HEIDI für Mobiltelephone – Auch ohne VPN ins Uni-Netz?

In den zwei vorherigen Berichten über die Möglichkeiten, die Heidi für Mobiltelephone nun bietet, hatte ich ja über die Benutzung allgemein und über die Nutzung der E-Journals geschrieben.

Ein Aspekt, der damals nicht berücksichtigt worden war, ist die Frage, wie man an online vorhandene Dokumente rankommt. Denn auch wenn man sich durch Eingeben der Benutzungsnummer der UB und Passwort als Nutzer identifiziert hatte, war der Download doch oft nicht möglich; wurde man doch als „nicht auf dem Campus befindlich“ eingestuft, weil man ja über seinen Telefonanbieter im Netz unterwegs war.

Nun gibt es aber – wenigstens im Gebäude der Zweigstelle im Neuenheimer Feld 368 – die Möglichkeit, sich über den Tagungsaccount des URZ auch ohne VPN-Client in das Internet einzuloggen.

Wenn man also seinem Laptop die Anzeige der verfügbaren Netzwerke anzeigt, so bekommt man inzwischen nicht nur das Netzwerk UNI-HEIDELBERG, sondern auch das Netzwerk UNI-WEBACCESS  zu Gesicht, abgesehen von anderen ungesicherten PCs und dem Patienten-Internet, das von der benachbarten Kopfklinik herüberfunkt.

Nun verbindet man sein Laptop durch Anklicken mit dem UNI-WEBACCESS-Netzwerk, startet seien Browser und dann sollte sich die Anmeldeseite des Unirechenzentrums vorschalten.

Anmeldeseite des URZ zum Webaccess

Einmalig sollte man das zur sicheren Übertragung benötigte Zertifikat akzeptieren. Dann gibt man seine URZ-Kennung und sein Passwort ein und bekommt dann die Rückmeldung über das erfolgreiche Einloggen. Gleichzeitig öffnet sich ein kleines neues Fenster, über das man sich wieder ausloggen kann.

Zum Einen ist dieses Verfahren des Einloggens in ein „fremdes“ Netz bekannt durch das Einloggen in Hotelnetze, Wifi’s in Kongresszentren – im Rosengarten funktioniert es nach dem gleichen Prinzip – und zum Anderen braucht man eben keinen eigens zu installierenden VPN-Client.

So ist auch das Verbinden des Handys mit dem Uni-Netz kein Problem mehr, vorausgesetzt das Handy unterstützt WLans.
Mit dem Palm Pre, einem älteren Nokia-Modell, einem Android Desire und sogar einem IPod Touch, den ich testweise zur Verfügung hatte war die Verbindung möglich. Auch das Zertifikat zu akzeptieren machte keine Probleme.

Jetzt ist also auch über das Handy die volle Nutzung des Online-Angebotes der Bibliothek nutzbar, da man sich im universitären Netz eingeloggt hat und somit als auf dem Campus befindlich auch Zugriff auf die PDFs der einzelnen Aufsätze aus E-Journals, E-Books hat.

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