Corvus Corax heidelbergensis

Meine Palm(e) funktioniert intuitiv, ich jedoch

November 10, 2009 · Kommentar schreiben

nicht!!!
Nun langsam geht es an das Eingemachte, also an so Dinge wie:

  • Daten übertragen von PC auf Palm
  • Twittern mit Fotoverschickung – welche App ist besser?
  • wie kann ich Texte schreiben, wenn ich nur einen Document-Viewer bekomme? Gibt es da eine App für?
  • Ordner anlegen auf dem Palm – via USB-Storage kein Problem, aber er erkennt sie nicht.
  • Wieso zeigt der AppStore nur kostenlose Apps an, während in der www-Version auch die kostenpflichtigen Apps angeboten werden?
  • Kann ich Homebrew-ANwendungen vertrauen und worauf muss ich achten
  • wie geht ein Soft-Reset?

Und die Literatur, die – natürlich auf englisch – vorliegt, ist in Deutschland nicht erhältlich… Grrr, entweder über Internet aus dem Ausland bestellen oder warten, bis sich irgendeine Bibliothek dazu entschliess, die Bücher anzuschaffen….

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Web 2.0 · Zerzaustes
Mit Tag(s) versehen: , ,

Endlich Ordnung in der Voliere des wilden Gezwitschers

November 10, 2009 · Kommentar schreiben

So schnell und informativ das Getwittere sein mag, eines hat mich doch immer daran gestört: Auf der Suche nach geballter Information zu meinen bevorzugten Themen musste ich mir die Feeds immer mühsam aus der Menge der täglich ankimmenden Tweeds herausfiltern.

Gemischte Tweeds

Gemischte Tweeds

Auch die Suchfunktion brachte nicht immer den gewünschten Erfolg, war doch zuviel Beifang von Gelegenheitstwitterern dabei.

Nun aber hat man seit ein paar Tagen die Möglichkeit, Listen anzulegen und andere Twitterer diesen zuzuordnen.
So habe ich zum Beispiel eine Liste angelegt, in der alle Twitterer, die zum Thema Bibliothek regelmässsig twittern, vereint sind. Desgleichen eine andere Liste über die neuesten Nachrichten aus der Region und so weiter…..

Bibliotheks Tweeds

Bibliotheks Tweeds

Es ist nicht zwingend notwendig, den einzelnen Twitterern selbst zu folgen, man kann also auch Twitterer, denen man nicht folgt, in die Liste aufnehmen, aber eigentlich gebietet es die Höflichkeit, diesen dann auch zu folgen.
So kann man sich leicht für einzelne Themengebiete „Nachrichtenlisten“ erstellen, die man dann bei Bedarf aufrufen kann und dann ganz komprimiert die Tweeds zu bestimmten Themen lesen.

Auch kann man sich bei den Twitterern, die zu einem bestimmten Thema twittern umschauen, vielleicht haben dies selbst auch schon Themenlisten angelegt, denen man folgen kann oder man findet bei Durchschauen der Follower des anderen Tweeters noch interessante andere Tweeter, denen man folgen möchte.

Es zeigt sich auch hier wieder das Phänomen, dass der Mensch doch eine gewisse Sehnsucht nach Ordnung hat; dem hat Twitter.com mit der Möglichkeit nun Rechnung getragen. Bin gespannt, wann die ersten „professionellen“ Twitterlisten kursieren.

PS:
Und da ist ja schon ein Angebot: listorious.com

twitter03

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek in der Zukunft · Web 2.0
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Neue Seite mit medizinischen Video(pod)casts begonnen

November 6, 2009 · Kommentar schreiben

da ein Bild ja mehr als tausend Worte sagt, habe ich begonnen, frei im Netz zugängliche medizinische Video(pod)casts zu sammeln.

Ob ich Youtube-Filme mit aufnehmen werde hängt davon ab, wie sich die Zugangspolitik im Jahre 2010 entwickelt; da ist momentan eine Entwicklung im Gange, die es erst abzuwarten gilt.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Uncategorized
Mit Tag(s) versehen: , , ,

medizinische Podcasts – monatlicher Update

November 6, 2009 · Kommentar schreiben

es sind wieder einige neue medizinische Podcasts hinzugekommen.

Link zur Seite

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Web 2.0
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Bibliothekshomepages unter der Palm(e)

November 6, 2009 · Kommentar schreiben

Nachdem vor zwei Tagen eine Pre Palm(e) den Weg in den heimischen Garten der technischen sinnvollen und weniger sinnvollen Geräte gefunden hat; wurde nach einer kleinen Eingewöhnungsphase die Palme an die WLAN-Leine genommen und zum allerersten Mal auf die universitären Gefilde geführt.

Im Klartext: ich hab das Palm Pre mal mit in die Universität genommen und versucht, die diversen Homepages, Opacs und sonstigen elektronischen Dienste auf dem Mobilphone anzuzeigen und auszuprobieren.

Zuerst die Frage nach dem Zugang. Es ist zwar immer ein Verbindung über den Mobilbetreiber vorhanden, aber in unserem 70er Jahre Betonbunker ist die Verbindung meist immer nur 2 von 5 möglichen Balken stark. Ausserdem treibt die mögliche Recherche etc. eventuell die Flatrate in ruinöse Höhen. Deshalb wollte ich das WLAN anzapfen, was beim Pre Palm parallel möglich ist. Leider musste ich feststellen, dass zwar eine Verbindung hergestellt werden kann; will heissen, das Netzwerk wird erkannt, für die Nutzung aber wird ein VPN-Client benötigt; für Laptops kein Problem, für Mobilphones jedoch schon, gibt es doch leider (noch) keine kostenfreie Version eines VPN-Clients.
Also dann doch eben über den Mobilbetreiber, sind die Ladezeiten eben etwas höher.

Startseite UB Heidelberg im Palm Pre

Startseite UB Heidelberg im Pal Pre

Als erstes die Homepage der Universitätsbibliothek.

Erstaunlicherweise – denn mit meinem Window Pocket PC hatte ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht – erscheint die Originalseite, die zugegebenermassen etwa klein geschrieben erscheint, aber durch Kippen des Plams kann man vom Hochformat ins Querformat wechseln, was schon einmal eine bessere Lesbarkeit bringt.
Durch das einfache Vergrößern der Ansicht beim Palm kann man die relevanten Bereiche leicht in lesbares Format bringen.
Die Menues funktionieren einwandfrei, das ursprüngliche Corporate Design bleibt erhalten.

Nächster Schritt: eine Recherche im Opac HEIDI!

Hier die Ansichten einer Recherche im Opac HEIDI; da man beim Palm die Homepageanzeige problemlos durch eine Spreizgeste vergrößern kann, ist die Eingabe in die Suchmaske kein Problem, an die etwas klein geratene Tastatur gewöhnt man sich recht schnell.

HEIDI Recherche mit Palm Eingangsdialog …  Popup zur ZweigstellenauswahlSuchmaske HEIDIbrowser_2009-05-11_215605Ansicht im Querformat

Ich war also wirklich erstaunt, dass die Bildschirmanzeige so gut lesbar war, die Menues werden original wiedergegeben, auch die Navigation auf der Seite funktionierte problemlos, der Bestellvorgang, das Einloggen etc. funktioniert wie auf dem PC.

Pubmed unter der Palme
Nun mal ein Test bei einer Datenbank, hier nehme ich mir mal Pubmed vor; es gibt nämlich einen mobilen Sucheinstieg für Pocket PCs; ob die Datenbank erkennt, dass ich 1. mit einem Mobilphone komme und 2. wie mache ich de Datenbank klar, dass ich vom Campus auf sie zugreife, wenn ich das WLAN nicht nutzen kann.

browser_2009-05-11_230004So, das Aufrufen über die Homepage der Datenbanken der UB ging problemlos, die Startseite von Pubmed ist die, die ich auch am PC bekomme; immerhin wird mir am oberen Bildschirmrand mitgeteilt, dass meine Browserversion eventuell nicht gut mit  „NCBI’s Web Applications“ arbeiten wird können. Lassen wir es auf einen Versuch ankommen.

browser_2009-05-11_230425

Die advanced search bietet alle Funktionalitäten, durch die Komplexität der Seite sollte man isch jedoch schon mit den Möglichkeiten der Suche vertraut gemacht haben, auf dem kleinen Bildschirm ist das Erlernen dann doch etwas mühsam.

Die Anzeige von einem frei im Netz verfügbaren Artikel funktioniert sehr gut, die html-Ansicht klappte gut, die PDF-Ansicht hat bei meinen Versuch nicht funktioniert, weil der Palm kein Programm erkannte, das die PDF-Datei hätte öffVolltext frei im Netznen können, obwohl ein PDF-Reader von Hause an Board ist. Aber das mag vielleicht auch an meiner Unwissenheit liegen, so lange habe ich das Gerät ja noch nicht. ;-) )

Linkresolver UB

Dann probierte ich den Linkresolver zur Universitätsbibliothek, durch den man auf den lizensierten Volltext kommen kann.

Nach Abfrage der Benutzernummer und Passwort klappte auch die Anzeige des Artikels ohne Probleme. Hier war die Authentifizierung allein durch meine Benutzernummer gegeben, mal lizensierter Volltextsehen, ob ich auch noch eine Zeitschrift finde, die den Zugriff auf den Campus beschränkt.

Aber das kommt in einem späteren Bericht.

Vorläufiges Fazit: Es funktioniert erstaunlich gut, an das Vergrössern, ohne das man die Seiten nicht lesen kann und die etwas unbequeme Eingabe durch die kleine Tastatur gewöhnt man sich schnell.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek in der Zukunft · Bibliotheksnest · Web 2.0
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Sonntags in die Bücherei….

September 11, 2009 · Kommentar schreiben

Gerade mal in der heutigen Frankfurter Rundschau geblättert und in dem „Rhein-Main“-Teil dieses gefunden:

Sonntags in die Bücherei

Pläne der Landesregierung stossen auf Widerstand / Zusätzliches Personla wäre nötig
Unsere Woche hat sechs Tage“, steht auf einem Schild im Fenster der Stadtteilbibliothek Sachsenhausen. Es könnte sein, dass die Zahl sechs demnächst durch eine Sieben ersetzt werden muss. Denn FDP und CDU wollen in der kommenden Woche einen Entwurf zur Änderung des Hessischen Feiertagsgesetzes in den Landtag einbringen – und der sieht vor, dass öffentliche Büchereien sowie Videotheken an Sonn- und Feiertagen von 13 Uhr an öffnen dürfen.“

Hier geht es zum Artikel in der FR-online

Das verwundert mich doch schon etwas; da möchte die Landesregierung auch für öffentliche Bibliotheken die Möglichkeit für eine Sonntagsöffnung schaffen, in dem das hessische Feiertagsgesetz entsprechend geändert werden soll… und dann wollen die Bibliotheken nicht.
Was bei wissenschaftlichen Bibliotheken schon Gang und Gäbe ist, ja es als Manko gilt, wenn man sonntags nicht öffnet, das scheint bei den öffentlichen Bibliotheken ganz normal zu sein.

Wo bleibt da der Servicegedanke? Hat ein Berufstätiger denn nicht auch das Recht, sontags seinem Informationsbedürfnis nachzugehen? Und warum denn nicht neues Personal einstellen?

In den heutigen Zeiten doch ein positives Signal!
Es wundert sich der Vogel Rabe,

ob solchen wunderlich Gehabe!

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek in der Zukunft · Politisches Gekrächze
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Ein Neuer betritt den Ebook Markt: Cybook Gen 3 vom…

September 3, 2009 · Kommentar schreiben

Weltbild-Verlag vertrieben.
Bookeen Cybook Gen3Technische Daten:

Bookeen CyBook Gen3 + Schutzhülle

  • E-Ink Display, 122 x 91 mm groß, ermöglicht ein Lesen wie bei gedruckten Büchern – auch bei Sonnenschein.
  • 512 MB Speicher, über SD-Card-Slot erweiterbar
  • Leistungsstarker Li-Polymer-Akku (1.000mAh)
  • 12 Schriftgrößen und 4 Graustufen einstellbar
  • Integrierter MP3-Player, z.B. für Hörbücher
  • Liest pdf-, epub- und jpg-Formate
  • Mit Schutzhülle + USB-Kabel

Bisher habe ich noch keinen Cybook in der Realität gesehen, aber bei der TV-Sendung der Zeitschrift c’t gibt es einen kleinen Bericht, der hier auch über das Internet abrufbar ist.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek in der Zukunft · Web 2.0
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Manch einer fürchtet die neuen Medien

September 2, 2009 · Kommentar schreiben

nur Kopfschütteln rief dieser Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung bei mir hervor.

Da will die Stadt Eppelheim bei Heidelberg Druckkosten einsparen, indem sie jedem Stadtrat ein Laptop zur Verfügung stellen will, auf den dann die aktuellen Unterlagen, Sitzungsberichte etc. aufgespielt werden können und die Mehrheit des Statrats lehnt das ab.
„Nicht jeder könne damit umgehen“, war eines der Argumente, „wenn der Provider ausfällt, wären keine Unterlagen verfügbar“ ein anderes.

Entnervt gab der Antragsteller auf, die Kostenersparnis ist futscht und in Eppelheim werden munter weiter Papierberge produziert.
Wenn also ein Stadtrat noch Angst vor dem Einsatz in den eigenen Reihen von Laptops hat, dann frage ich mich, wie er dann über die Anschaffung von neune Geräten und Bereitstellung von neuen Medien in der Gemeindebücherei entscheiden will; ganz zu schweigen von den Bedürfnissen der örtlichen Schulen….

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Politisches Gekrächze
Mit Tag(s) versehen: ,

Wir katalogisieren alles….

August 12, 2009 · Kommentar schreiben

vom Sonderdruck bis Hundeohr!
So oder so ähnlich hat es einer meiner Professoren an der Hochschule in Stuttgart einmal ausgedrückt.
Und warum eigentlich nicht? Worin liegt denn schon so gross der Unterschied im Katalogisieren eines Buches zum Katalogisieren von medizinischen Präparaten, Gesteinsproben oder gepressten Pflanzen?
Lediglich die Nomenklatur und die Systematiken sind dem jeweiligen Fachgebiet angepasst, aber das Verfahren ist immer identisch: genaue Betitelung, Herkunft, Alter, Umfang/Grösse, vielleicht sogar mit Bild etc.

Warum sollte es also nicht möglich sein, auf einem Campus mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung ein großes – meinetwegen Museum – genanntes Gebäude zentral zu bauen, worin der Student die für sein Fachgebiet relevante Literatur, aber eben auch Präparate, Proben etc. findet? Vorausgesetzt der Bauplatz und die nötigen finanziellen Mittel sind vorhanden, wäre das doch die Lösung gegenüber der einzelnen Institutssammlungen und -bibliotheken.
So nach dem Vorbild eines  – jetzt etwas hoch gegriffen – British Museum.
Nur Tagträume? Laut gut unterrichteten Kreisen soll bald ein gemeinsames „Museum“ von verschiedenen naturwissenschaftlichen Instituten der Universität entstehen, finanziert von einem Sponsor.
Doch warum kleckern, wenn man klotzen könnte? Den entscheidenden Schritt weiter, oder anders ausgedrückt den Blick über den Tellerrand hat man leider mal wieder nicht gewagt. Was wäre das gewesen, wenn vermeldet worden wäre:
Universität Heidelberg baut ein zweites British Museum! Literatur und Wissenschaft vereint unter einem Dach! Neue Lernlandschaft für Studierende und Forscher!

Aber leider doch nur Tagträume!

Es existieren immer noch Sammlungen, die im Verborgenen so dahinvegetieren oder so nebenbei von einem Hiwi mitgeschleppt werden, aber eigentlich in keiner Weise mehr benutzbar sind. Einmal ans Licht gebracht und aufbereitet offenbaren sie aber vielleicht doch Überraschungen und lang verborgene Schätze.
Und vielleicht liessen sich dann auch so Pannen vermeiden wie weiland in einem anatomischen Institut, das uns jahrelang ein Skelett gezeigt hat von einem Räuberhauptmann, der gar keiner war. Nur weil das Inventarbuch seit 100 Jahren nicht mehr richtig geführt worden war.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek in der Zukunft · Politisches Gekrächze
Mit Tag(s) versehen: , ,

kleine Übersicht über medizinische Podcasts

August 12, 2009 · Kommentar schreiben

Unter dem Link „Podcasts in der Medizin“ habe ich begonnen, Podcasts „vertrauenswürdiger“ Produzenten zu verzeichnen.
Vertrauenswürdig meint, dass der Produzent mindestens Mediziner ist oder eine medizinische Organisation oder Herausgeber einer medizinischen Zeitschrift.  Projekte von Studenten, nicht mehr weitergeführte Podcasts (neuester Eintrag vor 2008) etc wurden nicht berücksichtigt. Genauso habe ich auch Radiosendungen, die hin und wieder medizinische Themen aufgreifen, (noch) nicht aufgenommen.

Wer noch Podcasts kennt, die ich noch nicht genannt habe, möge diese doch bitte per Kommenatrfunktion mitteilen, sie werden dann eingepflegt.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek in der Zukunft · Web 2.0
Mit Tag(s) versehen: , ,