Archiv der Kategorie: mobil mit dem HTC Desire

Mapping für den guten Zweck

Die Vermessung des eigenen Körpers, die Vermessung der Stadt, die Vermessung der Welt. Was können wir heute nicht schon alles messen, Daten sammeln, auswerten oder auswerten lassen für unser eigenes Wohlbefinden, für ein gutes Körpergefühl oder auch für ein gutes Gewissen.

Und damit meine ich jetzt nicht die Fitness-, Trink-, Schlaf- und weiß Gott nochwas-Apps, die man so täglich füttern kann und die einem zum Schluß sagen, wann man wieder trinken, essen/nicht essen, schlafen und atmen soll; nein ich meine auch nicht das aufzeichnen jedes Trampelpfades im heimischen Wald, was ich ja inzwischen auch selbst leicht machen kann; nein ich meine Mapping für einen wirklich guten Zweck.

Ich weiß garnicht mehr genau, wie ich auf diese App gestoßen bin, aber wahrscheinlich über irgendeine geographische Zeitschrift.
Die Map neBildergebnis für mapswipennt sich „Mapswipe“ und gibt es für Apple- und Android-Geräte.

Erstellt wurde sie von einem Zusammenschluß verschiedenener humanitär aktiver Organisatoren unter dem Tenor der „Missing Maps“; zum Beispiel des American Red Cross, des British Red Cross, Humanitarian OSM Team (HOT) und  derMedecins Sans Frontieres/Doctors Without Borders (MSF).

Hier ein Bericht und Aufruf von „Ärzte ohne Grenzen Deutschland“

Hintergrund ist die Tatsache, dass es für viele Katastrophengebiete zu wenige aktuelle Informationen darüber gibt, wo genau die menschen, die Hilfe benötigen, leben. Es nützt eben nichts, wenn man zwar ein rudimentäres Strassennetz auf einer Karte hat, aber nicht weiß, wo genau die Ansiedlungen der Menschen sind; die teilweise eben  nicht auf den Strassenkarten verzeichnet sind. Sei es, weil die Menschen umherziehen, sei es weil die Ansiedlungen zu klein sind. Um genau diese Informationen zu erhalten kann man nun das, was in der Geographie unter dem weiten Begriff der „Fernerkundung“ läuft, am Smartphone oder Tablet machen:

Man wertet Satellitenbilder aus und markiert die Quadrate, in denen man menschliche Ansiedlungen erkennen kann. Dies macht man nicht nur einmal, sondern viele Menschen werten parallel die gleichen Satellitenbilder aus, sodaß eventuell übersehene Ansiedlungen gefunden  oder fälschlich als Ansiedlung erkannte Bereiche durch die mehrfache Überprüfung korrigiert werden.

Man kann sich beim Start eine der vorgeschlagenen Regionen/Projekte auswählen und absolviert vor dem Start ein kleines Tutorial, bei dem man trainiert, Ansiedlungen von Felsen, großen Bäumen etc. zu unterscheiden.

Danach kann man sein Set an Bildern starten und muss nun allerdings bis zum Ende „durchhalten“. Es gibt 3 Möglichkeiten der Markierung:
grün = eindeutig erkannte Ansiedlung
gelb = da könnte etwas sein, aber ganz sicher bin ich mir nicht
rot = ich kann das Quadrat nicht auswerten wegen Wolken etc.

Findet man nichts im Quadrat, dann lässt man es so wie es ist.

Am Ende des Sets kann man dann wählen, ob man weitermachen will oder ob es genug ist.
Es gibt einen spielerischen Anreiz; je mehr Sets man auswertet / mapped, umso höhere Level erklimmt man.
Und ich muss zugeben, es hat ein gewisses Suchtpotential, wenn man dann einige Quadrate ohne Ansiedlung hatte und dann das Erfolgserlebnis, wenn dann doch wieder ein Dach einer Hütte „mitten in der Pampa“ auftaucht. Allerdings sind Schirmpinien und Elefantenherden manchmal ganz schön fies und sehen manchmal den runden Hütten zum Verwechseln ähnlich. Man muss schon genau hinschauen, um den kreisrunden Schatten richtig zu identifizieren.

Hier ein kleines Video, wie die App auf dem iPad läuft.

 

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Das Trainingssmartphone

Manchmal kann eine Lösung so einfach sein! Wir hatten es heute im Informationszentrum von den verschiedenen „Zusatzwissensnischen“, die so jeder von uns besetzt. Sei es aus privatem Interesse oder weil er/sie aus vorherigen Stellen eben Spezialwissen mitbringt.
Unter anderem kamen wir natürlich irgendwann zu den mobilen Möglichkeiten, die unsere Studenten inzwischen mitbringen und die eigentlich jeder von uns wenigstens schon mal gesehen haben sollte. Und im Idealfall natürlich auch schon ausprobiert hat!
Doch nicht jeder hat ein Smartphone und nicht jeder will eines besitzen, geschweige kann es sich leisten.
Denn ohne Flatrate kommt man ja leider nicht mehr aus, wenn man ein Smartphone sein eigen nennt.

Wie nun diesen Kollegen; ach was überhaupt allen interessierten Kollegen die spezifischen Apps zeigen? Ohne dabei immer gleich das private Smartphone einzusetzen?

Wir schaffen uns ein Trainingssmartphone an! Und das muss noch nicht einmal viel kosten; denn spätestens nach drei Jahren bekommt man als Smartphonebesitzer mit Flatrate die Möglichkeit, sein „altes“ Smartphone gegen ein Neues zu tauschen. Und was passiert dann mit dem alten? In den meisten Fällen liegt es unbeachtet und vernachlässigt in der Schublade.
Geben wir ihm doch eine zweite Chance als Trainingssmartphone in der Bibliothek!
Denn Apps laden und benutzen kann man auch ohne Telefonflatrate über das universitäre WLAN.

Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin. So kann ich das Smartphone zum Üben beruhigt aus der Hand geben; es sind ja keine persönlichen Daten mehr drauf und zweitens es muss nicht mehr bei mir in der Nähe sein, denn es ruft ja keiner darauf mich an.
Und der Kollege ohne eigenes kann aber ganz in Ruhe und für sich die Alltagstauglichkeit von verschiedenen Apps testen und sich mit dieser mobilen Welt vertraut machen.

Also ihr abgelegten Smartphones dieser Welt, ab in die Bibliotheken und zweite Karriere starten!

Ach ja, unser Trainingssmartphone wird ein HTC Desire!

E-Learning goes mobile….

Gestern Am letzten Dienstag fand eine Veranstaltung des ELC, d.h. E-Learning-Centers der Uni zum Thema Moodle, Adobe Connect etc.statt.  Angesetzt und da über den Institutsverteiler auch eine Einladung in meine Mailbox eintrudelte, nahm ich diese Gelegenheit natürlich war. Einmal auf die andere Seite schielen; gibt es doch von offizieller Seite so gar keine Verbindung geschweige Zusammenarbeit.
So kommt es mir jedenfalls vor.

Nun gut, das ELC ist jetzt personell nicht sehr üppig ausgestattet; es ist sozusagen ein OPA 🙂 , eine One-Person-Abteilung; aber sie ist genauso der Meinung, dass mobile Angebote dringend nötig sind, dass wir hier noch einen großen Nachholbedarf haben, was E-Learning angeht, dass die Infrastruktur gänzlich nicht existent ist und und und.

Aber es gibt Hoffnung, einige Institute machen erste Gehversuche in Moodle; das scheint wohl das bisher akzeptierteste Modul zu sein. Durch den Umstieg auf Moodle 2 ist nun auch der Abruf mit dem Smartphone möglich; es gibt allerdings noch keine offizielle Moodle-App der Universität, aber man kann mit Moodle  erstellte Kurse auf dem Smartphone immerhin lesen. Allerdings gibt es mit eingestellten PDFs ein Problem, wenn man in den Anzeigeoptionen die Einstellung auf „automatisch“ gestellt hat; dies muss man auf „Öffen/speichern“ ändern; dann kann man das PDF auf das Smartphone herunterladen und anzeigen.

Ob die einzige unabhängige Moodle-App funktioniert, konnte ich noch nicht prüfen, da mir bisher noch kein Zugang zu einem Moodle 2 Kurs , der allgemein zugänglich ist, bekannt ist.

Ein weiteres vorgestelltes Programm war Adobe Connect, mit dem man Online-Konferenzen abhalten kann. Im Gegensatz zu dem von mir bisher – nur im privaten Bereich – genutzten Mikogo müssen die Teilnehmer kein Programm auf ihren Rechner herunterladen, sondern bekommen vom Veranstalter einen Link geschickt, der Rest läuft über den Browser mit Flash – Sorry Apfel-User!

Die Uni hat eine Lizenz über das dfn; als Mitarbeiter kann man sich kostenfrei registrieren und danach das Programm nutzen. (Anleitung mit Registrierungslink)
Juhuu, gestern kam die Freischaltung und es funktioniert wirklich, ich konnte mich als Veranstalter an meinem Desktop einloggen und eine Veranstaltung zur Verfügung stellen und parallel mit meinem IPod als Gast einwählen und mit mir selbst chatten.
Selbst ohne Mikro und Kamera ist also Kommunikation via Chatfunktion möglich, die Teilnehmer können auf meinen Bildschirm schauen. So wäre selbst mit der Minimalfunktion eine Schulung/ Online-Beratung möglich.
Auch kann man die Session aufzeichnen; so dass sie zum Nachschauen ins Netzt gestellt werden kann.

Und auch mit dem dritten vorgestellten Programm, Camtasia 8, kann man inzwischen die erstellten Bildschrimaufzeichnungen, Vorlesungsfilme etc. in mobilgerätefreundlichen Formaten abspeichern.

Natürlich bedingt dies alles eine Einarbeitungszeit und regelmässige Nutzung, um diese Programme effizient nutzen zu können.

Vielleicht hält dies noch viele Dozenten davon ab, tiefer in das Thema E-Learning einzutauchen.

Alternative wäre eine zentrale Stelle, die im Auftrag sozusagen die E-Learning-Module erstellt; der Dozent liefert den Inhalt, in einer gemeinsamen Sitzung wird der technische Rahmen; Dokumente, Quiz, interaktive  Module etc. festgelegt und der „Techniker“ erstellt die E-Learning-Einheiten daraufhin.
Oder wenn nicht total zentral, dann vielleicht für jede Fakultät oder Institut; damit der „Techniker“ schon mit dem Fach vertraut ist. Sozusagen ein E-Learning-Multiplikator in jedem Institut. Oder so.

 

Schulung für Smartphones oder so

Was weiss der Smartphone besitzende Nutzer über die Möglichkeiten, die er inzwischen mit dem kleinen Ding eigentlich hat? Also universitär gesehen.
Kennt er die mobilen Angebote, weiss er von den Twitteraktivitäten der diversen universitären Einrichtungen, kennt er die mobilen Möglichkeiten der Literaturerfassung, Mindmapping, Aufgabenmanagement…  oder dient das Smartphone immer noch nur zum reinen Vergnügen?

Doch wie stellt man eine Schulung von mobilen Diensten am besten dar? Das Live-Filmen des Smartphones beim Benutzen ist nicht gerade einfach, wenn man nicht gerade eine Profiausrüstung zur Hand hat. Lichtverhältnisse, Spiegelungen auf dem Display, wackelndes Smartphone bei der Benutzung und nicht zuletzt der Finger des Benutzers – huch, Maniküre für die Schulung vergessen;-) ?

Für Android-Phones habe ich nun eine Möglichkeit gefunden, via „My Phone Explorer“ und Camtasia eine Filmsequenz zu erstellen; jetzt noch Untertitel und dann mal sehen, wie ich das in ein Smartphone konformes Format bekomme. Ich habe nämlich nur eine alte Camtasia-Version; die neue „Camtasia Studio 8“ kann das nämlich schon…. Kostet aber mind. 165, 00 €.

Für IPhones bzw. ich habe ja nur einen IPod Touch habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, den Bildschirm als Filmsequenz aufzunehmen. Vielleicht weiss einer der Leser Rat?

Eine Live-Schulung in der Bib oder irgendwo, wo es gemütlich ist – man sollte den Vorteil der Mobilität ruhig ausnutzen – ist ja eigentlich nur vom Vorhandensein eines Laptops und eines Beamers mit dazugehöriger Projektionsfläche abhängig. Oder vielleicht sogar ganz ohne; haben ja alle ihr Gerät in der Hand.

Stelle mir das gerade vor, mmmhhh, eine verlockende Vorstellung. Am Sonntag ist bei uns Blogger- und Twitterer-Meeting; vielleicht kommt da schon mal so etwas rüber.

Lernspielwiese hat in ihrem letzten Blogeintrag „Von dem Meister lernen“ etwas Wahres über das Community Management gebloggt. Übertragen auf unseren Berufsstand kann man das sehr leicht: Beibringen kann ich einem anderen nur das, was ich selber nutze. Und wenn ich mein Handy nur zum Telefonieren nutze oder mich weigere, überhaupt ein Smartphone zu nutzen, dann kann ich eben meinen Nutzern die Nutzung der mobilen Dienste nicht überzeugend rüberbringen.

Oder vom Smartphone mal abgesehen; wenn ich die Web 2.0 Möglichkeiten nicht selbst benutze und erstelle; wie will ich dann darin andere schulen?

Aber das ist ja schon wieder ein ganz anderes Thema……

Mobil an der Uni

So langsam wird es, dachte ich mir, als ich letztens mal wieder abends in der Altstadt unterwegs war, um einen Vortrag aus der Reihe „Sprache und Medizin“ in der Uni zu besuchen.
Parkhaus passte, es war sogar noch etwas Zeit, um in einem der zahlreichen Coffeeshops einen kleinen Zwischenstopp einzulegen.
Am Fenster sitzend beobachtete ich den an mir vorüberziehenden Strom der Touristen, viele nicht die Häuser, sondern das Display ihres Smartphones betrachtend; ob sie sich gerade mit der „Heidelberg-App“ nach dem nächsten Highlight ihres Aufenthaltes erkundigten?
Nun, ich wollte die Zeit bis zum Vortrag nutzen und mich noch kurz über das Thema informieren, also wählte ich mich in das WLAN des Coffeeshops ein um auf der Homepage der Vortragsreihe nochmal schnell zu schauen, wer der Vortragende ist.
Inzwischen bietet ja fast jeder Kaffeeanbieter auch Internet und so tippelte ich, genüsslich an meinem Kaffee nippend, ein bisschen auf meinem Smartphone herum. Rechts neben mir ein junger Student, der sich wohl zum Lernen hierher begeben hatte, denn vor ihm versammelten sich nicht nur ein UB-eigenes Lehrbuch, sondern auch ein Smartphone und ein IPad. Und ja doch, erstaunlicherweise schrieb er abwechselnd auch noch auf einem Notizblock seine Anmerkungen.
So geht das also heute, lässig im Kaffee sitzen, die Bücher auf dem IPad etc. lesen, nebenher Emails und Termine checken und ansonsten die stickigen Leseräume meiden.

Unsere Geräte erkannten sich zwar als anwesend, aber ach, bevor sie miteinander anbandeln konnten, erinnerte mich ein sonores Vibrieren an meinen Vortrag, der in einer Viertelstunde beginnen sollte.

Nachdem ich kurz über den kommenden Vortrag im Abstract gelesen hatte, suchte ich noch schnell nach Infos über den Vortragenden, verirrte mich auf den nicht für mobile Geräte optimierten Seiten des Institutes und wurde durch zartes Klingeln an den Beginn des Vortrages erinnert. Ich habe es mir nämlich zur Angewohnheit gemacht, die zweite, meist sehr zeitnahe Erinnerung durch ein auffälligeres Klingeln zu kennzeichnen.

Im Hörsaal war es leidlich voll, der Vortrag war sehr wissenschaftlich und manchmal auch nicht für Laien verständlich. Da half es, dass im Hörsaal das universitäre WLAN verfügbar war, so konnte ich heimlich die unbekannten Termini googeln
recherchieren.
Da das Smartphone parallel der Vortrag aufnahm, konnte ich sicher sein, die inhaltlich unverständlichen Passagen danach noch einmal in Ruhe nachhören zu können. Schade, dass die Qualität nicht berauschend sein würde, aber dafür müsste dann schon ein Sitzplatz in der ersten Reihe her.
Oder ob der Veranstalter vielleicht den Vortrag aufnimmt? Ein kurzer Check auf der Homepage und tatsächlich, die vorangegangenen Vorträge existieren als Podcast!
Ah, jetzt wird es interessant, es wird über Literatur zum Vortrag gesprochen. Ein kurzer Ausflug auf die Seiten des Mobilangebots der Bibliothek, jawoll, das eine Buch ist sogar elektronisch vorhanden! Schnell mal ins Inhaltsverzeichnis geklickt… Mmhh, Kapitel drei liest sich interessant, gleich mal runterladen.

Glücklich und zufrieden fuhr ich nach Hause, loggte mich in mein heimisches WLAN ein, schickte das heruntergeladene Kapitel an meinen Drucker und anschliessend an mein Laptop.

Das, was uns in Fachkreisen als Zukunftsmusik dargestellt wird, ist längst Realität geworden.
Und je mehr wir Fachleute die mobilen Geräte selbst nutzen, desto leichter können wir uns in unsere Studenten hinein versetzen und noch adäquatere Dienstleistungen anbieten.
Schulungen auf Smartphones zum Beispiel;-))

Büro-Alltag-Apps – Das Handy als Scanner

Das Handy als Scanner

Mal schnell ein Scan von einer Buchseite, einem Poster oder ähnlichem erstellen? Und das am besten noch gleich als PDF an eine Mail hängen können etc.
Mit der richtigen Scan-App  spart man sich den Weg zum Scanner (der ja sowieso immer von Benutzern belegt ist und wer will sich da schon dazwischen drängeln? ;-)) und kann schnell mal sein Büro in ein papierloses verwandeln.

Es gibt natürlich eine Reihe von Scan to Pdf-Apps, ich möchte hier die App

  • CamScanner 

vorstellen, einfach aus dem Grund, weil sie sich im Einsatz bewährt hat und gegenüber den anderen wohl auch den besten „Output“ liefert. Aber das ist natürlich nur meine bescheidene Meinung ;-))

Was macht die App
In einem Satz ausgedrückt: Sie macht aus dem fotografierten Bild (oder mehreren Bildern) ein PDF.
Wenn das jedoch alles wäre, dann wäre sie nur eine App unter vielen, aber es kommen nocht ein paar gute Funktionen hinzu:

  • das Bild wird geradegerückt und entzerrt, soweit dies möglich ist (somit werden auch schräg aufgenommene Dokumente ansehnlich)
  • das Bild kann nach rechts und links rotiert werden
  • der Ausschnitt, der in ein PDF umgewandelt werden soll, kann ausgewählt werden
  • die Schrift wird verstärkt
  • reicht 1 x bearbeiten nicht aus, so kann der Scan nochmals das Procedere mit Entzerrung etc. durchlaufen
  • zum schnellen Scannen mehrerer Bilder gibt es eine Batch-Funktion
  • Alle Bilder auf dem Handy können in PDFs verwandelt werden
  • farbige Vorlage ergibt farbige Scans
  • die Scans können in Ordnern sortiert werden
  • mehrere Bilder können wahlweise in 1 PDF oder jeweils einzeln in PDF verwandelt werden
  • direkt aus der Anwendung heraus ist das Versenden der PDFs möglich, per Mail, an Internetstoragedienste, social media Plattformen

Wie funktioniert die App

PDF erstellen

Menue-Einstellungen


Was kostet die App
Zum Ausprobieren und reinschnuppern gibt es eine kostenlose Version, CamScanner Free: Mit Werbung, PDF wird mit erzeugt Wasserzeichen, nur 50 Odner und 10 Dateien in jedem Ordner sind möglich, bei der Batchfunktionen lassen sich nur 3 Dateien abscannen.
Die Bezahlversion
ist werbefrei, unbegrenzt in der Ordner- und Dokumentenzahl und die  PDFs haben kein Wasserzeichen.
Kosten: 4,99 $ im Android Market und im IPhone Store

PS: Habe gerade gesehen, dass die Texte in den Bildern leider doch nicht zu lesen sind, daher die Einzelbilder hier nochmal auf Flickr.

Augmented Reality Browser – Wikitude

Als zweiten Browser habe ich Wikitude installiert; die Homepage ist unter www.wikitude.com.de/ erreichbar. Um wikitude nutzen zu können ist keine Registrierung nötig; lediglich wenn man selbst eigene Welten erstellen will muss beim Upload eine Mailadresse angegeben werden.

    • Wikitude LogoStartbildschirm von Wikitude auf dem Handy; allein die Animation der um die Welt herumschwebenden Welten macht schon Lust auf AR (wenigstens mir ging es so)

 

  • Es öffnet sich beim Start des Programmes eine Liste der verfügbaren Welten, die Reihenfolge der Anzeige kann festgelegt werden; entweder alphabetisch, nach Distanz oder nach
    Empfehlung.Startmenue wikitude
    Die Welten beinhalten Daten der Startmenue wikitude
    verschiedensten Themen, natürlich
    sind die Wikipedia-Artikel „vergeotagged“,
    es gibt Welten für Camper, Geocacher, Hotelverzeichnisse aber auch die Technische Univ. Kaiserslautern ist vertreten; um nur ein paar zu nennen.
  • WIKITUDE.me ist die Welt, an der jeder mitarbeiten kann, in dem er auf der Homepage von wikitude eigene Orte geo-tagged und mit Informationen versieht. Zu Testzwecken habe ich einmal 3 Orte in der nächsten Umgebung mit Geotags und Informationen versehen und wähle deshalb die Welt WIKITUDE.me aus.
  • Als Anzeige wähle ich „Karte“ und erhalte dann folgende Ansicht Kartenansicht klein
    Die kleinen Schildchen mit dem WIKITUDE.me Logo zeigen 3 Orte auf.Die Karte kann ich natürlich zoomen, dann kann man schon mehr erkennen. Der blaue Dunstkreis stellt meine momentane Position dar; wkarte gezoomtenn kein GPS-Signal verfügbar ist, wird die Position über das Handy- bzw. Wifi-Netz ermittelt. Die der Karte zugrunde liegenden Daten kommen von Google Maps.
  • Durch Antippen eines der Schildchen erscheint   am unteren Bildschirmrand Ort mit Kurzinfos die Kurzinformation und Entfernung des Ortes;  tippt man dann auf „Details“, so bekommt man in einem neuen Fenster hinterlegte Information die gesamte hinterlegte Information.
  • Natürlich hängt die Qualität der Informations immer von dem ab, der die Information eingespeist hat; hier habe ich mich auf die wichtigsten Infos beschränkt und für weitere Infos die URL der Bibliothek angegeben.
    HP UB HD Tippt man diese an, so kommt man mit dem handyeigenen Browser auf die Homepage der UB. Möchte man wieder zur Kartenansicht zurück, so muss man den Handyfunktionsbutton „zurück“ drücken; aber das ist bei jedem Handymodell ja unterschiedlich; beim HTC Desire ist das der Button rechts unten mit dem Pfeilsymbol nach links.
  • Wieder zurück in der Ansicht mit der hinterlegten Info kann man auch die Routennavigation auswählen, man hat die Wahl zwischen „Internet“, „Maps“ und“ Radar und Navigation“; Radar Radar ist die für mit GPS wandernde Personen vertraute Ansicht; man kann sich aber auch naviFussgängernavigieren lassen und hat sogar die Auswahl zwischen Auto und  Fußgänger-navigation. Auch hier ist natürlich auch wieder eine Kartendarstellung möglich. Auch wenn hier der Hiweis auf die Beta-Version auftaucht; die Navigation lief stabil und genau.
  • Bei „Einstellungen“, das man durch Drücken des „Menue-Buttons“
    Einstellungenerhält, kann man zwischen Meilen und Metern umschalten und die Anzahl der anzuzeigenden P(oints) O(f) I(nterest) eingeben. Hier auch kann man einstellen, ob eine noch unveröffentliche Welt angezeigt werden soll; eigene Welten, die man noch im Testbetrieb – also noch unveröffentlicht sind – laufen hat, kann man dann ausprobieren und eventuell die Daten noch korrigieren oder ergänzen.

So weit so gut, aber das ist ja bis jetzt noch nichts Neues.  Hier nun die Ansicht mit der Auswahl „Kamera“; also jetzt quasi in der augmented reality:

Links oben in dem kleinen Kreis mit Palme werden einem wie auf einem Radarschirm die Punkte angezeigt, wo sich Orte mit Infos befinden. Man kann bei dem Button „Abstand“ bestimmen, bis zu welchem Radius die Orte angezeigt werden sollen.

Durch Antippen des Ortes „Universität…“ gelangt man – wie vorher in der Kartenansicht zuerst zur Kurzinformation AR Kurzinfo am unteren Bildschirmrand und danach zur Vollanzeige. Das Beispiel zeigt, dass man bei der Benennung der Orte natürlich den ausgeschriebenen Namen nehmen kann; er aber bei der Kameraansicht abgeschnitten angezeigt wird,
hinterlegte Info URZ sodass man erst nach Antippen lesen kann, um welchen Ort es sich handelt. Hier wurde die offizielle Abkürzung an den Anfang gestellt und lässt so eine Zuordnung leicht zu.

Aus dieser Ansicht heraus kann man sich dann wieder zu dem ausgewählten Ort navigieren lassen.
Video mit wikitude im Live-Betrieb folgt.