Schlagwort-Archive: Universität

Medizinische Dissertationen Uni Heidelberg Aushänge Januar 2013

Als aktuelle Ergänzung zur Seite der zu vergebenden Medizinischen Dissertationen

Innere Medizin II – Allg. Innere u. Psychosomatik Aushang

Innere Medizin III – Kardiologie Aushang

Orthopädie und Unfallchirurgie Aushang 12345 – 

DKFZ Aushang

Externe Klinik Agaplesion Bethanien Aushang

Schulung für Smartphones oder so

Was weiss der Smartphone besitzende Nutzer über die Möglichkeiten, die er inzwischen mit dem kleinen Ding eigentlich hat? Also universitär gesehen.
Kennt er die mobilen Angebote, weiss er von den Twitteraktivitäten der diversen universitären Einrichtungen, kennt er die mobilen Möglichkeiten der Literaturerfassung, Mindmapping, Aufgabenmanagement…  oder dient das Smartphone immer noch nur zum reinen Vergnügen?

Doch wie stellt man eine Schulung von mobilen Diensten am besten dar? Das Live-Filmen des Smartphones beim Benutzen ist nicht gerade einfach, wenn man nicht gerade eine Profiausrüstung zur Hand hat. Lichtverhältnisse, Spiegelungen auf dem Display, wackelndes Smartphone bei der Benutzung und nicht zuletzt der Finger des Benutzers – huch, Maniküre für die Schulung vergessen;-) ?

Für Android-Phones habe ich nun eine Möglichkeit gefunden, via „My Phone Explorer“ und Camtasia eine Filmsequenz zu erstellen; jetzt noch Untertitel und dann mal sehen, wie ich das in ein Smartphone konformes Format bekomme. Ich habe nämlich nur eine alte Camtasia-Version; die neue „Camtasia Studio 8“ kann das nämlich schon…. Kostet aber mind. 165, 00 €.

Für IPhones bzw. ich habe ja nur einen IPod Touch habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, den Bildschirm als Filmsequenz aufzunehmen. Vielleicht weiss einer der Leser Rat?

Eine Live-Schulung in der Bib oder irgendwo, wo es gemütlich ist – man sollte den Vorteil der Mobilität ruhig ausnutzen – ist ja eigentlich nur vom Vorhandensein eines Laptops und eines Beamers mit dazugehöriger Projektionsfläche abhängig. Oder vielleicht sogar ganz ohne; haben ja alle ihr Gerät in der Hand.

Stelle mir das gerade vor, mmmhhh, eine verlockende Vorstellung. Am Sonntag ist bei uns Blogger- und Twitterer-Meeting; vielleicht kommt da schon mal so etwas rüber.

Lernspielwiese hat in ihrem letzten Blogeintrag „Von dem Meister lernen“ etwas Wahres über das Community Management gebloggt. Übertragen auf unseren Berufsstand kann man das sehr leicht: Beibringen kann ich einem anderen nur das, was ich selber nutze. Und wenn ich mein Handy nur zum Telefonieren nutze oder mich weigere, überhaupt ein Smartphone zu nutzen, dann kann ich eben meinen Nutzern die Nutzung der mobilen Dienste nicht überzeugend rüberbringen.

Oder vom Smartphone mal abgesehen; wenn ich die Web 2.0 Möglichkeiten nicht selbst benutze und erstelle; wie will ich dann darin andere schulen?

Aber das ist ja schon wieder ein ganz anderes Thema……

Mobil an der Uni

So langsam wird es, dachte ich mir, als ich letztens mal wieder abends in der Altstadt unterwegs war, um einen Vortrag aus der Reihe „Sprache und Medizin“ in der Uni zu besuchen.
Parkhaus passte, es war sogar noch etwas Zeit, um in einem der zahlreichen Coffeeshops einen kleinen Zwischenstopp einzulegen.
Am Fenster sitzend beobachtete ich den an mir vorüberziehenden Strom der Touristen, viele nicht die Häuser, sondern das Display ihres Smartphones betrachtend; ob sie sich gerade mit der „Heidelberg-App“ nach dem nächsten Highlight ihres Aufenthaltes erkundigten?
Nun, ich wollte die Zeit bis zum Vortrag nutzen und mich noch kurz über das Thema informieren, also wählte ich mich in das WLAN des Coffeeshops ein um auf der Homepage der Vortragsreihe nochmal schnell zu schauen, wer der Vortragende ist.
Inzwischen bietet ja fast jeder Kaffeeanbieter auch Internet und so tippelte ich, genüsslich an meinem Kaffee nippend, ein bisschen auf meinem Smartphone herum. Rechts neben mir ein junger Student, der sich wohl zum Lernen hierher begeben hatte, denn vor ihm versammelten sich nicht nur ein UB-eigenes Lehrbuch, sondern auch ein Smartphone und ein IPad. Und ja doch, erstaunlicherweise schrieb er abwechselnd auch noch auf einem Notizblock seine Anmerkungen.
So geht das also heute, lässig im Kaffee sitzen, die Bücher auf dem IPad etc. lesen, nebenher Emails und Termine checken und ansonsten die stickigen Leseräume meiden.

Unsere Geräte erkannten sich zwar als anwesend, aber ach, bevor sie miteinander anbandeln konnten, erinnerte mich ein sonores Vibrieren an meinen Vortrag, der in einer Viertelstunde beginnen sollte.

Nachdem ich kurz über den kommenden Vortrag im Abstract gelesen hatte, suchte ich noch schnell nach Infos über den Vortragenden, verirrte mich auf den nicht für mobile Geräte optimierten Seiten des Institutes und wurde durch zartes Klingeln an den Beginn des Vortrages erinnert. Ich habe es mir nämlich zur Angewohnheit gemacht, die zweite, meist sehr zeitnahe Erinnerung durch ein auffälligeres Klingeln zu kennzeichnen.

Im Hörsaal war es leidlich voll, der Vortrag war sehr wissenschaftlich und manchmal auch nicht für Laien verständlich. Da half es, dass im Hörsaal das universitäre WLAN verfügbar war, so konnte ich heimlich die unbekannten Termini googeln
recherchieren.
Da das Smartphone parallel der Vortrag aufnahm, konnte ich sicher sein, die inhaltlich unverständlichen Passagen danach noch einmal in Ruhe nachhören zu können. Schade, dass die Qualität nicht berauschend sein würde, aber dafür müsste dann schon ein Sitzplatz in der ersten Reihe her.
Oder ob der Veranstalter vielleicht den Vortrag aufnimmt? Ein kurzer Check auf der Homepage und tatsächlich, die vorangegangenen Vorträge existieren als Podcast!
Ah, jetzt wird es interessant, es wird über Literatur zum Vortrag gesprochen. Ein kurzer Ausflug auf die Seiten des Mobilangebots der Bibliothek, jawoll, das eine Buch ist sogar elektronisch vorhanden! Schnell mal ins Inhaltsverzeichnis geklickt… Mmhh, Kapitel drei liest sich interessant, gleich mal runterladen.

Glücklich und zufrieden fuhr ich nach Hause, loggte mich in mein heimisches WLAN ein, schickte das heruntergeladene Kapitel an meinen Drucker und anschliessend an mein Laptop.

Das, was uns in Fachkreisen als Zukunftsmusik dargestellt wird, ist längst Realität geworden.
Und je mehr wir Fachleute die mobilen Geräte selbst nutzen, desto leichter können wir uns in unsere Studenten hinein versetzen und noch adäquatere Dienstleistungen anbieten.
Schulungen auf Smartphones zum Beispiel;-))

Psychologie-Podcasts: Der Umgang mit Risiken und der Angst – Podcastreihe der Uni Bochum zum

Nachhören aus der Reihe „Hörsaal City“ aus dem Jahre 2011 und 2012

Die Themen:

Risikokompetenz – Informiert und entspannt mit Risiken umgehen

Aus Angst geboren: Geschichte der Versicherungen und des Risiko-Konzeptes

Die Angst und ihre Pfade im Gehirn

Todesangst: Leben mit dem Wissen der Endlichkeit unserer Existenz

Angst, Risiken und (gute) Entscheidungen

Wie Stress unsere Erinnerungen beinflusst

Nur Monster unterm Bett? Angststörungen im Kindes- und Jugendalter

Wenn Angst zur Krankheit wird

 

Ein interessantes Blog zum Thema Psychiatrie: „Psychiatrie to go„. Ein sehr gutes Beispiel für ein lehrendes Blog;-) Also wissenschaftlich und doch auch so geschrieben, dass medizinische Laien es ebenso interessant zu lesen finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UniverCity – Universität Heidelberg. The Future. Since 1386.

Ein neuer Videoclip meiner heimischen Universität. Natürlich in englisch, wir sind ja international;-)
Hier der Link zum Video.
Zum 625jährigen Bestehen der Universität bemüht sich die Stadt um mehr Kontakt und „Zusammenleben“ mit der Universität. Durch den Auszug der Naturwissenschaften und jetzt bald vollständig der Universitätskliniken ins Neuenheimer Feld auf der Nordseite des Neckars verlor die Stadt – nicht unverschuldet – den Kontakt zu diesem Teil der Universität. Wenn ich mir allein das morgendliche und abendliche Verkehrschaos auf den Zufahrtsstrassen zum Campus betrachte… Seit Jahren bettelt die Universität um eine zusätzliche Neckarquerung, um den Verkehr nicht über die Stadt, sondern zu einem großen Teil direkt von den Umgehungsstrassen und der A5 auf den Campus zu leiten… aber nix da. Die Stadt sperrt sich.
Eine Erweiterung der Stadthalle zum Kongresszentrum, oder gar die Errichtung eines bahnhofsnahen Kongresszentrums, immens wichtig bei der Nähe des Campus zum Bahnhof, um gegen so starke Kongresszentren wie Mannheim und Karlsruhe bestehen zu können… nix da. Allerding ssperrten sich hier nicht nur die Stadt, sondern auch die Heidelberger Bürger selbst.

Nun will ein Sponsor der Universität ein Teil eines Gebäudekomplexes spenden; aber bis der Plan des sog. Mathematikons beim Gemeinderat durch war….. ein schweres Stück Arbeit.
Was die Stadt Heidelberg aber der Universität schenken will, ist eine Strassenbahn durch den Campus. Dabei haben wir eine gute Busverbindung, schnell getaktet und gut angebunden an den Bahnhof. Eine direkte Verbindung zur Altstadt besteht ebenfalss durch eine Buslinie. Wozu dann bitte noch eine Strassenbahn? Quer durch den Campus, mit künstlicher Durchschneidung durch die nicht zu betretende Gleisanlage.
Aber das ist hier ja nur eine persönliche Meinung eines kleinen unbedeutenden Biblioraben…

Universum für Alle!

Das ist nun mal eine Vortragsreihe, deren Umsetzung endlich die technischen Möglichkeiten -annähernd- ausschöpft.
Zum 625-jährigen Bstehen der Universität gibt es jeden Mittag eine qr codehalbstündigen Vortrag mit astronomischem Inhalt. Das Programm gibt es hier zum Nachlesen (oder rechts als QR-Code)

Doch wie das halt mit uns Biblioraben so ist; wir sitzen nun mal nicht immer nur im Hauptnest herum, sondern flattern munter in den Nebennestern umher, zupfen mal da ein Hälmchen zurecht, nisten uns vorübergehend dort ein…..

Kurz und gut, wir haben nie die Möglichkeit, diese Vorträge zu besuchen (wir sitzen Luftlinie 5 km entfernt); oder kennen Sie einen Oberraben, der Ihnen die Mittagspause zwecks Hin- und Rückfahrt und Besuchs eines – wohlgemerkt nicht für die Ausübung des Berufes relevanten – Vortrages verlängert?

Doch dieses Mal hat endlich mal jemand die technischen Möglichkeiten angeschaut und sich gedacht: „Ha, da stellen wir doch einfach mal das Video von der Veranstaltung ins Netz!!!“

Gesagt, getan, seit heute tehen die ersten 3 Vorträge frei verfügbar im Netz! Und die nächsten circa 25 sollen noch folgen! So kann also Uni auch aussehen! Und ich wüsste da noch viele andere interessante Vorträge ähnlicher Couleur, die sich wunderbar dafür eignen würden, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden zu können.
Denke man doch nur einmal an die vielen universitären Gesellschaften, die regelmäßig zu öffentlichen Vorträgen einladen.

Und was braucht es heute dazu? Zwei normale Videokameras auf Stativen (eine ist auf den Vortragende gerichtet, die andere auf die Leinwand für die Folien etc.), ein Laptop und etwas Platz auf einem Server.

Programme für die Erstellung eines Films gibt es inzwischen kostenlos im Netz; dann muss man etwas Zeit investieren, um die zwei Filme ineinander zu schneiden, Vorspann rein und dann ab ins Netz.

Mehr verlangt ein Mensch, der einen Vortrag nachsehen will, in der Regel nicht. Er kann ja auch nicht gleichzeitig den Redner und die Leinwand im Auge behalten.
Und wenn das zu aufwendig sein sollte; es reicht bei manchen Fächern auch durchaus eine Audioaufnahme als mp3; heutzutage können schon Telefone passable Aufnahmen liefern; aber auch ein semi-professionelles Aufnahmegerät ist für knapp 100,00 €uro auch keine sooo große Ausgabe mehr.
Das ganze mit dem kostenfrei im Netz erhältlichen Bearbeitungsprogramm Audacity geschnitten und bearbeitet und schon ist die mp3-Datei fertig für den Weg ins Netz.

In diesem Sinne, das abendliche Programm wird sich heute zwischen Planeten und fremden Galaxien abspielen!