Hilfe, wir haben ein Smartboard! ;-))

Seit Kurzem haben auch wir in einem unserer Räume ein Smartboard. Normalerweise angeschlossen an den Schulungsrechner gibt es aber auch die Möglichkeit für Angehörige der Universität, dieses mit dem eigenen Laptop zu nutzen.
Aber auch wir als Schulende sind gehalten, das Smartboard bzw. dessen Funktionalitäten in unsere Schulungen mit einzubauen.
Doch bisher hat noch keiner von uns jemals mit einem Smartboard gearbeitet, es fehlen uns schlicht und einfach die Kenntnisse!

Also auf zum Selbststudium!
Da jedoch der Arbeitsplatz in einem Informationszentrum nicht so einfach verlassen werden kann, ist praktisches Üben erst als letzter Schritt möglich, die theoretischen Vorkenntnisse muss man sich an seinem Arbeitsplatz holen.

Und da Filmchen schauen ja auch noch gemütlich ist, habe ich hier mal ein paar Filme zum Thema Smartboard zusammengestellt:

Nur so als kleine Anregung, bei Youtube gibt es eine kaum übersehbare Fülle von Filmen, wie man das Smartboard einsetzen kann.

Natürlich ist dann noch zu klären, ob man die bisherige Form der Schulung beibehalten kann oder ob für die intensive Nutzung des Smartboards nicht eine andere Form der Schulung nötig wird?

In diesem Sinne krächzt der Rabe
und schwingt den Smartboard-Zauberstabe!

Der kleine Bruder aus der Medizin…..

Da mir nun doch der Fokus auf die medizinischen Themen immer wichtiger wird, habe ich mich entschlossen, dem großen Raben einen (noch kleinen) Bruder ins Netz zu stellen, den

Corvus Corax Medicinalis

Also werden die Seiten über medizinische Podcasts, videos in der Medizin, Berichte über medizinische Apps und und und … in Zukunft nicht mehr hier, sondern dort erscheinen.

Und zu Beginn gleich mal der monatliche Blogbeitrag über die Aushänge von zu vergebenden medizinischen Dissertationen an der Uni Heidelberg.

Medizinische Dissertationen Uni Heidelberg Aushänge Januar 2013

Als aktuelle Ergänzung zur Seite der zu vergebenden Medizinischen Dissertationen

Innere Medizin II – Allg. Innere u. Psychosomatik Aushang

Innere Medizin III – Kardiologie Aushang

Orthopädie und Unfallchirurgie Aushang 12345

DKFZ Aushang

Externe Klinik Agaplesion Bethanien Aushang

Versuch einer Übersicht der zu vegebenden medizinischen Doktorarbeiten an der Uni Heidelberg

Was immer mal bei uns nachgefragt wird:
gibt es eine Seite, wo alle zu vergebenden Doktorarbeiten aufgelistet sind?

und da wir immer wieder diese Frage verneinen müssen – und es mich auch persönlich einfach mal gezupfert hat, sowas auzulisten – habe ich mal versucht, alle Seiten, die Informationen für Doktoranden zur Verfügung stellen, aufzulisten.

Zu vergebende Doktorarbeiten

 

Freitags-Füller

1. Gestern am Nikolaustag hatten wir einen schönen Abend im Kreise der Familie.

2. Meinen endjährlichen Schnupfen hatte ich schon letzten Monat. Jetzt gibt es nur noch Erkältungen.

3. Hast du schon mal an Organspende gedacht?

4. Hoffentlich schneit es bald.

5. Ich kenne jemanden, der sich auf ein Päckchen freuen kann.

6. Ich finde die Zukunft und das Fantasieren darüber sehr spannend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Schnee , morgen habe ich einen Stadtbummel in Mannheim geplant und Sonntag möchte ich die Rettungsflugwacht in MA besuchen !

 

 

E-Learning goes mobile….

Gestern Am letzten Dienstag fand eine Veranstaltung des ELC, d.h. E-Learning-Centers der Uni zum Thema Moodle, Adobe Connect etc.statt.  Angesetzt und da über den Institutsverteiler auch eine Einladung in meine Mailbox eintrudelte, nahm ich diese Gelegenheit natürlich war. Einmal auf die andere Seite schielen; gibt es doch von offizieller Seite so gar keine Verbindung geschweige Zusammenarbeit.
So kommt es mir jedenfalls vor.

Nun gut, das ELC ist jetzt personell nicht sehr üppig ausgestattet; es ist sozusagen ein OPA :-) , eine One-Person-Abteilung; aber sie ist genauso der Meinung, dass mobile Angebote dringend nötig sind, dass wir hier noch einen großen Nachholbedarf haben, was E-Learning angeht, dass die Infrastruktur gänzlich nicht existent ist und und und.

Aber es gibt Hoffnung, einige Institute machen erste Gehversuche in Moodle; das scheint wohl das bisher akzeptierteste Modul zu sein. Durch den Umstieg auf Moodle 2 ist nun auch der Abruf mit dem Smartphone möglich; es gibt allerdings noch keine offizielle Moodle-App der Universität, aber man kann mit Moodle  erstellte Kurse auf dem Smartphone immerhin lesen. Allerdings gibt es mit eingestellten PDFs ein Problem, wenn man in den Anzeigeoptionen die Einstellung auf “automatisch” gestellt hat; dies muss man auf “Öffen/speichern” ändern; dann kann man das PDF auf das Smartphone herunterladen und anzeigen.

Ob die einzige unabhängige Moodle-App funktioniert, konnte ich noch nicht prüfen, da mir bisher noch kein Zugang zu einem Moodle 2 Kurs , der allgemein zugänglich ist, bekannt ist.

Ein weiteres vorgestelltes Programm war Adobe Connect, mit dem man Online-Konferenzen abhalten kann. Im Gegensatz zu dem von mir bisher – nur im privaten Bereich – genutzten Mikogo müssen die Teilnehmer kein Programm auf ihren Rechner herunterladen, sondern bekommen vom Veranstalter einen Link geschickt, der Rest läuft über den Browser mit Flash – Sorry Apfel-User!

Die Uni hat eine Lizenz über das dfn; als Mitarbeiter kann man sich kostenfrei registrieren und danach das Programm nutzen. (Anleitung mit Registrierungslink)
Juhuu, gestern kam die Freischaltung und es funktioniert wirklich, ich konnte mich als Veranstalter an meinem Desktop einloggen und eine Veranstaltung zur Verfügung stellen und parallel mit meinem IPod als Gast einwählen und mit mir selbst chatten.
Selbst ohne Mikro und Kamera ist also Kommunikation via Chatfunktion möglich, die Teilnehmer können auf meinen Bildschirm schauen. So wäre selbst mit der Minimalfunktion eine Schulung/ Online-Beratung möglich.
Auch kann man die Session aufzeichnen; so dass sie zum Nachschauen ins Netzt gestellt werden kann.

Und auch mit dem dritten vorgestellten Programm, Camtasia 8, kann man inzwischen die erstellten Bildschrimaufzeichnungen, Vorlesungsfilme etc. in mobilgerätefreundlichen Formaten abspeichern.

Natürlich bedingt dies alles eine Einarbeitungszeit und regelmässige Nutzung, um diese Programme effizient nutzen zu können.

Vielleicht hält dies noch viele Dozenten davon ab, tiefer in das Thema E-Learning einzutauchen.

Alternative wäre eine zentrale Stelle, die im Auftrag sozusagen die E-Learning-Module erstellt; der Dozent liefert den Inhalt, in einer gemeinsamen Sitzung wird der technische Rahmen; Dokumente, Quiz, interaktive  Module etc. festgelegt und der “Techniker” erstellt die E-Learning-Einheiten daraufhin.
Oder wenn nicht total zentral, dann vielleicht für jede Fakultät oder Institut; damit der “Techniker” schon mit dem Fach vertraut ist. Sozusagen ein E-Learning-Multiplikator in jedem Institut. Oder so.

 

Wir bauen uns ein Mediencafė

Heidelberg besteht ja nicht nur aus pittoresker Altstadt und Villenviertel mit Schloßblick. Nein es gibt auch aufstrebende Neuviertel auf ehemaligen Bahngelände oder Fabrikarealen.
Und es gibt Stadtteile, über die die Stadt überhaupt nicht erfreut ist, sogenannte Soziale Brennpunkte. Einer davon liegt ganz im Süden der Stadt oben auf dem Berg. Mit Blick über die Rheinebene eigentlich eine Traumlage, gäbe es da nicht die Bauweise: Massierte  Hochhaussiedlung mit Großwohnanlagen in farbenfrohem Eternit Braun und Dunkelgrün.
Zwar als wissenschaftliches Modell in den siebziger Jahren u.a. vom Soziologen Alexander Mitscherlich erschaffen, aber nicht konsequent zu Ende durchgeführt und dementsprechend gescheitert.
Nun 40 Jahre später besinnt sich die Stadt auf ihr Stiefkind am Rande und pumpt eine ganze Menge Geld und Manpower in den Emmertsgrund.
Marode Plätze und Foren werden saniert, der Bürgersaal erstrahlt seit Oktober in frischem Glanz und das zugehörige Bürgerhaus soll ab Januar wieder ein Mediencafé beherbergen.
Hatte sich die Stadtbücherei doch heimlich still und leise vor über einem Jahr aus dem Stadtteil verabschiedet – erst wegen Renovierung geschlossen und dann über die Presse mitgeteilt, dass sich eine Zweigstelle dort nicht mehr lohnen würde. So hatte die Stabü plötzlich keine Zweigstellen und wir keine Bibliothek mehr. Ersatz bietet jetzt der Bücherbus, der 2 Mal pro Woche dort oben Station macht; einmal an der einen Ecke, das andere Mal 1,5 km entfernt an der anderen Ecke des Stadtteils.

Dass das kein Zustand ist, war dann doch irgendwie allen Beteiligten klar und nun wird in Trägerschaft des Quartiermanagements ein Mediencafé aufgebaut und betrieben. Als Projekt für 2 Jahre und dann muss das Kind von allein laufen können.
Yeah, und ich als Bibliotheksrabe bin beratend ehrenamtlich dabei. Wow, was für ein Gefühl, so eine kleine Bibliothek mit aus der Taufe zu heben und ein paar der eigenen Vorstellungen mit einzubringen.
Das Mediencafé beherbergt nicht nur Bücher etc. nein es ist räumlich kombiniert mit einem Café, das im offenen Raum etwa 2 Meter höher liegt und somit die Möglichkeit bietet, dass Mütter zusammen dort oben etwas trinken und ihre Kinder im tiefer gelegenen Mediencafé in den Büchern schmökern können, Spiele ausprobieren und ausleihen können etc. Oder sie lesen in den Büchern zu verschiedenen Schulprojekten und machen ihre Hausaufgaben; ältere können die 4 zur Verfügung stehenden Laptops zm Schreiben ihrer Bewerbung benutzen und sie gleich vor Ort ausdrucken….

Man kann aber auch ganz einfach die belebte Atmosphäre eines Cafés mit der täglichen Zeitungslektüre verbinden; das nahe gelegene Seniorenstift und die benachbarte Grundschule bieten spannende Schnittstellen;-))

Wir versuchen erst einmal mit Openbiblio unseren Bestand zu verwalten; das ganze ist ja nicht groß, zum Anfang ca. 1000 Medieneinheiten.

Aber um die Lesemöbel beneide ich das Mediencafé jetzt schon; sooo was hätte ich gerne auch bei uns… aber wir sind ja wissenschaftliche Bibliothek und keine Wohlfühloase: Bei uns wird gelernt und nicht rumgelungert…..;-)))

Inzwischen bildet sich auch eine Annäherung an die Sadtbücherei heraus; sah sie uns doch zuerst als laienhafte Konkurrenz scheint sie sich nun doch eines Besseren zu besinnen und bietet uns eine lockere Zusammenarbeit und Unterstützung a; die wir gerne annehmen; denn natürlich ist es immer besser, wenn man auf einen erfahrenen Partner zurückgreifen kann.

So, muss noch ein paar Titellisten checken und noch ein paar Fragen wegen WLAN in Bibliotheken, Konfiguration der Ausleih-Laptops etc. klären; an dieser Stelle immer mal wieder mehr, wie es mit der Erschaffung unseres Mediencafés weitergeht.