Archiv der Kategorie: zum Giggeln und Gackern

Freitagsfüller

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1. So ein Sommerregen  erspart dem Gartenbesitzer so manchen Cent .

2. Nennt mich Hort der  Mückenstiche.

3. Manchmal mag ich sogar Treppen; aber nur, wenn sie schön flach sind.

4. Knochenheilung macht an manchen Tagen ganz schön müde.

5. Ein schönes Plätzchen für die Mittagspause ist unsere Mensa bestimmt nicht .

6.  Statistikzahlen wichtiger zu nehmen als das Wohlbefinden unserer Kunden halte ich für übertrieben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Treffen beim DRK , morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich Lesen !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne 🙂 Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Zum Kopfschütteln…

…..Und zu guter Letzt hat die Stadtverwaltung von Cambridge ein Kaffeekränzchen für ältere Menschen in einer Bibliothek verboten. Die älteren Herrschaften trafen sich dort seit vier Jahren einmal in der Woche. Nun fielen den Beamten „Gesundheit und Sicherheit“ ein: Die Alten könnten durch den Kinderlärm in der Bibliothek zum Amoklauf verleitet werden und heißen Kaffee auf die Kinder schütten. Also müssen sie, wie die Eulen, zu Hause bleiben.

Der ganze Artikel ist hier nachzulesen

Der Weihnachtsrabe Teil 1

Das Feuer brannte nicht mehr. Nur noch kleine Glutreste gaben ein fahles Licht aus dem Kamin ab; das Licht war schon vor Stunden erloschen und der Nachmittag draussen vor dem Fenster so düster und grau, dass auch von dort kaum mehr Helligkeit in die Dachkammer einströmte.
Auf den ersten Blick schien das Zimmer verlassen, der Lehnstuhl vor dem Kamin war schon lange nicht mehr benutzt worden, eine dicke Staubschicht hatte stattdessen auf ihm Platz genommen. Auf dem Kaminsims stand noch ein vertrockneter Strauss Sommerblumen, die beim geringsten Windhauch ihre Blütenreste auf den Boden rieseln liessen.

Der Wind rüttelte an den klapprigen Fensterrahmen und verlangte energisch Einlass; ein Geräusch, das in der Ecke links neben dem Kamin plötzlich Leben zutage treten liess: ein kleiner Bibliotheksrabe schüttelte verschlafen seine Federn, wetzte das Schnäbelchen und hüpfte aus seinem Nest.
Verwundert blickte er sich um; so dunkel schon! Und kein anderer Rabe mehr da; die L(e)iste lag verlassen da; der Ort, wo sich sonst immer täglich mehrere Dutzend Raben getummelt hatten; alle ausgeflogen. Kein Federchen wies auf deren frühere Existenz überhaupt hin; ja der ganze Ort kam dem kleinen Raben immer unwirklicher vor.

Da! Plötzlich vernahm der kleine Rabe ein Geräusch wie von Flügeln, die aus weiter Ferne heranrauschten; es staubte und raschelte plötzlich im Kamin und pardauz! Unversehens stand ein grauer, reichlich zerzauster Rabe vor ihm! Krah krah, krächzte der alte unwirsch, schüttelte sich, dass der Kohlenstaub nur so aufstob und schaute sich dann in aller Gründlichkeit um. Nicht lange, dann fiel sein Blick auf den kleinen Raben und verwundert hüpfte er näher. „Was machst Du hier? Fragte er verwundert, warum bist Du denn nicht mit den anderen geflogen?“ Der kleine Rabe schaute verschüchtert aus seinen Federn und krächzte jämmerlich „Ich, ich habe geschlafen und geträumt und es war so schön kuschelig und gemütlich in meinem Nest“ „Und da hast Du den Abflug der anderen verschlafen!“ vervollständigte der alte Rabe den Satz; das ist ja mal wieder typisch, einer schafft es doch immer wieder nicht rechtzeitig aus dem Nest. Und wie soll das jetzt weitergehen mit Dir?  Schau Dich doch mal um, das ist hier alles von gestern, damit kannst Du keinen Hund mehr hinter dem Ofen herauslocken!“ Der kleine Rabe verstand nicht, „wen sollte er herauslocken?“

„Na schau doch mal, alles ist verstaubt und angejahrt; kein Wunder dass sich Deine gefiederten Kollegen schon längst auf zu neuen Ufern gemacht haben! Die wollten auch nicht mehr nur auf alten Möbeln sitzen und frieren im Winter! Oder würdest Du hier noch anere Raben einladen? “ Beschämt schüttelte der kleine Rabe seinen Kopf und sein Schnabel sank mutlos immer tiefer Richtung Boden.  „Aber wo sind die anderen denn hin?“ fragte er zaghaft „werde ich sie denn nie mehr wiedersehen?“

„Tja, das liegt an Dir ganz allein, ob und wo Du sie finden wirst“ erwiderte der alte Rabe, nachdem er auf den verstaubten Lehnstuhl gehüpft war, etwas von der Füllung aus der Sitzfläche gezogen und es sich in der entstandenen Kuhle bequem gemacht hatte.

Der kleine Rabe wäre gerne zu ihm hinaufgehüpft und hätte sich ein bißchen angekuschelt, aber er traute sich nicht und so blieb er zu Füssen des Lehnstuhls sitzen. „Und wie?“ fragte er nach einer Weile, in der der alte Rabe schweigend gesessen und vor sich hin gedöst hatte.
„Wie soll ich das anstellen?“ Plötzlich fühlte er sich allein und hilflos.
„Nana, nun mal die Federn nicht hängen lassen, flieg zum Fenster hinaus und schau Dich draussen in der Welt um, nur nicht zu zaghaft!“

Und mit einem aufmunternden Krah! Krah! schubste er den kleinen Raben zum Fenster, stiess es mit einem energischen Schnabelhieb auf und nötigte den kleinen Raben, hinaus auf den Fenstersims zu hüpften.
Hui! Wie der Wind durch die Federn pfiff; der kleine Rabe konnte sich kaum auf den Beinen halten, so zog und zerrten die Windböen an seinen Federn und auf einmal fühlte er sich so leicht und schwerelos, dass er vor Freude aufkrächzte, ein paar Mal mit den Flügeln schlug und sich dann vom Wind hinwegtreiben liess.

Zufrieden blickte der alte Rabe dem kleine Federknäuel nach, bevor auch er, ohne noch einen Blick zurück in die dunkle Dachkammer geworfen zu haben, mit einem leichtem Flügelschlag sich vom Sims löste und verschwand.

Fortsetzung folgt…

Intuitiv ist das, was einem einfach nicht einfällt

Schrieb ich früher am Tage noch, dass meine Palm(e) – im Gegensatz zu mir – intuitiv sei; inzwischen bin ich es teilweise auch!
Der Trick,  intuitiv zu bedienende Geräte zu verstehen, ist wirklich sich auf das einfachste technische Niveau hinunterzubegeben.
Das meine ich nicht abwertend, sondern in der Art, dass es wirklich so simpel ist, dass wir einfach nicht draufkommen. Oder wie sollte ich meine vergebliche Suche nach einer Anleitung zum Überspielen von Musik erklären, wenn nicht mit der Begründung der totalen Einfachheit.
War ich doch darauf gefasst, ein extra Synchronisationsprogramm installieren zu müssen und/oder die Daten in andere Formate umwandeln zu müssen. So war ich es wenigstens von meinen früheren Ausflügen in die mobile Palmen und PocketPCs gewohnt.
Und nun? Nichts, kein Programm, kein Umwandeln, nichts! Noch nicht einmal eine Anleitung ausser der lakonischen Anweisung, man möge doch einfach die Daten auf das Telefon übertragen… Hahaha, wie lange sass ich vor diesem Satz und raufte mir die Haare ob seiner Schlichtheit.
Hilfe fand ich dann in den diversen Foren, die es im Internet ja zum Glück in zahleicher Form gibt. Und zu meiner Ehrenrettung gab es auch mindestens noch einen anderen Palmenbesitzer, der auch über die intuitive Bedienung stolperte.
Wie freute ich mich, als genau meine Frage schon einen Tag zuvor gestellt worden war; nicht ohne den Zusatz, man sei noch nicht lange Besitzer der Palme und habe davor auch nie ein Telefon dieser Klasse besessen!
Man muss sich ja nicht gleich bei einer Newbiefrage wie dieser die Häme und den Spott des gesamten Froums zuziehen.
Die Antworten fielen dann auch entsprechend spöttisch aus; „schau doch in die Anleitung“ – der besagte obige Satz, Sie erinnern sich – , „frag deine Enkel……“ und so weiter und so fort.
Doch zum Glück erbarmte sich dann doch ein Forumsmitglied und erlöste den Fragesteller – und auch mich, der des Blätterns langsam müde wurde – mit dem Hinweis, man möge die Dateien, egal ob Officedateien oder mp3s oder Videos einfach auf das Telefon, das im USB-Modus als mobile Festplatte erscheint, kopieren; die entsprechenden Programme würden die Dateien dann schon finden!
Ich konnte es kaum glauben, das also sollte es schon gewesen sein?  Und was soll ich sagen; es funktioniert; habe nun die Präsentationen und Podcasts rübergeschaufelt und in der Tat, die Programme fanden die zugehörenden Dateien problemlos.
Was habe ich mir Gedanken gemacht und dann ist es so einfach…..

PS: Beim Besuch in den Foren fand ich auch gleich die Antwort auf die Frage nach dem Softreset; so langsam wird es, ich werde wohl doch ein ganz guter Palmengärtner;-))

New on the market: librarymistressitol

Ich wusste doch, dass es für unsere kleinen Wehwehchen irgendwann ein Mittel geben wird.
Jetzt ist es endlich auf dem – wenigstens amerikanischen – Markt; da werden wir Europäer mal wieder die internationale Fernleihe bemühen müssen, um am Puls der Zeit zu bleiben; denn bis es dieses Mittel in Deutschland gibt… Erst müssen sich die Kultusminister einig werden, dann muss entschieden werden, wer innerhalb des Bundeslandes als Pilotprojekt dieses Mittel als Zusatzstoff in den Bürokaffee einbringen darf…..

Ja ist denn schon der erste April???

nette Idee aus Amerika, gibt es solche Kreative auch in Deutschland?