Schlagwort-Archive: science 2.0

Science 2.0 – die dritte

Ein interessanter Link (http://www.scivee.tv/) für Videos, die von Wissenschaftlern ins Netz gestellt werden. In diesen Videos können Vorträge etc. als Videos ins Netz gestellt werden, verschlagwortet werden und auch selbst Videos zu Themen „abonniert“ werden. So lautet die Beschreibung. Werde das mal testen.

Dazu gibt es auch noch YOVISTO – Academic Video Search, das anscheinend eine Plattform mit den gleichen Zielen ist, hier mal ein Link mitten rein in einen Vortrag von Prof. Harald Sack an der Univ. Jena

Science 2.0 – die zweite

hier noch ein Link zu einem Artikel aus der Science Vol. 319, S. 1349 ff , März 2008

von Ben Shneiderman mit dem Titel:

COMPUTER SCIENCE:
Science 2.0

Zusammenfassung folgt…

Web 2.0 – Bibliothek 2.0 und nun Science 2.0 – ein neues Feld für Bibliothekare?

Im Mai Heft der Scientific American stellt Mitchell Waldrop eine Frage, die anscheinend die amerikanische Wisseschaftler umtreibt: „Is posting raw results online, for all to see, a great tool or a great risk?“

Die Forderung von Science 2.0 ist die, dass Wissenschaftler nicht erst ihre fertigen Ergebnisse Open Access in Zeitschriften etc. publizieren, sondern schon ihr – ich nenne es mal – „wissenschaftliches Tagebuch“, die Forschungsaufzeichnungen, in denen auch die misslungenen Versuche, die Irrtümer etc. verzeichnet sind, direkt online stellen, so dass andere Wissenschaftler sozusagen hautnah die Forschungen mit- oder nachvollziehen können. Und gegebenenfalls gleich Hinweise, Tipps und Rat geben können, weil sie das sich anbahnende Problem schon gelöst haben oder einen anderen Ansatz zu bedenken geben; kurzum das „kleine wissenschafltiche Gespräch“ auf dem Gang, in der Kantine etc., was ja oft zu überraschenden Ergebnissen führt, könnte so orts- und zeitunabhängig im Netz geführt werden.

Der Artikel ist hier online zu lesen; das Interessantere sind die Kommentare, die bisher dazu eingegangen sind. Ein Kommentar befasst sich explizit mnit der Problematik des Auffindens der gesuchten Information in der dann zu erwartenden Datenflut und nannte als beisherige Quelle Amazon, Google etc. Bibliotheken kamen nicht darin vor; aber wäre das nicht gerade unsere Aufgabe; diese sozusagen „grau ins Netz gestellte Informationen“ suchbar und zugänglich zu machen?

Wir sollten diese Entwicklung nicht aus den Augen lassen, das könnte eine Chance zur Profilierung der wiss. Bibliotheken sein.