemen, dass auf den Computern eine Handvoll Office-Programme installiert sind und das war es dann mit der Individualität des Arbeitens und Arbeitsplatzes!
Wenn aber der eine Mitarbeiter seine Planung gerne mit Mindmaps macht und der andere seine Projekte mit einem Projektmanagement-Programm plant, dann beginnen die Probleme: Soll für jeden einzelnen ein lizenzpflichtiges Programm gekauft werden und auf den einzelnen Rechnern istalliert werden? Oder sollen die Programme campusweit eingekauft werden, für den Gebrauch für Einzelne?

Die erstere Variante scheitert meistens an der Kapazität der IT-Abteilungen; die dann nur noch mit den Installationswünschen der Mitarbeiter beschäftigt wären; die zweite Variante am finanziellen Rahmen, der in kürzester Zeit gesprengt wäre!

Doch inzwischen gibt es für dieses Problem vielfältige Möglichkeiten im Netz!
Als erstes habe ich nach Alternativen für das Anlegen von MindMaps gesucht und einige Programme im Netz gefunden:

Mindmeister und Mind42 werde ich jetzt als erste genauer testen; mal sehen, ob sie auch für den Einsatz auf mobilen Geräten geeignet sind.