Gestern und heute hat ein Workshop zum Einsatz von E-Learning in der Lehre an unserer Universitätsbibliothek stattgefunden. Als zentrales E-Learning-Programm kommt bei uns moodle zum Einsatz, dessen neueste Version im Herbst 2009 (Version 2.0) erscheinen soll.
Ich habe, da ich moodle in meiner jetzigen beruflichen Situation nicht einsetzen muss, nur den Vortrag über “Podcast, Blogosphäre und Wikimania – Web 2.0 in der Hochschullehre” besucht.
Die Folien finden sich (hoffentlich bald) hier.
Im Grunde nichts Neues, was die Funktion von Podcast, Wikis und Weblogs angeht, da müssen die “alten Herrschaften” halt einfach noch ein bisschen aufholen.
Interessant war eher die Glieerung und Entscheidungshilfen, wann man was effizient und effktiv einsetzt. Sobald die Folien online sind, werde ich dazu noch einiges hier schreiben.
Als Fazit zu dieser Veranstaltung: sehr schön, dass sich jetzt etwas bewegt in der Lehre, mal sehen wielange es dauert, bis auch wir an der Bibliothek unsere Schulungen in dieser Form abhalten werden / dürfen.
Gerade eine Meldung bei Internet World Business gelesen; da die Verhandlungen zwischen Amazon und den deutschen Mobilfunkbetreibern zur Einführung des Kindle gescheitert sind, plant Vodafone nun ein eigenes Gerät.
Alles weitere hier im Originalartikel bei Internet World Business
anscheinend noch in der Bibliothekswelt.
Wenn ich mich so Bibliothekswelt umschaue und höre, dann bekomme ich doch etwas den Eindruck, dass solche Projekte, die in zählbare Statistikzahlen münden, eher umgesetzt und in der Planung bevorzugt werden, als solche, die “nur” der Kundenzufriedenheit dienen.
Ein kleines Beispiel zur Illustration: Im Moment wird retrokatalogisiert, was nicht bei 3 auf den Regalbrettern steht, um das Zitat mal etwas anzupassen; jeder noch so spezielle Altbestand wird mit großem Aufwand in den Opac gebracht – das gibt einen satten Zuwachs in der Statistik; egal, ob dieser Bestand genutzt wird oder nicht.
Dass aber die Aufstellung der Literatur im Lesesaal von einer veralteten Systematik auf eine neuere – zum Beispiel die RVK, die schon in verschiedensten dezentralen Bibliotheken eingeführt worden ist – benutzerfreundliche Systematik umgestellt werden müsste, das wird als nicht so wichtig erachtet; klar, es bringt ja auch keinerlei Niederschlag in der Statistik!
Dass sich aber auf längere Sicht der “Wohlfühlfaktor” des Lesesaals erhöht, die Nutzungs- und Verweildauer in der Bibliothek ansteigt und dadurch auch das Image der Bibliothek steigt; auch wenn das nicht mit einer Statistik messbar ist, das sind keine ausreichenden Argumente für ein Angehen solch eines Projektes.
Die Rechnerausstattung ist teilweise von PC zu PC verschieden, bei über 30 PCs kann man auch als technikfreundlicher Bibliothekar leicht den Überblick verlieren, wo was wie läuft und wann die neuesten Updates von Standard-Web-Anwendungen zu erwarten sind.
Aber die Arbeitszeit der IT-Abteilung ist zu wertvoll, um diese nur dem Benutzer dienenden Arbeiten auszuführen, da müssen Statistik relevante Arbeiten vorher erledigt werden.
Natürlich können nicht alle anstehenden Projekte gleichzeitig angegangen werden, aber das Übergewicht der Statistik relevanten Projekte fällt doch langsam auf. Vorallem wenn Manpower und Engagement vorhanden wäre, dann aber wegen Formalien gebremst und blockiert wird, dann ist das für einen Bibliotheksraben nur unverständlich!
Wenn am Schluss nur die Platzierung im BIX das alleinige Kriterium für die anzupackenden Projekte wird, dann kann sich der Benutzer bald warm anziehen!
Benutzerfreundlichkeit lässt sich nämlich immer noch in keiner Statistik nachweisen.
Krahkrah, nun schüttel ich geschwind die Feder
und warte auf Protestgezeter!
Seit 16. Juni ist die Stadtbücherei wieder in ihren alten / neuen Räumen geöffnet.
Dem Appell, nicht gleich am ersten Tag seine eingelagerten Bücher abzugeben, bin ich nachgekommen und bin erst am Samstag gegen 13:30 Uhr dort eingetroffen.
Hier ein paar Schnappschüsse:
Am 16. Juni wird die Stadtbücherei Heidelberg ihre Hauptstelle wieder eröffen.
Damit geht ein halbjähriger Umbau seinem Ende entgegen.
Bin gespannt, wie sich dann die Bibliothek präsentiert; der Internetauftritt mit der Ebook-Ausleihe hat ja in Teilen schon ganz gut funktioniert.
Hier der Artikel aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung
Besitzer eines iPhones können sich freuen, hat doch eine kindle Applikation für das iPhone und den iPodTouch herausgebracht. So ist es auch ohne kindle möglich, ebooks von Amazon zu erwerben.
Besitzer eines kindle 2.0 können ihr iPhone / iPod Touch nun mit ihrem kindle synchronisieren.
Die Applikation ist kostenlos, die Bücher, die man lesen will, natürlich nicht.
die mobile Bibliothek in Kenya. Da dort Autos noch teuer und die Strassen vermutlich noch schlecht sind, transportiert man die Bücher einfach auf einem Kamel.
Quasi eine Metasuchmaschine für das soziale Web ist der Dienst “Social Mention“
Unter Rubriken wie Blogs, Microblogs, Events, Bookmarks, Video … fragt die Suchmaschine die einsclägigen Dienste ab.
Die Ergebnisse lassen sich unter anderem nach Datum oder Quelle sortieren.
Ausserdem werden die Ergebnisse noch mit einem Ranking versehen, das sich aus der Häufigkeit der Nennung des gesuchten Begriffs errechnet.
so lautet eine Aussage von Marissa Mayer von Google.
Einen Bericht über das aktuelle Zeitungssterben im Zuge der Finanzkrise schreibt Christian Stöcker in seinem Artikel “Nur Qualität kann Google schlagen” bei www.spiegel.de