Archiv der Kategorie: Medizin

Mapping für den guten Zweck

Die Vermessung des eigenen Körpers, die Vermessung der Stadt, die Vermessung der Welt. Was können wir heute nicht schon alles messen, Daten sammeln, auswerten oder auswerten lassen für unser eigenes Wohlbefinden, für ein gutes Körpergefühl oder auch für ein gutes Gewissen.

Und damit meine ich jetzt nicht die Fitness-, Trink-, Schlaf- und weiß Gott nochwas-Apps, die man so täglich füttern kann und die einem zum Schluß sagen, wann man wieder trinken, essen/nicht essen, schlafen und atmen soll; nein ich meine auch nicht das aufzeichnen jedes Trampelpfades im heimischen Wald, was ich ja inzwischen auch selbst leicht machen kann; nein ich meine Mapping für einen wirklich guten Zweck.

Ich weiß garnicht mehr genau, wie ich auf diese App gestoßen bin, aber wahrscheinlich über irgendeine geographische Zeitschrift.
Die Map neBildergebnis für mapswipennt sich „Mapswipe“ und gibt es für Apple- und Android-Geräte.

Erstellt wurde sie von einem Zusammenschluß verschiedenener humanitär aktiver Organisatoren unter dem Tenor der „Missing Maps“; zum Beispiel des American Red Cross, des British Red Cross, Humanitarian OSM Team (HOT) und  derMedecins Sans Frontieres/Doctors Without Borders (MSF).

Hier ein Bericht und Aufruf von „Ärzte ohne Grenzen Deutschland“

Hintergrund ist die Tatsache, dass es für viele Katastrophengebiete zu wenige aktuelle Informationen darüber gibt, wo genau die menschen, die Hilfe benötigen, leben. Es nützt eben nichts, wenn man zwar ein rudimentäres Strassennetz auf einer Karte hat, aber nicht weiß, wo genau die Ansiedlungen der Menschen sind; die teilweise eben  nicht auf den Strassenkarten verzeichnet sind. Sei es, weil die Menschen umherziehen, sei es weil die Ansiedlungen zu klein sind. Um genau diese Informationen zu erhalten kann man nun das, was in der Geographie unter dem weiten Begriff der „Fernerkundung“ läuft, am Smartphone oder Tablet machen:

Man wertet Satellitenbilder aus und markiert die Quadrate, in denen man menschliche Ansiedlungen erkennen kann. Dies macht man nicht nur einmal, sondern viele Menschen werten parallel die gleichen Satellitenbilder aus, sodaß eventuell übersehene Ansiedlungen gefunden  oder fälschlich als Ansiedlung erkannte Bereiche durch die mehrfache Überprüfung korrigiert werden.

Man kann sich beim Start eine der vorgeschlagenen Regionen/Projekte auswählen und absolviert vor dem Start ein kleines Tutorial, bei dem man trainiert, Ansiedlungen von Felsen, großen Bäumen etc. zu unterscheiden.

Danach kann man sein Set an Bildern starten und muss nun allerdings bis zum Ende „durchhalten“. Es gibt 3 Möglichkeiten der Markierung:
grün = eindeutig erkannte Ansiedlung
gelb = da könnte etwas sein, aber ganz sicher bin ich mir nicht
rot = ich kann das Quadrat nicht auswerten wegen Wolken etc.

Findet man nichts im Quadrat, dann lässt man es so wie es ist.

Am Ende des Sets kann man dann wählen, ob man weitermachen will oder ob es genug ist.
Es gibt einen spielerischen Anreiz; je mehr Sets man auswertet / mapped, umso höhere Level erklimmt man.
Und ich muss zugeben, es hat ein gewisses Suchtpotential, wenn man dann einige Quadrate ohne Ansiedlung hatte und dann das Erfolgserlebnis, wenn dann doch wieder ein Dach einer Hütte „mitten in der Pampa“ auftaucht. Allerdings sind Schirmpinien und Elefantenherden manchmal ganz schön fies und sehen manchmal den runden Hütten zum Verwechseln ähnlich. Man muss schon genau hinschauen, um den kreisrunden Schatten richtig zu identifizieren.

Hier ein kleines Video, wie die App auf dem iPad läuft.

 

Seiten mit medizinischen Podcasts sind umgezogen

Die Seiten mit der Übersicht über die verschiedenen medizinischen Podcasts sind endgültig zum Corvus Corax Medicinalis umgezogen.

 

Gerade entdeckt: „Resonator“ – der Forschungspodcast

der Helmholtz-Gemeinschaft.

Der Podcaster Holger Klein reist quer durch die Republik und interviewt Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft.
So werden die verschiedenen Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft nach und nach vorgestellt.

In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren zusammengeschlossen. Mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund 3,8 Milliarden Euro ist die Helmholtz-Gemeinschaft die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Arbeit der Helmholtz-Gemeinschaft steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).“ (aus Homepage Resonator-Podcast)

Da auch unter andderem das dkfz Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft ist, werden sich die Podcasts auch immer wieder um medizinische Themen drehen.

Hier geht es zu ausführlicheren Informationen über den  Podcast auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft.

Hier kommt man direkt über die Seiten von Holger Klein zum Podcast.

Einfach mal reinhören!

Der kleine Bruder aus der Medizin…..

Da mir nun doch der Fokus auf die medizinischen Themen immer wichtiger wird, habe ich mich entschlossen, dem großen Raben einen (noch kleinen) Bruder ins Netz zu stellen, den

Corvus Corax Medicinalis

Also werden die Seiten über medizinische Podcasts, videos in der Medizin, Berichte über medizinische Apps und und und … in Zukunft nicht mehr hier, sondern dort erscheinen.

Und zu Beginn gleich mal der monatliche Blogbeitrag über die Aushänge von zu vergebenden medizinischen Dissertationen an der Uni Heidelberg.

Medizinische Dissertationen Uni Heidelberg Aushänge Januar 2013

Als aktuelle Ergänzung zur Seite der zu vergebenden Medizinischen Dissertationen

Innere Medizin II – Allg. Innere u. Psychosomatik Aushang

Innere Medizin III – Kardiologie Aushang

Orthopädie und Unfallchirurgie Aushang 12345 – 

DKFZ Aushang

Externe Klinik Agaplesion Bethanien Aushang

Versuch einer Übersicht der zu vegebenden medizinischen Doktorarbeiten an der Uni Heidelberg

Was immer mal bei uns nachgefragt wird:
gibt es eine Seite, wo alle zu vergebenden Doktorarbeiten aufgelistet sind?

und da wir immer wieder diese Frage verneinen müssen – und es mich auch persönlich einfach mal gezupfert hat, sowas auzulisten – habe ich mal versucht, alle Seiten, die Informationen für Doktoranden zur Verfügung stellen, aufzulisten.

Zu vergebende Doktorarbeiten

 

Psychologie-Podcasts: Der Umgang mit Risiken und der Angst – Podcastreihe der Uni Bochum zum

Nachhören aus der Reihe „Hörsaal City“ aus dem Jahre 2011 und 2012

Die Themen:

Risikokompetenz – Informiert und entspannt mit Risiken umgehen

Aus Angst geboren: Geschichte der Versicherungen und des Risiko-Konzeptes

Die Angst und ihre Pfade im Gehirn

Todesangst: Leben mit dem Wissen der Endlichkeit unserer Existenz

Angst, Risiken und (gute) Entscheidungen

Wie Stress unsere Erinnerungen beinflusst

Nur Monster unterm Bett? Angststörungen im Kindes- und Jugendalter

Wenn Angst zur Krankheit wird

 

Ein interessantes Blog zum Thema Psychiatrie: „Psychiatrie to go„. Ein sehr gutes Beispiel für ein lehrendes Blog;-) Also wissenschaftlich und doch auch so geschrieben, dass medizinische Laien es ebenso interessant zu lesen finden.