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Das Trainingssmartphone

Manchmal kann eine Lösung so einfach sein! Wir hatten es heute im Informationszentrum von den verschiedenen „Zusatzwissensnischen“, die so jeder von uns besetzt. Sei es aus privatem Interesse oder weil er/sie aus vorherigen Stellen eben Spezialwissen mitbringt.
Unter anderem kamen wir natürlich irgendwann zu den mobilen Möglichkeiten, die unsere Studenten inzwischen mitbringen und die eigentlich jeder von uns wenigstens schon mal gesehen haben sollte. Und im Idealfall natürlich auch schon ausprobiert hat!
Doch nicht jeder hat ein Smartphone und nicht jeder will eines besitzen, geschweige kann es sich leisten.
Denn ohne Flatrate kommt man ja leider nicht mehr aus, wenn man ein Smartphone sein eigen nennt.

Wie nun diesen Kollegen; ach was überhaupt allen interessierten Kollegen die spezifischen Apps zeigen? Ohne dabei immer gleich das private Smartphone einzusetzen?

Wir schaffen uns ein Trainingssmartphone an! Und das muss noch nicht einmal viel kosten; denn spätestens nach drei Jahren bekommt man als Smartphonebesitzer mit Flatrate die Möglichkeit, sein „altes“ Smartphone gegen ein Neues zu tauschen. Und was passiert dann mit dem alten? In den meisten Fällen liegt es unbeachtet und vernachlässigt in der Schublade.
Geben wir ihm doch eine zweite Chance als Trainingssmartphone in der Bibliothek!
Denn Apps laden und benutzen kann man auch ohne Telefonflatrate über das universitäre WLAN.

Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin. So kann ich das Smartphone zum Üben beruhigt aus der Hand geben; es sind ja keine persönlichen Daten mehr drauf und zweitens es muss nicht mehr bei mir in der Nähe sein, denn es ruft ja keiner darauf mich an.
Und der Kollege ohne eigenes kann aber ganz in Ruhe und für sich die Alltagstauglichkeit von verschiedenen Apps testen und sich mit dieser mobilen Welt vertraut machen.

Also ihr abgelegten Smartphones dieser Welt, ab in die Bibliotheken und zweite Karriere starten!

Ach ja, unser Trainingssmartphone wird ein HTC Desire!

Schulung für Smartphones oder so

Was weiss der Smartphone besitzende Nutzer über die Möglichkeiten, die er inzwischen mit dem kleinen Ding eigentlich hat? Also universitär gesehen.
Kennt er die mobilen Angebote, weiss er von den Twitteraktivitäten der diversen universitären Einrichtungen, kennt er die mobilen Möglichkeiten der Literaturerfassung, Mindmapping, Aufgabenmanagement…  oder dient das Smartphone immer noch nur zum reinen Vergnügen?

Doch wie stellt man eine Schulung von mobilen Diensten am besten dar? Das Live-Filmen des Smartphones beim Benutzen ist nicht gerade einfach, wenn man nicht gerade eine Profiausrüstung zur Hand hat. Lichtverhältnisse, Spiegelungen auf dem Display, wackelndes Smartphone bei der Benutzung und nicht zuletzt der Finger des Benutzers – huch, Maniküre für die Schulung vergessen;-) ?

Für Android-Phones habe ich nun eine Möglichkeit gefunden, via „My Phone Explorer“ und Camtasia eine Filmsequenz zu erstellen; jetzt noch Untertitel und dann mal sehen, wie ich das in ein Smartphone konformes Format bekomme. Ich habe nämlich nur eine alte Camtasia-Version; die neue „Camtasia Studio 8“ kann das nämlich schon…. Kostet aber mind. 165, 00 €.

Für IPhones bzw. ich habe ja nur einen IPod Touch habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, den Bildschirm als Filmsequenz aufzunehmen. Vielleicht weiss einer der Leser Rat?

Eine Live-Schulung in der Bib oder irgendwo, wo es gemütlich ist – man sollte den Vorteil der Mobilität ruhig ausnutzen – ist ja eigentlich nur vom Vorhandensein eines Laptops und eines Beamers mit dazugehöriger Projektionsfläche abhängig. Oder vielleicht sogar ganz ohne; haben ja alle ihr Gerät in der Hand.

Stelle mir das gerade vor, mmmhhh, eine verlockende Vorstellung. Am Sonntag ist bei uns Blogger- und Twitterer-Meeting; vielleicht kommt da schon mal so etwas rüber.

Lernspielwiese hat in ihrem letzten Blogeintrag „Von dem Meister lernen“ etwas Wahres über das Community Management gebloggt. Übertragen auf unseren Berufsstand kann man das sehr leicht: Beibringen kann ich einem anderen nur das, was ich selber nutze. Und wenn ich mein Handy nur zum Telefonieren nutze oder mich weigere, überhaupt ein Smartphone zu nutzen, dann kann ich eben meinen Nutzern die Nutzung der mobilen Dienste nicht überzeugend rüberbringen.

Oder vom Smartphone mal abgesehen; wenn ich die Web 2.0 Möglichkeiten nicht selbst benutze und erstelle; wie will ich dann darin andere schulen?

Aber das ist ja schon wieder ein ganz anderes Thema……

Mobil an der Uni

So langsam wird es, dachte ich mir, als ich letztens mal wieder abends in der Altstadt unterwegs war, um einen Vortrag aus der Reihe „Sprache und Medizin“ in der Uni zu besuchen.
Parkhaus passte, es war sogar noch etwas Zeit, um in einem der zahlreichen Coffeeshops einen kleinen Zwischenstopp einzulegen.
Am Fenster sitzend beobachtete ich den an mir vorüberziehenden Strom der Touristen, viele nicht die Häuser, sondern das Display ihres Smartphones betrachtend; ob sie sich gerade mit der „Heidelberg-App“ nach dem nächsten Highlight ihres Aufenthaltes erkundigten?
Nun, ich wollte die Zeit bis zum Vortrag nutzen und mich noch kurz über das Thema informieren, also wählte ich mich in das WLAN des Coffeeshops ein um auf der Homepage der Vortragsreihe nochmal schnell zu schauen, wer der Vortragende ist.
Inzwischen bietet ja fast jeder Kaffeeanbieter auch Internet und so tippelte ich, genüsslich an meinem Kaffee nippend, ein bisschen auf meinem Smartphone herum. Rechts neben mir ein junger Student, der sich wohl zum Lernen hierher begeben hatte, denn vor ihm versammelten sich nicht nur ein UB-eigenes Lehrbuch, sondern auch ein Smartphone und ein IPad. Und ja doch, erstaunlicherweise schrieb er abwechselnd auch noch auf einem Notizblock seine Anmerkungen.
So geht das also heute, lässig im Kaffee sitzen, die Bücher auf dem IPad etc. lesen, nebenher Emails und Termine checken und ansonsten die stickigen Leseräume meiden.

Unsere Geräte erkannten sich zwar als anwesend, aber ach, bevor sie miteinander anbandeln konnten, erinnerte mich ein sonores Vibrieren an meinen Vortrag, der in einer Viertelstunde beginnen sollte.

Nachdem ich kurz über den kommenden Vortrag im Abstract gelesen hatte, suchte ich noch schnell nach Infos über den Vortragenden, verirrte mich auf den nicht für mobile Geräte optimierten Seiten des Institutes und wurde durch zartes Klingeln an den Beginn des Vortrages erinnert. Ich habe es mir nämlich zur Angewohnheit gemacht, die zweite, meist sehr zeitnahe Erinnerung durch ein auffälligeres Klingeln zu kennzeichnen.

Im Hörsaal war es leidlich voll, der Vortrag war sehr wissenschaftlich und manchmal auch nicht für Laien verständlich. Da half es, dass im Hörsaal das universitäre WLAN verfügbar war, so konnte ich heimlich die unbekannten Termini googeln
recherchieren.
Da das Smartphone parallel der Vortrag aufnahm, konnte ich sicher sein, die inhaltlich unverständlichen Passagen danach noch einmal in Ruhe nachhören zu können. Schade, dass die Qualität nicht berauschend sein würde, aber dafür müsste dann schon ein Sitzplatz in der ersten Reihe her.
Oder ob der Veranstalter vielleicht den Vortrag aufnimmt? Ein kurzer Check auf der Homepage und tatsächlich, die vorangegangenen Vorträge existieren als Podcast!
Ah, jetzt wird es interessant, es wird über Literatur zum Vortrag gesprochen. Ein kurzer Ausflug auf die Seiten des Mobilangebots der Bibliothek, jawoll, das eine Buch ist sogar elektronisch vorhanden! Schnell mal ins Inhaltsverzeichnis geklickt… Mmhh, Kapitel drei liest sich interessant, gleich mal runterladen.

Glücklich und zufrieden fuhr ich nach Hause, loggte mich in mein heimisches WLAN ein, schickte das heruntergeladene Kapitel an meinen Drucker und anschliessend an mein Laptop.

Das, was uns in Fachkreisen als Zukunftsmusik dargestellt wird, ist längst Realität geworden.
Und je mehr wir Fachleute die mobilen Geräte selbst nutzen, desto leichter können wir uns in unsere Studenten hinein versetzen und noch adäquatere Dienstleistungen anbieten.
Schulungen auf Smartphones zum Beispiel;-))

Heute rief die „Zukunft“ an!;-))

Kurz nach Öffnung der Bibliothek rief eine Nutzerin an und wollte wissen, ob ich ihr bei einer Recherche helfen könne; sie käme da einfach ncht weiter. Auf meine Nachfrage, was denn genau sie suchen würde, kam die Antwort: „Ich habe da ein Paper vor mir liegen und habe vergeblich versucht, die Zeitschrift in Heidi (das ist unser Opac) zu finden.
„Wie, was und was soll da bitte zukunftsträchtiges dabei sein? Machen wir doch täglich; das ist ja wohl absolut nichts Neues!!!!“ höre ich Sie – geneigte Leserschaft – jetzt in Gedanken protestieren.
Recht haben Sie! und zuerst war das auch nur eine normale Auskunft á la „Rufen Sie bitte die Homepage der Ub auf, dann finden Sie ganz oben den Link/Button zu unserem Opac etc. …..“
Aber nachdem auch im zweiten Anlauf die Anruferin irgendwie immer etwas anderes auf ihrem Schirm hatte , fragte ich sie „Wie sind Sie denn im Internet unterwegs?“
Und, was meinen Sie, was war die Antwort?
Richtig! Sie war mobil im Internet unterwegs!
Die erste Nutzerin, die mit einem IPhone versuchte, unseren Opac zu nutzen!
„Yeah yeah yeah!“ jubilierte es in mir; endlich tritt genau das ein, was ich immer schon propagiere: die Nutzer wollen unsere Dienste auch mobil nutzen.

Also schnell das Smartphone herausgekramt und schon konnte ich einige mißverständliche Bezeichnungen von Buttons – das werde ich auch gleich an unsere It-Abteilung weiterleiten – erklären und die Nutzerin bis zu dem von ihr gesuchten Paper „führen“.

Was ich jetzt allerdings nicht erfragt hatte, was mich im Nachhinein aber brennend interessiert: hatte sie mit dem IPhone telefoniert (mit Headset) während sie die Recherche durchführte (da ich kein IPhone besitze, weiß ich nicht, ob diese Art von Multitasking möglich ist) oder saß sie vor dem IPhone und hat mit einem alten Telefon angerufen…

Die Onleihe für Smartphones – IPodTouch

Der Bücherbus der Stadtbücherei Heidelberg ist ja schon eine sehr lobenswerte Einrichtung; doch er fährt meinen Stadtteil just immer innerhalb meiner Arbeitszeit an, so daß ich auf diese Art der mobilen Literaturversorgung leider verzichten muss.
Doch auch wenn ich es bedauere, nicht nachmittags schon zuhause sein zu können, auf eine Literaturversorgung direkt vor Ort muss ich inzwischen nicht mehr verzichten, seit die Stadtbücherei bei der „Onleihe“ mit dabei ist und es eine App für die Apple-Geräte IPad, IPhone und IPodTouch gibt.
Über die App, ausgeführt auf einem IPodTouch werde ich hier berichten.

Onleihe? Was ist das denn?
Da ich der Meinung bin, dass man das Rad nicht unbedingt mehrmals erfinden muss, kann man eine Definition der Onleihe direkt bei onleihe.net nachlesen.

Die Onleihe-App
gibt es bisher nur für die Geräte der Firma Apple.
Allerdings ist auch eine Version fürAndroid-Smartphones ab Mitte Juli 2011 bzw. „demnächst“geplant.
Man bekommt die App ganz normal im App Store unter „Onleihe“; der Download geht schnell; die App ist kostenlos!

Ist „meine“ Stadtbücherei dabei?
Wer vor der Installation noch nicht weiß, ob die eigene Bibliothek die Onleihe überhaupt anbietet, der kann entweder hier nachschauen und – falls die   Bibliothek noch nicht dabei sein sollte – auch gleich den Wunsch des Beitritts aussprechen; oder er installiert die App und schaut dann im Menue nach, ob seine Bibliothek dabei ist!

Die AnmeldungAnmeldung
erfolgt mit den gleichen Daten wie für die Desktop-Anwendung Onleihe bzw. mit den Nutzerdaten der Bibliothek, falls sie gleich sind.

Der Startscreen
erscheint nach der Anmeldung und zeigt einem entweder die ausgeliehenen Medien an oder bringt die Meldung, dass momentan nichts ausgeliehen ist. Ausserdem kann man von dort aus auf die drei Funktionen „Aktuell“, „Themen“ und „mehr“ kommen.
Natürlich gibt es auch eine Einschlitz-Suche, die sich über alle Teile der Einträge erstreckt; was bedeutet, dass auch die Kurzbiographie der Autoren etc. durchsucht werden und dementsprechend die Ergebnisse „verwässern“ (Habe es mit der Suche „Heidelberg“ ausprobiert und sämtliche Autoren, die in Heidelberg studierten oder ähnliches, wurden mit den verfügbaren Werken aufgeführt. Schon erstaunlich, wer alles schon hier war;-))

Das Angebot nach  Themen
variiert sehr nach den Paketen, die die Bibliotheken wohl erworben hFoto 16.06.11 09 40 30aben. Folgende Themenkomplexe sind bei der Stadtbücherei Heidelberg im Angebot:

    • Kinderzimmer
    • Jugendbibliothek
    • Schule & Lernen
    • Sachmedien & Ratgeber
  • Belletristik & Unterhaltung
  • Musik

wobei die „Musik“ noch mit der Meldung „keine Treffer“ glänzt. Auch sind noch keine Hörbücher vertreten, obwohl in der Desktop-Onleihe Musik und Hörbücher ausleihbar sind.
Anscheinend sind die Angebote zwischen App und Desktop-Onleihe nicht identisch.

Die Trefferliste
ist buchstabengenau alphabetisch gelistet! Was das genau bedeutet erfährt man, wenn man zum Beispiel folgenden Screenshot betrachtet:

Und auch die Artikel werden in die Suche mit einbezogen!

Aber hier sei gesagt, dass dies nicht in der Verantwortung der Stadtbücherei Heidelberg liegt; die Onleihe ist ein Komplettpaket der Firma Divibib; was bedeutet, dass die Darstellung der Medien, die Sortierung und auch das Angebot allein beim Anbieter liegt und die einzelnen Bibliotheken auf das technische „Umfeld“ keinen Einfluß haben.

Vorschau in das Buch
ist über die Titelaufnahme und eine Leseprobe möglich. In der Vollanzeige wird nicht nur eine Inhaltsangabe geboten, sondern auch Informationen über den Autor (die, wie geschrieben, auch bei der Einschlitzsuche mit berücksichtigt werden) und die Möglichkeit, eine Leseprobe herunterzuladen.

Die Ausleihe
des gewünschten Buches ist einfach und simpel.

Anklicken und runterladen.

Nun gut, ein paar klitzekleine Voraussetzungen sollte man schon erfüllt haben:

  • die Lese-App „Bluereader“ ist installiert
  • eine Adobe-ID ist vorhanden
  • eine WLAN-Verbindung (sonst wird es entweder teuer und der Download dauert)

Buch ausgeliehen, Vormerkung
ist möglich! Nach Eingabe einer Mailadresse – und das muss nicht mal die bei der Bibliothek im Nutzerprofil hinterlegte sein – bekommt man eine Nachricht, wenn das ausgeliehene Buch wieder zurück ist.

Die Ausleihzeiten
sind  – leider – halbiert zu den „normalen“ Print-Ausgaben und eine Möglichkeit zur Verlängerung gibt es auch (noch??) nicht. Auf der anderen Seite kann man ein heruntergeladenes Medium auch nicht früher zurückgeben! Es ist zwar möglich, in der App das Buch zu löschen, es bleibt aber in der Onleihe ausgeliehen! (Nachzuprüfen in der Konto-Anzeige der Desktop-Version)
Ein Manko der App, wie ich finde, denn so bleibt ein auch früher zurückgegebenes Buch für die anderen Nutzer 14 Tage gesperrt, obwohl es technisch schon wieder verfügbar wäre.
Andererseits kann man ein auf sich selbst entliehenes Buch auch für sich selbst vormerken; eine Sache, die mir bisher kein Opac erlaubt hat ;-))

Offene Fragen
gibt es noch viele, wie zum Beispiel:

  • wie verschwindet das heruntergeladene Buch von meinem IPodTouch? Wird nur das Lesen unmöglich gemacht (durch die DRM) oder greift das Programm direkt auf mein Gerät zu?
  • weshalb ist die Leihfrist um die Hälfte gekürzt?
  • ist die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückgabe geplant?
  • wird es noch eine „erweiterte“ Suchmöglichkeit geben? die buchstabengenaue Titelsortiertung bzw. nur eine Suche über alle Felder ist nicht gerade das Gelbe vom Ei
  • Wie wird die „Anschaffungspolitik“ der Mobil-Pakete aussehen. Musik u. Hörbücher gibt es ja schon in der Desktop-Onleihe; bald auch mobil?
  • Wann gibt es die Onleihe auch für nicht-Apple-Smartphones?
  • Eine Heidelberg spezifische Frage: Ab 1. Juli soll eine „Metropol-Card“ für die Stadtbibliotheken der Region eingeführt werden; gilt der Zugang auch für die daran betieligten Bibliotheken?

Genug gekrächzt, ich muss jetzt meine zwei entliehenen Bücher lesen, sonst sind die plötzlich weg und ich muss doch auf Papiernes zurückgreifen!

Augmented Reality – nutzbar für Inhousenavigation in der Bibliothek?

In meiner Zukunftsbeschreibung als Bibliotheksbenutzer hatte ich einen Themenkreis völlig aussen vor gelassen: die Benutzführung innerhalb der Bibliothek.
Als Nutzer diverser GPS-Geräte und Navigationsprogramme schwebte mir bisher ja immer eine Navigation per GPS vor; aber das wird wohl so bald nicht machbar sein, sind die GPS-Empfangsgeräte doch noch zu schwach, um auch im Haus die Satellitensignale zu empfangen. (Obwohl, es soll wohl inzwischen die ersten Geräte geben, die das können)
Auch eine Benutzernavigation via RFID ist wohl in nächster Zeit cht umsetzbar, zu schwach sind die ausgesendeten Signale und bei der Ausstattung der Smartphones steht ein RFID-Empfänger nun nicht gerade auf der Liste ganz oben; im Gegenteil.

Aber in letzter Zeit hat der Begriff „Augmented Reality“ wieder vermehrt seine Runden in den diversen Foren und Blogs gedreht; mit Aufkommen des IPhones und den neuen Smartphones mit Android oder Windows Phone Betriebssystemen stehen nun endlich auch Geräte zur Verfügung, auf denen – die entsprechende Ausstattung vorausgesetzt (WLAN oder DatenFlat, Kamera und Kompass) die verschiedenen Browser für AR laufen.

Bisher habe ich drei vier fünf Anbieter gefunden, das sind

  • Layar
  • Junaio
  • Acrossair
  • Wikitude
  • RobotVision

Zu den jeweiligen Browsern gibt es die entsprechenden Plattformen; dort kann man die jeweiligen Layers anlegen und mit Inhalt bestücken. So könnte man den vielerorts schon vorhandenen virtuellen Rundgang vom PC auf das Smartphone verlegen; der User blickt durch das Display seines Telefons auf das von der Kamera eingefangene Bild und sieht die zusätzlich eingeblendeten Informationen im Raum.
Werde in den nächsten Tagen mal die verschiedenen Browser herunterladen und weiter berichten.

Fortsetzung folgt…