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Die Bibliothek läuft… 26. Juli 2017 Vormittag

Jaa, endlich mal wieder ein Betriebsausflug, der Baustelle und dem Umbau der Nordseite des Ostflügels – oder so ähnlich – sei Dank!
Und warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt und ein Ausflug in die direkten Nachbarstädte Mannheim und Ludwigshafen durchaus ein abwechslungsreiches und spannendes Programm versprechen.
Ausserdem bieten solche Ausflüge natürlich die Gelegenheit, meine neue Ricoh Theta SC auszuprobieren. Der Vormittag war einer Führung durch das unbekanntere, unschönere und für viele nicht attraktive Mannheim gewidmet: unter dem verheißungsvollen Titel „Schiffe, Schiller, Schokolade“ wurden wir am Neckar entlang am alten Hafengebiet, dort wo früher die Schiffe mit dem Stückgut entladen wurden, wo die große Mannheimer Schiffswerft lag und wo heute noch Schiffe mit ganz spezieller Ladung gelöscht werden; genau dort erfuhren wir einiges über die Mannheimer Industriegeschichte. Über die Verwendung der noch existierenden Hochbunker; einer der letzten- der Ochsenpferchbunker – wird gerade umgebaut und soll Heimstatt des Mannheimer Stadtarchivs – unter anderem – werden.

Direkt in diesem Gebiet liegt die Fabrik, deren Markenzeichen ein gaaaanz spezieller Duft ist; der mich auf meiner Irrfahrt auf der Suche nach einem Parkplatz und dann auf dem Fußmarsch zum Museumsschiff lieblich umwaberte: die Schokinag. Eine der größten Fabriken für Schokoladenherstellung. Und genau dort konnten wir das Löschen der Kakaobohnen vom Schiff und den Transport in die Fabrik beobachten. Mhmm, welch herrlicher Duft! Aber damit keine Gelüste aufkommen; das war auch alles. Was man sehen konnte: Kein Zutritt zum Gelände, kein Shop etc.

Entlang an den verschiedenen Hafenbecken/Neckararmen ging es dann noch in den „Jungbusch„, das angebliche Problemviertel / Ghetto von Mannheim. Bei genauerer Betrachtung ein Stadtteil mit internationaler Bevölkerung, sehr alter Bausubstanz und manchen künstlerischen Perlen im Hinterhof. Hier liegt auch die Moschee in direkter Nachbarschaft mit einer Kirche; alles längst nicht so dramatisch wie es manchmal dargestellt wird.

So, und wo bleibt jetzt der versprochene Schiller?? Tja, der musste sich mit der ungefähren Benennung seines Lieblingsplatzes unter einer Pappel am alten Neckarzusammenfluss und einigen Querverweisen auf Theater und Regisseure wie Iffland und Dalberg begnügen.

Eine Perle besonderer Art habe ich aber dann doch noch auf dem Rückweg gefunden: das Fundament in der Neckarvorlandstr. / Ecke Holzstrasse.

Eine kleine Eckkneipe, wobei diese Bezeichnung eigentlich nur der Lage gerecht wird, es liegt an einer Ecke. Aber innen sehr modern und witzig, leckeres Essen, mal etwas anderes als der übliche Mainstream; ich hatte Scotch Egg. Lecker. Und eine Steckdose für mein erlahmtes Handy, was mich später zum zweiten Teil des Tages zur BASF führen muss.

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Ich geb mir die Kugel……

wenn ich mir meine Bibliothek so ansehe. Durch die „Augen“ der Ricoh Theta SC nämlich, die sich seit Kurzem den Platz mit dem anderen Nerdkram in meinem Schrank teilt.

Mit der Kamera kann man relativ einfach Kugelpanoramen erstellen und diese – mit der entsprechenden App – auch noch so nachbearbeiten, dass man zum Beispiel in das Bild Texte einfügen kann. Auch sensible Bereiche oder Personen können unke

Blick in die Bibliothek

nntlich gemacht werden.

Spherical Image – RICOH THETA  

https://theta360.com/widgets.js

So kann ich also „meine Bibliothek“ räumlich darstellen und die entsprechenden Punkte auch noch bezeichnen.
Bisher hatte ich die Panoramen noch mit der Kamera und 4 360°Grad-Umdrehungen zusammengepitched, jetzt muss ich mich nur rechtzeitig unsichtbar machen, bevor der Timer nach 5 Sekunden auslöst. Ok, ich kann den Timer auch auf 10 Sekunden hochsetzen.

So kann man mit relativ einfachen Mitteln seine Bibliothek/Räumlichkeiten im Netz präsentieren und wenn einmal die Zeit ist, dass der Mensch VR-Brillen als ganz normale Brillen trägt, dann kann er sozusagen von zuhause aus sich schon mal in die Bibliothek „beamen“, also fast… Denn die Kugelpanoramen lassen sich eben auch im „Cardbox-Modus“ anschauen.

Natürlich ist die Auflösung für den Profiphotograph nicht ausreichend, aber für die Präsentation im Netz finde ich ist es völlig ok.