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E-Learning goes mobile….

Gestern Am letzten Dienstag fand eine Veranstaltung des ELC, d.h. E-Learning-Centers der Uni zum Thema Moodle, Adobe Connect etc.statt.  Angesetzt und da über den Institutsverteiler auch eine Einladung in meine Mailbox eintrudelte, nahm ich diese Gelegenheit natürlich war. Einmal auf die andere Seite schielen; gibt es doch von offizieller Seite so gar keine Verbindung geschweige Zusammenarbeit.
So kommt es mir jedenfalls vor.

Nun gut, das ELC ist jetzt personell nicht sehr üppig ausgestattet; es ist sozusagen ein OPA 🙂 , eine One-Person-Abteilung; aber sie ist genauso der Meinung, dass mobile Angebote dringend nötig sind, dass wir hier noch einen großen Nachholbedarf haben, was E-Learning angeht, dass die Infrastruktur gänzlich nicht existent ist und und und.

Aber es gibt Hoffnung, einige Institute machen erste Gehversuche in Moodle; das scheint wohl das bisher akzeptierteste Modul zu sein. Durch den Umstieg auf Moodle 2 ist nun auch der Abruf mit dem Smartphone möglich; es gibt allerdings noch keine offizielle Moodle-App der Universität, aber man kann mit Moodle  erstellte Kurse auf dem Smartphone immerhin lesen. Allerdings gibt es mit eingestellten PDFs ein Problem, wenn man in den Anzeigeoptionen die Einstellung auf „automatisch“ gestellt hat; dies muss man auf „Öffen/speichern“ ändern; dann kann man das PDF auf das Smartphone herunterladen und anzeigen.

Ob die einzige unabhängige Moodle-App funktioniert, konnte ich noch nicht prüfen, da mir bisher noch kein Zugang zu einem Moodle 2 Kurs , der allgemein zugänglich ist, bekannt ist.

Ein weiteres vorgestelltes Programm war Adobe Connect, mit dem man Online-Konferenzen abhalten kann. Im Gegensatz zu dem von mir bisher – nur im privaten Bereich – genutzten Mikogo müssen die Teilnehmer kein Programm auf ihren Rechner herunterladen, sondern bekommen vom Veranstalter einen Link geschickt, der Rest läuft über den Browser mit Flash – Sorry Apfel-User!

Die Uni hat eine Lizenz über das dfn; als Mitarbeiter kann man sich kostenfrei registrieren und danach das Programm nutzen. (Anleitung mit Registrierungslink)
Juhuu, gestern kam die Freischaltung und es funktioniert wirklich, ich konnte mich als Veranstalter an meinem Desktop einloggen und eine Veranstaltung zur Verfügung stellen und parallel mit meinem IPod als Gast einwählen und mit mir selbst chatten.
Selbst ohne Mikro und Kamera ist also Kommunikation via Chatfunktion möglich, die Teilnehmer können auf meinen Bildschirm schauen. So wäre selbst mit der Minimalfunktion eine Schulung/ Online-Beratung möglich.
Auch kann man die Session aufzeichnen; so dass sie zum Nachschauen ins Netzt gestellt werden kann.

Und auch mit dem dritten vorgestellten Programm, Camtasia 8, kann man inzwischen die erstellten Bildschrimaufzeichnungen, Vorlesungsfilme etc. in mobilgerätefreundlichen Formaten abspeichern.

Natürlich bedingt dies alles eine Einarbeitungszeit und regelmässige Nutzung, um diese Programme effizient nutzen zu können.

Vielleicht hält dies noch viele Dozenten davon ab, tiefer in das Thema E-Learning einzutauchen.

Alternative wäre eine zentrale Stelle, die im Auftrag sozusagen die E-Learning-Module erstellt; der Dozent liefert den Inhalt, in einer gemeinsamen Sitzung wird der technische Rahmen; Dokumente, Quiz, interaktive  Module etc. festgelegt und der „Techniker“ erstellt die E-Learning-Einheiten daraufhin.
Oder wenn nicht total zentral, dann vielleicht für jede Fakultät oder Institut; damit der „Techniker“ schon mit dem Fach vertraut ist. Sozusagen ein E-Learning-Multiplikator in jedem Institut. Oder so.

 

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Podcast: Lernen mit allen Sinnen – Warum Online-Teaching eine gute Entwicklung ist.

Der SWR2-Aula Podcast
Lernen mit allen Sinnen – Warum Online-Teaching eine gute Entwicklung ist.
aus der Reihe: Wissen 2.0 –
Wie das Internet die Bildung verändert (6). Von Michael Maier. SWR2 Aula vom 20.03.2011.
Das Internet hat bei aller Kritik äußerst positive Aspekte. Ein Beispiel ist die Protestbewegung in Ägypten, die nur durch Netzwerke wie Twitter und Co. so erfolgreich sein konnte. Aber auch in Schulen kann das Internet gewinnbringend genutzt werden, um soziales und selbstbestimmtes Lernen zu fördern.
mp3 hören

E-Learning Workshop UB Heidelberg

Gestern und heute hat ein Workshop zum Einsatz von E-Learning in der Lehre an unserer Universitätsbibliothek stattgefunden. Als zentrales E-Learning-Programm kommt bei uns moodle zum Einsatz, dessen neueste Version im Herbst 2009 (Version 2.0) erscheinen soll.

Ich habe, da ich moodle in meiner jetzigen beruflichen Situation nicht einsetzen muss, nur den Vortrag über „Podcast, Blogosphäre und Wikimania – Web 2.0 in der Hochschullehre“ besucht.

Die Folien finden sich (hoffentlich bald) hier.

Im Grunde nichts Neues, was die Funktion von Podcast, Wikis und Weblogs angeht, da müssen die „alten Herrschaften“ halt einfach noch ein bisschen aufholen.
Interessant war eher die Glieerung und Entscheidungshilfen, wann man was effizient und effktiv einsetzt. Sobald die Folien online sind, werde ich dazu noch einiges hier schreiben.

Als Fazit zu dieser Veranstaltung: sehr schön, dass sich jetzt etwas bewegt in der Lehre, mal sehen wielange es dauert, bis auch wir an der Bibliothek unsere Schulungen in dieser Form abhalten werden / dürfen.

Der Repetitor aus der Konserve

Ein Artikel aus der Faz am 18. Juni 2008 beschreibt eine Interessante Variation zum juristischen Repetitor: der filmischen Variante.

Jura-Studium

Der Repetitor aus der Konserve

Von Leonie von Manteuffel

Als das Internet noch nicht erfunden war
18. Juni 2008
FREI nachzulesen hier