Hallo ruprecht, wir leben hier!

Heute kam die neue Ausgabe (Nr. 164, Nov. 2016) des Studierendenmagazins „ruprecht“ Heidelberger Studentenzeitung mir zwischen die Finger und obwohl dem Studentendasein ja längst entwachsen, lese ich den ruprecht immer wieder gerne durch.

Doch diesmal frage ich mich, ob folgender Artikel als Glosse gedacht war oder ob die Verfasserin mak mehr weiß als wir, die wir dort arbeiten und für 8 Stunden am Tag leben:

Nämlich im Neuenheimer Feld 348, das von ihr als baufälliges verlassenes, nicht bezugsfertiges Gebäude tituliert wurde!!!

Wird das Gebäude komplett saniert oder bekommen wir sogar einen Neubau??!! Wenn die VS unser Gebäude beziehen möchte, wo gehen wir dann hin? Vielleicht in die wirklich baufällige Berliner Str. 48, in der momentan noch der andere Teil des Geographischen Instituts seinen Sitz hat….und auf dem Sprung ins Neuenheimer Feld ist, weil das Gebäude dort tatstächlich teilweise wegen Baufälligkeit gesperrt ist!

ruprecht

Liebe Frau Kaps,
wenn Sie schon ein aktuelles Foto unseres Gebäudes verwenden, das Sie als Ihr eigenes anzeigen und demnach vor Ort waren, dann sollten Sie die Welt nicht nur durch den engen Fokus der Kameralinse betrachten, sondern auch mal einen Meter links und rechts des Mittelpunktes schauen: Links sehen sie die neu bezogenen Büroräume der Mitarbeiter des Lehrstuhls GIS von Prof. Zipf, geradeaus die Eingangstür, oberhalb derselben das täglich von den Mitarbeitern genutzte Labor des Instituts und rechts, etwas verborgen hinter dem Container, den Eingang zur Bibliothek des Instituts, die täglich geöffnet hat und täglich von den Studierenden der Geographie genutzt wird.

Dass im Herbst die Bäume etwas trostlos aussehen, der Himmel so grau wie die Gebäude des Theoretikums sind und wir keinen Privatgärtner eingestellt haben, der das am Rande wuchernde Grün zu beseitigen, kann doch nicht die einzige Grundlage für Ihre Annahme sein; dieses Gebäude sei baufällig und nicht bezugsfertig…. Doch halt, in dem Punkt mögen Sie sogar etwas Recht haben: Es ist schon komplett bezogen, also nicht bezugsfertig für Neueinzugswillige!
Oder Sie recherchieren etwas gründlicher und lassen vielleicht vom CVD der Zeitung gegenlesen und die Fakten überprüfen! Spätestens da hätte Ihnen auffallen können,

 

dass wir hier noch leben und arbeiten im INF 348!!!

 

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Siebler

Bibliothekarin im Gebäude INF 348

 

 

Jedes Studium beginnt mit dem ersten Tag…

Ich hab mal das Ersti-Prezi reaktiviert

hp-4

 

 

Lesewege…Lebenswege

Da fängt man harmlos mit einem Film über einen Streamingdienst an und zum (vermutlich noch lange nicht) Schluss sitzt man in einem Netz von Büchern, Filmen, realen und fiktiven Menschen; zwischen B…

Quelle: Lesewege…Lebenswege

Chatprotokoll

Sag zum Abschied leise Servus liebe Theke

imageNun ist es Realität, unsere Bibliothek  hat keine Theke mehr!
Jahrelang hat sie uns durch unseren Arbeitsalltag begleitet; trat mehr oder weniger regelmäßig in unser Bewusstsein,.
Stets war sie ein Ort, um über die grossen Ereignisse des Hauses informiert zu werden, aber auch die kleinen Vorkommnisse, die es nicht auf die grosse öffentliche Bühne geschafft haben, hier hat man davon erfahren.
Aber nicht nur Dienstliches gab es, nein auch private Buch Tipps von Kollegen, kleine Jubiläen, Randnotizen des beruflichen Zusammenseins.
Doch nun ist sie ein Opfer von Facebook und Co. geworden. Die Mitarbeiterzeitschrift der UB wurde mit dem Heft 1/2015 eingestellt.
Durch den Facebookauftritt, das offizielle Blog und  die diversen internen Mailinglisten sei die Theke als Mitarbeiterzeitschrift überflüssig geworden, heisst es im Editorial.
Aber stimmt das wirklich?
Wo bleibt die Presseschau, die Lesetipps, der Bericht über einen gemeisterten Vorfall in einer Institutsbibliothek?
Die Vorstellung neuer Kollegen, die Abschiedsworte altgedienter KollegInnen, der runde Geburtstag und und und…?

Alles keine Inhalte, die auf Facebook oder dem Blog gepostet werden sollen. Denn es sind Interna, die jetzt nicht gerade den Informationswert für unsere Benutzer/Follower haben.
Natürlich kann man solche Nachrichten in die interne Mailingliste stecken; aber Hand aufs Herz „Wie unpersönlich ist das denn?“
In der Mailingliste werden Dienstpläne; Ausfälle von Aufzug, Server etc. publiziert.  Das ist etwas Flüchtiges, da gehen solche Nachrichten im Strom unter; kein Mensch wird sich hinsetzen und die Mail über das Fest XY am Soundsovielsten vor 3 Jahren raussuchen. In der Mitarbeiterzeitung kann man mal schnell nachschlagen; sieht vielleicht noch ein Foto dazu und kann sich erinnern. Und beim Rumblättern noch auf dieses oder jenes stossen; sich vielleicht mit der UB als Gemeinschaft der Mitarbeiter eingebunden fühlen. Als ein Teil des Ganzen, für und von dem diese Zeitschrift gedacht war.
Für mich ist das ein Stück Organisationskultur; dass die Mitarbeiter nicht nur als Diensttuende wahrgenommen werden, sondern als Gemeinschaft, die auch ausserhalb der Arbeit sich vielleicht mit der UB verbunden fühlt.
Und das vielleicht auch so nach aussen transportiert.
Aber nun ist es vorbei; die Theke ist abgebaut.

ADIEU, ich werde Dich vermissen!

Geologie auf dem Tablet

Geology-ID: Idaho geologisch:
http://www.3gapps.de/geology-id

Geologie des Rousillon per App erradeln:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.camineo.luberonDLFR

Geologenkompass – GeoCompass 2.9:
http://www.computerbild.de/download/apps/Geologenkompass-GeoCompass-10839643.html

Geologische Uhr:
http://www.urweltmuseum.de/urweltmuseum/geo/geologische-uhr/

iGeology: Großbritannien geologisch:
http://www.bgs.ac.uk/igeology/

I have a Dream……

vom innovativen Lernen einer Institution…. Von einer Kultur des Austausches und freiwilligen Weiterbildens untereinander…. Von der Unterstützung meiner Institution Zukunft zu erfinden, auszuprobieren und zu planen…. Von einem innovativen, kreativen, ungezwungenen Kreis engagierter Bibliothekare, am Lehrprozess Beteiligter, Studenten etc. und fachfremder, aber zukunftsorientierter, meinetwegen Nerds, mobile- Learning…..Interessierter… In Heidelberg!!!

Ob er jemals Realität werden kann?

Besuch vom Weihnachtstwichtel

Uiuiui, da war der kleine Rabe mal für ein paar Tage aus seinem Nest gen Süden geflattert, um für das bevorstehende Weihnachtsfest noch einmal die Federn gründlich im schwäbischen Meer zu baden und dann kohlrabenschwarzfeiertagsglänzend zurückzukehren.
Als er frisch und voller Tatendrang über die Schwelle flog sah er schon, dass er Besuch gehabt haben musste. Sein Schreibtisch, an dem er seine Tage im sorgsam zurechtgezupften Aktennest zu verbringen pflegte, bog sich unter der Last eines großen Pakets fast bis auf den Boden durch.

Aufgeregt flatterte der kleine Rabe umher; wie konnte es sein, dass er soooo ein großes Paket bekommen hatte? Er hatte doch gar nichts bestellt; keine Bücher, weil er immer noch etwas flügellahm war, die Geschenke für die Rabenfamilie lagen schon längst gut versteckt in den Ecken seines Schlafnestes….
Ratlos setzte er sich auf eine Ecke des höchsten Bücherstapels, der gerade neben seinem Nest aufragte und zupfte an seinen kohlrabenschwarzfeiertags-glänzenden Federn herum. Plötzlich kam ihm ein Gedanke, flatterte ihm sozusagen im Geist herum und verschwand wieder. Merkwürdigerweise hatte der Gedanke die Gestalt eines kleinen blauen adipösen Vogels….

Und plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Da war er doch, vor langer langer Zeit, einmal in einer Voliere mit lauter blauen adipösen Vögelchen gewesen, die gezwitschert hatten, als ginge es um ihr Leben. Und da der kleine Rabe sehr kommunikativ war, hatte er eine Weile ganz intensiv mitgezwitschert.
So langsam dämmerte es ihm, er hatte damals einem süssen kleinen Zwitscherer, der sich aber merkwürdigerweise für eine @Giraffi hielt, seine Nestadresse ins Ohr gezwitschert. So wegen Weihnachten und so.

Sollte das in Wirklichkeit ein Weihnachtstwichtel gewesen sein?
Tatsächlich, das Paket duftete verdächtig nach weihnachtlichen Leckereien und so konnte der kleine Rabe nicht lange widerstehen und zupfte mal hier an einer Ecke, mal da am Paketband und schwups, plötzlich war eine Seite offen!
Na nu isses ja auch schon egal, dachte der kleine gierige Rabe und öffnete das Paket vollends. Und staunte mit offenem Schnabel, was ihm da alles so entgegenpurzelte.
Päckchen über Päckchen, ein jedes fein und liebevoll verpackt!
Plötzlich zuckte er zurück, blickten ihm doch vier Nachteulen entgegen; und als Rabe hat man einen gehörigen Respekt vor Eulen; sitzen sie doch meistens in den dunklen Regalen mit den schweren Wälzern über Philosophieoder den Sinn des Lebens und blicken stumm und wissend.

Aber nein, bei genauerem Hinsehen bemerkte er, dass diese vier hier bunt und liebevoll „Frohe Weihnachten“ wünschten und eine reizende Botschaft, was es mit all den Päckchen auf sich hatte, in ihren Schnäbeln trugen.
Da hatte der Weihnachtstwichtel aber gaaaanz tief in die verborgenen Abteilungen der kleinen Rabenwelt geblickt und nachgedacht, womit er eine Freude bereiten könnte.
Nicht nur einen originalen struwweligen Musikus, nein, auch orientalische Köstlichkeiten und als Gegenpart heimatliches Kunst- und Backhandwerk fanden sich in den Päckchen. Und Teesorten, von denen der kleine Rabe noch nie gehört hatte.

So konnte der Winter kommen, mit Lesestoff, Backwerk, einem kleinen Schneemann als Kameraden und einem heißen Tee, wenn der Wind mal wieder um das Bibliotheksnest brauste und ein kleiner Rabe sich besser nicht hinaus wagte.

Erschöpft vom vielen Auspacken, Freuen und Staunen über seinen lieben unbekannten Weihnachtswichtel hüpfte der kleine Rabe in sein Nest, steckte den Schnabel unter seine Flügel und träumte vom kleinen blauen Vogel Giraffi!