Archiv der Kategorie: Medizin

Neues aus Endnot(e)istan – 2 unabhängige Bibliographien in 1 Word-Dokument an verschiedenen Stellen

Folgende Situation:
In einem Word-Dokument sollen die Referenzen nicht am Ende des Textes als komplette Bibliographie auftauchen, sondern für einen Teil des Textes soll eine separate (also komplett unabhängige) Bibliographie inmitten des Textes angelegt werden. Also nicht – wie in den Geisetwissenschaften üblich immer am unteren Rand jeder Seite, sondern nur einmal.

Die Zählung / alphabetische Sortierung der Referenzen soll in jeder Bibliographie für sich stehen, also nicht fortlaufend über den gesamten Text.

Normal:
Am Ende vom Text steht die Bibliographie

Gewünscht:
Zwischen den fortlaufenden Texten stehen jeweils unabhängige Bibliographien

Das erste, was man machen muss, ist eine Änderung im verwendeten Zitierstil vorzunehmen, damit Endnote diese Teilung vornimmt. In einem zweiten Schritt muss man dann den Text entsprechend formatieren, damit die einzelnen Bibliographienen an die richtige Stelle geführt werden.

  1. Zitierstil anpassen
    Hört sich komplizierter an als es ist:
    In meinem Text habe ich den Zitierstil „Vancouver eckig“ benutzt und muss diesen nun ändern.
Über „Tools“ komme ich zu den Outputstyle und wähle hier den zu ändernden Style aus.
In der Übersichtsseite des Styles in der linken Spalte den Punkt „Sections“ auswählen:
Normalerweise baut Endnote eine komplette Bibliographie am Ende des Textes auf.
Hier nun auf das Erstellen einer Bibliographie nach jeder Section einstellen. Jetzt wird in jeder Section eine eigenständige Bibliographie erstellt
Wenn man das Häkchen setzt, dann wird über die einzelnen Bibliographien hindurch gezählt bzw. alphabetisch sortiert.

Den Zitierstil dann mit einem neuen Namen abspeichern.

2. Sections im Word-Text anlegen
An der Stelle im Text, an der die Bibliographie jeweils aufgebaut werden soll, muss man einen Abschnittswechsel einfügen:

Abschnittswechsel einfügen: Layout ->Umbrüche
Abschnittsumbrüche (hier den auswählen, der passt.)

3. Den geänderten Zitierstil auf das Dokument anwenden und die Bibliographien updaten.

Den geänderten Zitierstil für das Dokument auswählen
Nach dem Befehl „Update“ Citations and Bibliography“ teilt sich eine schon am Ende des Textes bestehende Bibliographie auf; oder – wenn man erst jetzt mit dem Zitieren beginnt, bauen sich die Bibliographienen in den verschiedenen Abschnitten auf.

Endnote 20.3 Bug only for Mac-User

Wer seine Endnote-Version mit dem Update 20.3 versehen hat; kann folgendes Phänomen beobachten:

Das Importieren von Volltexten aus der Anwendung heraus mit dem Button „Find Fulltext“ funktioniert problemlos; lediglich das Einfügen von Volltexten via „Attach File“ zieht diesen Fehler nach sich.

Screencast vom „Attach File“-Fehler

Bis der Fehler behoben ist, kann ich das pdf über
File – Import – pdf auswählen im Finder – „Options“ – „Import Options“ PDF File or Folder

in die Bibliothek importieren und durch Endnote die Metadaten auslesen lassen. Dann habe ich die Reference auch in der Bibliothek mit dem pdf verknüpft.

Neues aus Endnot(e)istan – Verschiebebahnhof

Es kommt immer wieder die Frage in der Sprechstunde, ob man denn das Literaturverzeichnis nicht an anderer Stelle aufbauen könnte als nur am Ende des Wordtextes.
Natürlich geht das! Allerdings unterscheidet sich das Vorgehen bei Word für Windows von dem Procedere in Word auf einem Mac.

Voraussetzung ist, dass man seine Überschriften auch als solche formatiert hat.

Hier mit Word auf einem Windows-Rechner:

Dann auf den Tab „Ansicht wechseln“ und „Navigationsbereich“ anhaken. Es erscheint links eine Spalte „Navigation“ und bei dem Reiter „Überschriften“ werden die als Überschrift formatierten Einträge angezeigt. So auch die Überschrift „Literaturverzeichnis“, worunter sich die Endnote-Bibliographie verbirgt. Nun kann man in der Navigationsspalte ganz einfach die Überschriften in die gewünschte Reihenfolge verschieben und der Inhalt verschiebt sich automatisch mit. Also auch die Endnotebibliographie. Endnote schreibt die Bibliographie an neuer Stelle fort.

Bei Word für Mac
gibt es diese Navigationsspalte mit den Überschriften auch, aber leider lassen sie sich in der Spalte nicht verschieben. Hier muss man in der Navigationsspalte auf den Reiter „Listenansicht“ klicken. Im Wordtext erscheinen dann vor den Überschriften kleine Kreuze. Durch Anklicken derselben kann man dann im Wordtext die Überschriften mit den zugehörigen Bereichen verschieben.

Grüße aus Endnot(e)istan – Clinical trials gov

Normalerweise ist der Export aus den üblichen medizinischen Datenbanken ja einfach, da es meistens das Format Endnote oder Ris als Einstellung gibt.
Bei der Studiendatenbank „Clinical Trials.gov“ ist dies leider nicht der Fall. Um hier Studien in Endnote zu importieren, bedarf es einiger Vorarbeit und ein anderes Verfahren.

Als erstes markiere ich eine Studie zum Download:

Dann klicke ich auf den Download-Button und wähle folgende Einstellungen aus:

Da kein Endnote- oder Ris-Format zur Verfügung steht, wähle ich „Plain text“ aus. Dann kann ich die Datei herunterladen.

Um nun diese Datei Endnote-konform importieren zu können, benötige ich den Filter von CTgov, den ich auf der Homepage von Endnote herunterladen kann:

Falls ich keinen Zugriff auf den Filter-Folder von Endnote im Programme-Ordner habe (so wie bei unseren Uni-Rechnern z.B.), kann ich den Filter dennoch in Endnote importieren, indem ich ihn bei geöffnetem Endnote doppelklicke und sich dadurch das Fenster des Filters öffnet:

Dann dieses Fenster schließen und auch Endnote komplett schließen. Dadurch ist der Filter jetzt auch in Endnote implementiert.

ODER:

Ich speichere den Filter in einen eigenen Ordner bei mir auf der Festplatte und stelle in den Voreinstellungen von Endnote diesen als zusätzlichen Ordner ein:

In beiden Fällen kann ich dann beim Import einer Datei aus „Clinical Trials.gov“ den richtigen Importfilter auswählen:

und habe die Studie in Endnote importiert.

Aber Achtung! Bei den „Autoren“ muss noch nachgebessert werden; hier unbedingt auf korrekte Schreibweise der Institutionen achten.

Die Institution heißt Norfolk and Norwich University …….. ->muss geändert werden
und am Ende des jeweiligen InstitutionenNamens muss ein „, “ (Komma Leerzeichen) eingefügt werden, denn sonst werden sie so dargestellt:

Und eigentlich sollte es natürlich so heißen:

So, das war mal wieder eine kleine Meldung aus der Sprechstunde zu Endnote20.

Mapping für den guten Zweck

Die Vermessung des eigenen Körpers, die Vermessung der Stadt, die Vermessung der Welt. Was können wir heute nicht schon alles messen, Daten sammeln, auswerten oder auswerten lassen für unser eigenes Wohlbefinden, für ein gutes Körpergefühl oder auch für ein gutes Gewissen.

Und damit meine ich jetzt nicht die Fitness-, Trink-, Schlaf- und weiß Gott nochwas-Apps, die man so täglich füttern kann und die einem zum Schluß sagen, wann man wieder trinken, essen/nicht essen, schlafen und atmen soll; nein ich meine auch nicht das aufzeichnen jedes Trampelpfades im heimischen Wald, was ich ja inzwischen auch selbst leicht machen kann; nein ich meine Mapping für einen wirklich guten Zweck.

Ich weiß garnicht mehr genau, wie ich auf diese App gestoßen bin, aber wahrscheinlich über irgendeine geographische Zeitschrift.
Die Map neBildergebnis für mapswipennt sich „Mapswipe“ und gibt es für Apple- und Android-Geräte.

Erstellt wurde sie von einem Zusammenschluß verschiedenener humanitär aktiver Organisatoren unter dem Tenor der „Missing Maps“; zum Beispiel des American Red Cross, des British Red Cross, Humanitarian OSM Team (HOT) und  derMedecins Sans Frontieres/Doctors Without Borders (MSF).

Hier ein Bericht und Aufruf von „Ärzte ohne Grenzen Deutschland“

Hintergrund ist die Tatsache, dass es für viele Katastrophengebiete zu wenige aktuelle Informationen darüber gibt, wo genau die menschen, die Hilfe benötigen, leben. Es nützt eben nichts, wenn man zwar ein rudimentäres Strassennetz auf einer Karte hat, aber nicht weiß, wo genau die Ansiedlungen der Menschen sind; die teilweise eben  nicht auf den Strassenkarten verzeichnet sind. Sei es, weil die Menschen umherziehen, sei es weil die Ansiedlungen zu klein sind. Um genau diese Informationen zu erhalten kann man nun das, was in der Geographie unter dem weiten Begriff der „Fernerkundung“ läuft, am Smartphone oder Tablet machen:

Man wertet Satellitenbilder aus und markiert die Quadrate, in denen man menschliche Ansiedlungen erkennen kann. Dies macht man nicht nur einmal, sondern viele Menschen werten parallel die gleichen Satellitenbilder aus, sodaß eventuell übersehene Ansiedlungen gefunden  oder fälschlich als Ansiedlung erkannte Bereiche durch die mehrfache Überprüfung korrigiert werden.

Man kann sich beim Start eine der vorgeschlagenen Regionen/Projekte auswählen und absolviert vor dem Start ein kleines Tutorial, bei dem man trainiert, Ansiedlungen von Felsen, großen Bäumen etc. zu unterscheiden.

Danach kann man sein Set an Bildern starten und muss nun allerdings bis zum Ende „durchhalten“. Es gibt 3 Möglichkeiten der Markierung:
grün = eindeutig erkannte Ansiedlung
gelb = da könnte etwas sein, aber ganz sicher bin ich mir nicht
rot = ich kann das Quadrat nicht auswerten wegen Wolken etc.

Findet man nichts im Quadrat, dann lässt man es so wie es ist.

Am Ende des Sets kann man dann wählen, ob man weitermachen will oder ob es genug ist.
Es gibt einen spielerischen Anreiz; je mehr Sets man auswertet / mapped, umso höhere Level erklimmt man.
Und ich muss zugeben, es hat ein gewisses Suchtpotential, wenn man dann einige Quadrate ohne Ansiedlung hatte und dann das Erfolgserlebnis, wenn dann doch wieder ein Dach einer Hütte „mitten in der Pampa“ auftaucht. Allerdings sind Schirmpinien und Elefantenherden manchmal ganz schön fies und sehen manchmal den runden Hütten zum Verwechseln ähnlich. Man muss schon genau hinschauen, um den kreisrunden Schatten richtig zu identifizieren.

Hier ein kleines Video, wie die App auf dem iPad läuft.

 

Seiten mit medizinischen Podcasts sind umgezogen

Die Seiten mit der Übersicht über die verschiedenen medizinischen Podcasts sind endgültig zum Corvus Corax Medicinalis umgezogen.

 

Gerade entdeckt: „Resonator“ – der Forschungspodcast

der Helmholtz-Gemeinschaft.

Der Podcaster Holger Klein reist quer durch die Republik und interviewt Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft.
So werden die verschiedenen Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft nach und nach vorgestellt.

In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren zusammengeschlossen. Mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund 3,8 Milliarden Euro ist die Helmholtz-Gemeinschaft die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Arbeit der Helmholtz-Gemeinschaft steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).“ (aus Homepage Resonator-Podcast)

Da auch unter andderem das dkfz Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft ist, werden sich die Podcasts auch immer wieder um medizinische Themen drehen.

Hier geht es zu ausführlicheren Informationen über den  Podcast auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft.

Hier kommt man direkt über die Seiten von Holger Klein zum Podcast.

Einfach mal reinhören!

Der kleine Bruder aus der Medizin…..

Da mir nun doch der Fokus auf die medizinischen Themen immer wichtiger wird, habe ich mich entschlossen, dem großen Raben einen (noch kleinen) Bruder ins Netz zu stellen, den

Corvus Corax Medicinalis

Also werden die Seiten über medizinische Podcasts, videos in der Medizin, Berichte über medizinische Apps und und und … in Zukunft nicht mehr hier, sondern dort erscheinen.

Und zu Beginn gleich mal der monatliche Blogbeitrag über die Aushänge von zu vergebenden medizinischen Dissertationen an der Uni Heidelberg.

Medizinische Dissertationen Uni Heidelberg Aushänge Januar 2013

Als aktuelle Ergänzung zur Seite der zu vergebenden Medizinischen Dissertationen

Innere Medizin II – Allg. Innere u. Psychosomatik Aushang

Innere Medizin III – Kardiologie Aushang

Orthopädie und Unfallchirurgie Aushang 12345 – 

DKFZ Aushang

Externe Klinik Agaplesion Bethanien Aushang

Versuch einer Übersicht der zu vegebenden medizinischen Doktorarbeiten an der Uni Heidelberg

Was immer mal bei uns nachgefragt wird:
gibt es eine Seite, wo alle zu vergebenden Doktorarbeiten aufgelistet sind?

und da wir immer wieder diese Frage verneinen müssen – und es mich auch persönlich einfach mal gezupfert hat, sowas auzulisten – habe ich mal versucht, alle Seiten, die Informationen für Doktoranden zur Verfügung stellen, aufzulisten.

Zu vergebende Doktorarbeiten