Archiv der Kategorie: mobil mit dem Palm Pre

freies WLAN als Auswahlkriterium für…

das Hotel am Urlaubsort.
Wie sich die Zeiten ändern; schaute man früher im Prospekt oder beim Reisebüro doch meist auf die Lage und den Zimmerpreis bei einem Hotel; so wird heutzutage der Blick auf die Ausstattung und die elektronischen Serviceangebote immer wichtiger.
Was war es vor knapp 10 Jahren noch ein Umstand, wenn man eine Fotokopie machen lassen wollte, oder gar ein Fax vom Hotel abschicken wollte. Wenn es überhaupt möglich war, dann  nur nach langen Diskussionen und/oder mit einem teils saftigen Entgelt. Internetzugang? was bei uns schon lange vorhanden war, war bei Hotels für die Gäste nicht existent. Da war manches mal der Kurverein – wie in einem kleinem Dörfchen im Engadin – oder die Tourist-Information der Vorreiter und bot 1 öffentlich nutzbaren PC mit Internet-Anschluss. Am Bodensee wurde so einige Jahre die Gemeindebücherei in Langenargen meine tägliche Anlaufstation, da sie 2 Internet-PC’s hatte und diese auch den Feriengästen zur Verfügung stellte. Also genau das tat, was wir wiss. Bibliotheken nicht machen! Ich musste lediglich meine Volljährigkeit nachweisen und schon bekam ich für 1 Stunde freien Zugang. Für einen Mail-Check und den täglichen Blogeintrag absolut ausreichend! Dann begannen auch die großen Ketten unter der Hotellerie den Bedarf der Gäste zu bemerken und boten immer häufiger in der Lobby einen PC an. Allerdings zwangen einen da schon die verlangten Gebühren so einer selbstauferlegten Lese- und Schreibdisziplin, wollte man seine Reisekasse nicht völlig ruinieren. Hotels, die hauptsächlich von Geschäftsleuten frequentiert werden, boten schon früh auch einen Modemanschluss im Zimmer an; wer also den entsprechend ausgestatteten Laptop dabei hatte, konnte – natürlich auch hier nicht kostenlos, die Hotels ließen sich diesen Dienst teuer bezahlen – auch vom Zimmer aus in Internet gehen.
Dann kamen die ersten mobilen Geräte. Die Phase der reinen Handies bescherte den Hotels noch gute Verdienste. Doch dann wurden aus reinen Telefonierhandies mobile internetfähige Endgeräte. Wer seine Flatrate im Urlaub schonen möchte oder dessen Flat schon erschöpft ist, der schaut natürlich nach kostengünstigen oder -losen Alternativen! Mit entsprechendem Vertrag lassen sich die Hotspots des Telefonanbieters auch im Urlaub nutzen – eine Variante. Wer das nicht in seinem Vertrag hat, der ist auf das WLAN-Angebot vor Ort angewiesen. Wenn es geht, dann natürlich bitte  im Hotelzimmer!
Ein fortschrittliches Hotel bietet also heute auch WLAN an. Aber was ist fortschrittlich? Bei den großen Hotelketten ist inzwischen WLAN-Zugang vorhanden, zumindest in der Lobby; aber natürlich auch nicht kostenlos. Man kauft sich an der Rezeption einen Voucher, es gibt da verschiedene Varianten – 1 Stunde, 12 Stunden, 24 Stunden oder 3-Tage – und die reine Online-Zeit wird abgerechnet. Im Hotelzimmer ist meist noch WLAN-freie Zone, aber auch das wird sich wahrscheinlich bald ändern, denke ich. Also die Sache mit den Vouchern wäre die Variante 2, habe das in den letzten Jahren öfter so gemacht; Vorteil ist, dass man die Kosten unter Kontrolle hat, wenn die Online-Zeit verbraucht ist wird die Verbindung unterbrochen und es entstehen keine weiteren Kosten. Bei kleineren Hotels ist WLAN-Nutzung meist noch ein Fremdwort, ausser man hat Glück und der Besitzer ist ein im Internet aktiver Mensch und versteht die „Nöte“ seiner Gäste und bietet dementsprechenden Zugang;-))
Nun gibt es allerdings noch die 3. Variante für die Sparfüchse und hoffentlich die Zukunft:
Das freie WLAN! Diese Variante ist natürlich die Urlaubskassen freundlichste, aber dementsprechend mit einem Mehraufwand in der Vorbereitung verbunden. Man muss sich vorher schon informieren, wer wo im Urlaubsort einen freien Wifi-Zugang anbietet. Das kann die Kneipe um die Ecke sein; eine Ferienanlage nebenan – da bekommt das Wort „Zaungäste“ eine ganz neue Bedeutung, der Fastfood-Laden im Stadtzentrum – für mich der eizige Grund, um da hin zu gehen – oder vielleicht auch das eigene Hotel.
Wie findet man nun die freien Zugänge?

Entweder man läuft mit eingeschaltetem Handy durch den Ort und sucht, ob sich ein Wifi ohne Verschlüsselung zeigt – da ist aber dann schon mal ein halber Urlaubstag weg – oder man sucht über die verschiedenen Portale gezielt nach Wifi’s im Urlaubsort.

Die „Ausrede“ Ich war im Urlaub und dementsprechend offline….. Tja, die wird wohl bald nicht mehr gelten.

In diesem Sinne

Ich bin dann mal auf der Insel!

HEIDI für Mobiltelephone – Auch ohne VPN ins Uni-Netz?

In den zwei vorherigen Berichten über die Möglichkeiten, die Heidi für Mobiltelephone nun bietet, hatte ich ja über die Benutzung allgemein und über die Nutzung der E-Journals geschrieben.

Ein Aspekt, der damals nicht berücksichtigt worden war, ist die Frage, wie man an online vorhandene Dokumente rankommt. Denn auch wenn man sich durch Eingeben der Benutzungsnummer der UB und Passwort als Nutzer identifiziert hatte, war der Download doch oft nicht möglich; wurde man doch als „nicht auf dem Campus befindlich“ eingestuft, weil man ja über seinen Telefonanbieter im Netz unterwegs war.

Nun gibt es aber – wenigstens im Gebäude der Zweigstelle im Neuenheimer Feld 368 – die Möglichkeit, sich über den Tagungsaccount des URZ auch ohne VPN-Client in das Internet einzuloggen.

Wenn man also seinem Laptop die Anzeige der verfügbaren Netzwerke anzeigt, so bekommt man inzwischen nicht nur das Netzwerk UNI-HEIDELBERG, sondern auch das Netzwerk UNI-WEBACCESS  zu Gesicht, abgesehen von anderen ungesicherten PCs und dem Patienten-Internet, das von der benachbarten Kopfklinik herüberfunkt.

Nun verbindet man sein Laptop durch Anklicken mit dem UNI-WEBACCESS-Netzwerk, startet seien Browser und dann sollte sich die Anmeldeseite des Unirechenzentrums vorschalten.

Anmeldeseite des URZ zum Webaccess

Einmalig sollte man das zur sicheren Übertragung benötigte Zertifikat akzeptieren. Dann gibt man seine URZ-Kennung und sein Passwort ein und bekommt dann die Rückmeldung über das erfolgreiche Einloggen. Gleichzeitig öffnet sich ein kleines neues Fenster, über das man sich wieder ausloggen kann.

Zum Einen ist dieses Verfahren des Einloggens in ein „fremdes“ Netz bekannt durch das Einloggen in Hotelnetze, Wifi’s in Kongresszentren – im Rosengarten funktioniert es nach dem gleichen Prinzip – und zum Anderen braucht man eben keinen eigens zu installierenden VPN-Client.

So ist auch das Verbinden des Handys mit dem Uni-Netz kein Problem mehr, vorausgesetzt das Handy unterstützt WLans.
Mit dem Palm Pre, einem älteren Nokia-Modell, einem Android Desire und sogar einem IPod Touch, den ich testweise zur Verfügung hatte war die Verbindung möglich. Auch das Zertifikat zu akzeptieren machte keine Probleme.

Jetzt ist also auch über das Handy die volle Nutzung des Online-Angebotes der Bibliothek nutzbar, da man sich im universitären Netz eingeloggt hat und somit als auf dem Campus befindlich auch Zugriff auf die PDFs der einzelnen Aufsätze aus E-Journals, E-Books hat.

HEIDI für Mobiltelephone – Test mit dem Palm Pre Teil 2 – Ebooks

Testbericht siehe im Palmenexpress

Bibliothekshomepages unter der Palm(e)

Nachdem vor zwei Tagen eine Pre Palm(e) den Weg in den heimischen Garten der technischen sinnvollen und weniger sinnvollen Geräte gefunden hat; wurde nach einer kleinen Eingewöhnungsphase die Palme an die WLAN-Leine genommen und zum allerersten Mal auf die universitären Gefilde geführt.

Im Klartext: ich hab das Palm Pre mal mit in die Universität genommen und versucht, die diversen Homepages, Opacs und sonstigen elektronischen Dienste auf dem Mobilphone anzuzeigen und auszuprobieren.

Zuerst die Frage nach dem Zugang. Es ist zwar immer ein Verbindung über den Mobilbetreiber vorhanden, aber in unserem 70er Jahre Betonbunker ist die Verbindung meist immer nur 2 von 5 möglichen Balken stark. Ausserdem treibt die mögliche Recherche etc. eventuell die Flatrate in ruinöse Höhen. Deshalb wollte ich das WLAN anzapfen, was beim Pre Palm parallel möglich ist. Leider musste ich feststellen, dass zwar eine Verbindung hergestellt werden kann; will heissen, das Netzwerk wird erkannt, für die Nutzung aber wird ein VPN-Client benötigt; für Laptops kein Problem, für Mobilphones jedoch schon, gibt es doch leider (noch) keine kostenfreie Version eines VPN-Clients.
Also dann doch eben über den Mobilbetreiber, sind die Ladezeiten eben etwas höher.

Startseite UB Heidelberg im Palm Pre

Startseite UB Heidelberg im Pal Pre

Als erstes die Homepage der Universitätsbibliothek.

Erstaunlicherweise – denn mit meinem Window Pocket PC hatte ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht – erscheint die Originalseite, die zugegebenermassen etwa klein geschrieben erscheint, aber durch Kippen des Plams kann man vom Hochformat ins Querformat wechseln, was schon einmal eine bessere Lesbarkeit bringt.
Durch das einfache Vergrößern der Ansicht beim Palm kann man die relevanten Bereiche leicht in lesbares Format bringen.
Die Menues funktionieren einwandfrei, das ursprüngliche Corporate Design bleibt erhalten.

Nächster Schritt: eine Recherche im Opac HEIDI!

Hier die Ansichten einer Recherche im Opac HEIDI; da man beim Palm die Homepageanzeige problemlos durch eine Spreizgeste vergrößern kann, ist die Eingabe in die Suchmaske kein Problem, an die etwas klein geratene Tastatur gewöhnt man sich recht schnell.

HEIDI Recherche mit Palm Eingangsdialog …  Popup zur ZweigstellenauswahlSuchmaske HEIDIbrowser_2009-05-11_215605Ansicht im Querformat

Ich war also wirklich erstaunt, dass die Bildschirmanzeige so gut lesbar war, die Menues werden original wiedergegeben, auch die Navigation auf der Seite funktionierte problemlos, der Bestellvorgang, das Einloggen etc. funktioniert wie auf dem PC.

Pubmed unter der Palme
Nun mal ein Test bei einer Datenbank, hier nehme ich mir mal Pubmed vor; es gibt nämlich einen mobilen Sucheinstieg für Pocket PCs; ob die Datenbank erkennt, dass ich 1. mit einem Mobilphone komme und 2. wie mache ich de Datenbank klar, dass ich vom Campus auf sie zugreife, wenn ich das WLAN nicht nutzen kann.

browser_2009-05-11_230004So, das Aufrufen über die Homepage der Datenbanken der UB ging problemlos, die Startseite von Pubmed ist die, die ich auch am PC bekomme; immerhin wird mir am oberen Bildschirmrand mitgeteilt, dass meine Browserversion eventuell nicht gut mit  „NCBI’s Web Applications“ arbeiten wird können. Lassen wir es auf einen Versuch ankommen.

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Die advanced search bietet alle Funktionalitäten, durch die Komplexität der Seite sollte man isch jedoch schon mit den Möglichkeiten der Suche vertraut gemacht haben, auf dem kleinen Bildschirm ist das Erlernen dann doch etwas mühsam.

Die Anzeige von einem frei im Netz verfügbaren Artikel funktioniert sehr gut, die html-Ansicht klappte gut, die PDF-Ansicht hat bei meinen Versuch nicht funktioniert, weil der Palm kein Programm erkannte, das die PDF-Datei hätte öffVolltext frei im Netznen können, obwohl ein PDF-Reader von Hause an Board ist. Aber das mag vielleicht auch an meiner Unwissenheit liegen, so lange habe ich das Gerät ja noch nicht. ;-))

Linkresolver UB

Dann probierte ich den Linkresolver zur Universitätsbibliothek, durch den man auf den lizensierten Volltext kommen kann.

Nach Abfrage der Benutzernummer und Passwort klappte auch die Anzeige des Artikels ohne Probleme. Hier war die Authentifizierung allein durch meine Benutzernummer gegeben, mal lizensierter Volltextsehen, ob ich auch noch eine Zeitschrift finde, die den Zugriff auf den Campus beschränkt.

Aber das kommt in einem späteren Bericht.

Vorläufiges Fazit: Es funktioniert erstaunlich gut, an das Vergrössern, ohne das man die Seiten nicht lesen kann und die etwas unbequeme Eingabe durch die kleine Tastatur gewöhnt man sich schnell.