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Heute rief die „Zukunft“ an!;-))

Kurz nach Öffnung der Bibliothek rief eine Nutzerin an und wollte wissen, ob ich ihr bei einer Recherche helfen könne; sie käme da einfach ncht weiter. Auf meine Nachfrage, was denn genau sie suchen würde, kam die Antwort: „Ich habe da ein Paper vor mir liegen und habe vergeblich versucht, die Zeitschrift in Heidi (das ist unser Opac) zu finden.
„Wie, was und was soll da bitte zukunftsträchtiges dabei sein? Machen wir doch täglich; das ist ja wohl absolut nichts Neues!!!!“ höre ich Sie – geneigte Leserschaft – jetzt in Gedanken protestieren.
Recht haben Sie! und zuerst war das auch nur eine normale Auskunft á la „Rufen Sie bitte die Homepage der Ub auf, dann finden Sie ganz oben den Link/Button zu unserem Opac etc. …..“
Aber nachdem auch im zweiten Anlauf die Anruferin irgendwie immer etwas anderes auf ihrem Schirm hatte , fragte ich sie „Wie sind Sie denn im Internet unterwegs?“
Und, was meinen Sie, was war die Antwort?
Richtig! Sie war mobil im Internet unterwegs!
Die erste Nutzerin, die mit einem IPhone versuchte, unseren Opac zu nutzen!
„Yeah yeah yeah!“ jubilierte es in mir; endlich tritt genau das ein, was ich immer schon propagiere: die Nutzer wollen unsere Dienste auch mobil nutzen.

Also schnell das Smartphone herausgekramt und schon konnte ich einige mißverständliche Bezeichnungen von Buttons – das werde ich auch gleich an unsere It-Abteilung weiterleiten – erklären und die Nutzerin bis zu dem von ihr gesuchten Paper „führen“.

Was ich jetzt allerdings nicht erfragt hatte, was mich im Nachhinein aber brennend interessiert: hatte sie mit dem IPhone telefoniert (mit Headset) während sie die Recherche durchführte (da ich kein IPhone besitze, weiß ich nicht, ob diese Art von Multitasking möglich ist) oder saß sie vor dem IPhone und hat mit einem alten Telefon angerufen…

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Heidi kann jetzt QR-Code

Ja, heimlich still und leise hat sich unser Opac doch eine weitere „Fremdsprache“ angeeignet, was der werte Nutzer doch tunlichst honorieren und nutzen sollte.

HEIDI Opac Ausschnitt

Und, habt Ihr es entdeckt, das winzige detail, das auf den versteckten QR-Code hinweist?

Es ist das kleine graue Quadrat neben der Signatur, das sich in ein bild mit QR-Code vergrößert, wenn man mit der Maus darüberfährt.

Jippieh, da ist es.
Was nun enthält der QR-Code für Informationen?

Es steht schon darunter geschrieben, lediglich die Signatur und der Standort sind hinter dem kryptisch anmutenden graphisch interessanten QR-Code verschlüsselt enthalten.

Intention ist es, dem Nutzer zu ermöglich, den QR-Code mit dem Handy abzuphotographieren und dann diesen mit dem entsprechenden Programm; für den Palm Pre wäre es die App QRdeCoder; zu entschlüsseln.
Hier im Kurzdurchlauf gezeigt:

Hier habe ich in der Application den QR-Code abfotographiert und das Programm ist gerade dabei, diesen zu entschlüsseln.

    Hier hat das Programm jetzt fertig und es wird – oh Wunder – die Signatur und der Standort angezeigt.

    • Würde nun jetzt bei dem Photo nicht gerade noch das Cover des Buches mit drauf sein, hätte ich jetzt ein kleines Gehirnjogging, denn spätestens nach dem 5. so eingescannten QR-Code wüsste ich nicht mehr, welches Buch zu welcher Signatur gehört.

    Doch wie nun weiter? Die App bietet mir nun an, das Ergebnis entweder als SMS oder Mail zu verschicken oder in die Zwischenablage zu legen.

    Doch was bringt mir das?
    Wenn ich mit einem Handy, das solch eine App laufen hat, im universitären Bereich unterwegs bin, dann nehme ich doch gleich die Mobilversion von Heidi und photographiere nicht umständlich QR-Codes vom Bildschirm ab.

    Obwohl, die mobile Version von Heidi hat einen gravierenden Nachteil, der vielleicht in der nächsten Version behoben wird: die gefundenen Treffer können nicht abgespeichert werden wie in der Desktopversion. Ich muss also auch hier auf die Krücke der Zwischenablage – beim Palm Pre kann man den angezeigten Bildschirminhalt in die Zwischenablage speichern und in eine andere App verschieben – zurückgreifen.

    Fazit:

    Schön dass Heidi nun auch QR-Codes anzeigen kann, der Sinn für dieses Gadget bleibt jedoch -noch- verschlossen.

    HEIDI für Mobiltelephone – Test mit dem Palm Pre Teil 2 – Ebooks

    Testbericht siehe im Palmenexpress