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Die Bibliothek experimentiert 26. Juli 2017 Nachmittag

Am Nachmittag stand ein Landeswechsel an und mein wiedererstarktes Handy führte mich sicher über die verschlungenen Strassen und Brücken von Mannheim nach Ludwigshafen. Doch o weh, welches der vielen Tore wäre denn nun meins gewesen? Nachdem ich bei Tor 5, 3 und 2 nette Bekanntschaften mit dem Wachpersonal gemacht hatte, fand ich dann auch den Parkplatz, der zum Besucherzentrum der BASF gehört und konnte sogar pünktlich mich am Treffpunkt einfinden.

Nach einer etwas verkürzten Führung durch das Zentrum – wir waren aus organisatorischen Gründen 30 Minuten zu spät angekündigt – kam das Highlight: eine Fahrt über das Werksgelände! Bitte bitte bitte setzt uns nicht irgendwo in der Mitte aus: wir finden NIEMALS alleine wieder zurück!!! Ich mochte kaum den Weisungen der Führerin hinterherkommen; hier rechts sehen Sie die Fabrik für Toluol…, links das Haus mit den Geranien, da wird Fragmichwas produziert und da vorne ist eines der 3 Kraftwerke; achja, gerade sind Sie rechts am Steamcracker vorbeigekommen und so weiter und so fort. Man kann nur hoffen, dass da noch irgendwer den Überblick behält, wo welches Rohr hinführt und wann man welches Rad nicht drehen darf!

1400 Fußballfelder groß ist das Fabrikgelände; angeblich das größte zusammenhängende Fabrikgelände der Welt! Auf einem riesigen Medientisch – da sieht unser Anatomage-Tisch wie ein Zwerg dagegen aus – hatte uns Fr. Dr. Busch, die Gästeführerin- die Dimensionen der BASF eindrücklich vor Augen geführt. Manhattan würde von Ground Zero bis Central Park darin Platz finden.

Medientisch im Besucherzentrum der BASF #theta360de – Spherical Image – RICOH THETA

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Nach der Fahrt konnte man nochmals ins Besucherzentrum zurückkehren und sich die Exponate in Ruhe anschauen…. und natürlich die ganzen multimedialen Spielereien ausprobieren! Wobei das Starten der Knallgasrakete ganz altmodische Handarbeit bedeutete! (Filmlink)

Als Belohnung für das Ausfüllen eines Feedback-Bogens gab es dann noch die einmalig und extra für das 150jährige Jubiläum hergestellte BASF-Playmobil-Figur!

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Medizinische Dissertationen Uni Heidelberg Aushänge Januar 2013

Als aktuelle Ergänzung zur Seite der zu vergebenden Medizinischen Dissertationen

Innere Medizin II – Allg. Innere u. Psychosomatik Aushang

Innere Medizin III – Kardiologie Aushang

Orthopädie und Unfallchirurgie Aushang 12345 – 

DKFZ Aushang

Externe Klinik Agaplesion Bethanien Aushang

Wenn ganz altes ganz neu präsentiert wird…

dann handelt es sich meist um Digitalisate von alten Handschriften, die im Internet der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Und da schaut dann auch gerne mal das Regionalfernsehen vorbei und macht einen netten Beitrag daraus.

Den Raben freuts weil stolz geschwellt
ihm dieser Film so gut gefällt.

Rechtskontinuität und Rechtsvermittlung durch Sprache

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D. hier online zum Nachhören.
Der öffentliche Vortrag fand im Rahmen der interdisziplinären Tagung „Historische Rechtssprache“ (29. Februar bis 2. März 2012) statt, die von der Forschungsstelle „Deutsches Rechtswörterbuch“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften veranstaltet wird.

Interessantes Thema; nicht nur Medizin hat mit der Verständlichkeit durch seine Fachsprache zu „kämpfen“, auch die Rechtswissenschaften haben das Problem, dass Laien machmal nur „Bahnhof“ verstehen.

UniverCity – Universität Heidelberg. The Future. Since 1386.

Ein neuer Videoclip meiner heimischen Universität. Natürlich in englisch, wir sind ja international;-)
Hier der Link zum Video.
Zum 625jährigen Bestehen der Universität bemüht sich die Stadt um mehr Kontakt und „Zusammenleben“ mit der Universität. Durch den Auszug der Naturwissenschaften und jetzt bald vollständig der Universitätskliniken ins Neuenheimer Feld auf der Nordseite des Neckars verlor die Stadt – nicht unverschuldet – den Kontakt zu diesem Teil der Universität. Wenn ich mir allein das morgendliche und abendliche Verkehrschaos auf den Zufahrtsstrassen zum Campus betrachte… Seit Jahren bettelt die Universität um eine zusätzliche Neckarquerung, um den Verkehr nicht über die Stadt, sondern zu einem großen Teil direkt von den Umgehungsstrassen und der A5 auf den Campus zu leiten… aber nix da. Die Stadt sperrt sich.
Eine Erweiterung der Stadthalle zum Kongresszentrum, oder gar die Errichtung eines bahnhofsnahen Kongresszentrums, immens wichtig bei der Nähe des Campus zum Bahnhof, um gegen so starke Kongresszentren wie Mannheim und Karlsruhe bestehen zu können… nix da. Allerding ssperrten sich hier nicht nur die Stadt, sondern auch die Heidelberger Bürger selbst.

Nun will ein Sponsor der Universität ein Teil eines Gebäudekomplexes spenden; aber bis der Plan des sog. Mathematikons beim Gemeinderat durch war….. ein schweres Stück Arbeit.
Was die Stadt Heidelberg aber der Universität schenken will, ist eine Strassenbahn durch den Campus. Dabei haben wir eine gute Busverbindung, schnell getaktet und gut angebunden an den Bahnhof. Eine direkte Verbindung zur Altstadt besteht ebenfalss durch eine Buslinie. Wozu dann bitte noch eine Strassenbahn? Quer durch den Campus, mit künstlicher Durchschneidung durch die nicht zu betretende Gleisanlage.
Aber das ist hier ja nur eine persönliche Meinung eines kleinen unbedeutenden Biblioraben…

Wenn’s Herzerl flattert und hüpft, dann ist nicht immer die Liebe schuld!

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Nein, in manchen Fällen steckt Mensch dann in ernsthaften Schwierigkeiten!
Und wenn dann der Ernstfall eingetreten ist, während mensch gerade beim Einkaufen ist, dann kann ein wissender Ersthelfer lebensrettend sein.
Doch Hand auf’s Herz; wer weiss noch auf Anhieb, was man in der Situation genau machen muss? Und überhaupt, wie erkenne ich als Laie, ob hier ein Mensch vor mir liegt, der gerade ein Herzproblem hat?
Seit geraumer Zeit gibt es automatisierte externe Defibrilatoren (AED) an Plätzen und Zentren, Bahnhöfen; kurz überall da, wo viele Menschen regelmäßig unterwegs sind.
Bisher hatte ich nur in Großstädten mal das Hinweiszeichen im Bahnhof gesehen; gestern jedoch zum ersten Mal direkt in meiner Nachbarschaft in dem kleinen Einkaufszentrum gegenüber.

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Die Idee ist gut, hier so ein Gerät zu installieren, sind die meisten Besucher doch etwas höheren Alters; bedingt durch das benachbarte Altenheim und generell die demographische Entwicklung in unserem Stadtteil.
Allerdings stellt sich mir die Frage: Wie komme ich an das Ding ran, wenn der potentielle Patient ausserhalb der Banköffnungszeiten Hilfe benötigt und ich als alleinig vor Ort Seiender gerade keine EC-Karte dabei habe?
Die Anwendung sei leicht und unkompliziert; der Defibrilator sagt dem Anwender, was und wie er es zu tun hat; mir persönlich wäre ein Testlauf ohne Gefahr im Verzug lieber! Vielleicht gibt es so was oder man kann es anbieten: Anwendung eines AEDs. Oder ist das vielleicht sogar Bestandteil des Erst-Hilfe-Kurses? Muss ich mich mal schlau machen.
Wer wissen will, wo genau die AEDs hängen, der kann entweder in der deutschlandweiten Datenbank nachschauen oder, jaja, Sie ahnen es, eine App für’s Smartphone herunterladen.
Die App für Android heisst schlicht und ergreifend AED Locator und ist im market google play zu finden oder auf der Homepage von intostudios.
Die App ist kostenlos erhältlich und lädt die Datenbank komplett auf das Smartphone herunter, so dass man im Ernstfall keine Internetverbindung benötigt. Wöchentlich wird die App aktualisiert, bei der Kartendarstellung kann man zwischen Satelliten- und Kartenmodus wechseln.
Nach dem erstmaligen Start wird die Datenbank heruntergeladen, geht über das Handynetz relativ schnell, ca. 3 Min.
Wenn man die App gestarter hat, versucht die App via GPS den genauen Standort zu ermitteln, klappt das nicht, wird solange der ungefähre Standort über das Handy verwendet. Die Genauigkeit wird oben im Fenster mitgeteilt.
Ohne weiteren Schnickschnack wird der Standort angezeigt und eine ferade Linie zum nächsten AED, die Entfernung wird mit eingeblendet.

Bin ja malgespannt, wenn ich wieder mal auf den Campus komme und zur Bibliothek, wo da der nächste AED hängt.

Der Rabe humpelt jetzt mal weiter,
flügellahm doch immer heiter.

Universum für Alle!

Das ist nun mal eine Vortragsreihe, deren Umsetzung endlich die technischen Möglichkeiten -annähernd- ausschöpft.
Zum 625-jährigen Bstehen der Universität gibt es jeden Mittag eine qr codehalbstündigen Vortrag mit astronomischem Inhalt. Das Programm gibt es hier zum Nachlesen (oder rechts als QR-Code)

Doch wie das halt mit uns Biblioraben so ist; wir sitzen nun mal nicht immer nur im Hauptnest herum, sondern flattern munter in den Nebennestern umher, zupfen mal da ein Hälmchen zurecht, nisten uns vorübergehend dort ein…..

Kurz und gut, wir haben nie die Möglichkeit, diese Vorträge zu besuchen (wir sitzen Luftlinie 5 km entfernt); oder kennen Sie einen Oberraben, der Ihnen die Mittagspause zwecks Hin- und Rückfahrt und Besuchs eines – wohlgemerkt nicht für die Ausübung des Berufes relevanten – Vortrages verlängert?

Doch dieses Mal hat endlich mal jemand die technischen Möglichkeiten angeschaut und sich gedacht: „Ha, da stellen wir doch einfach mal das Video von der Veranstaltung ins Netz!!!“

Gesagt, getan, seit heute tehen die ersten 3 Vorträge frei verfügbar im Netz! Und die nächsten circa 25 sollen noch folgen! So kann also Uni auch aussehen! Und ich wüsste da noch viele andere interessante Vorträge ähnlicher Couleur, die sich wunderbar dafür eignen würden, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden zu können.
Denke man doch nur einmal an die vielen universitären Gesellschaften, die regelmäßig zu öffentlichen Vorträgen einladen.

Und was braucht es heute dazu? Zwei normale Videokameras auf Stativen (eine ist auf den Vortragende gerichtet, die andere auf die Leinwand für die Folien etc.), ein Laptop und etwas Platz auf einem Server.

Programme für die Erstellung eines Films gibt es inzwischen kostenlos im Netz; dann muss man etwas Zeit investieren, um die zwei Filme ineinander zu schneiden, Vorspann rein und dann ab ins Netz.

Mehr verlangt ein Mensch, der einen Vortrag nachsehen will, in der Regel nicht. Er kann ja auch nicht gleichzeitig den Redner und die Leinwand im Auge behalten.
Und wenn das zu aufwendig sein sollte; es reicht bei manchen Fächern auch durchaus eine Audioaufnahme als mp3; heutzutage können schon Telefone passable Aufnahmen liefern; aber auch ein semi-professionelles Aufnahmegerät ist für knapp 100,00 €uro auch keine sooo große Ausgabe mehr.
Das ganze mit dem kostenfrei im Netz erhältlichen Bearbeitungsprogramm Audacity geschnitten und bearbeitet und schon ist die mp3-Datei fertig für den Weg ins Netz.

In diesem Sinne, das abendliche Programm wird sich heute zwischen Planeten und fremden Galaxien abspielen!